Beobachtetes Signal · 2. Okt. 2025 · Partnership · Quelle: State of Streaming · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Paramount sichert sich UFC-Übertragungsrechte für 7,7 Milliarden US-Dollar
Nach der Fusion mit Skydance und unter Führung des neuen CEO David Ellison hat Paramount in einem auf sieben Jahre angelegten Deal im Wert von rund 7,7 Milliarden US-Dollar die exklusiven US-Rechte für alle UFC-Events erworben. Die Vereinbarung, die Berichten zufolge innerhalb von zwei Tagen verhandelt wurde, verlagert das vollständige UFC-Portfolio ab 2026 auf die Streaming-Plattform von Paramount und schafft das bisherige Pay-Per-View-Modell ab. Ausgewählte Kämpfe sollen zudem parallel im CBS-Network ausgestrahlt werden. Damit endet die langjährige Partnerschaft zwischen UFC und ESPN. Die TKO Group, Mutterkonzern von UFC und WWE, schloss parallel einen Fünfjahresvertrag über 1,6 Milliarden US-Dollar ab, der WWE-Premium-Events auf den kommenden Streaming-Dienst von ESPN überträgt. Mit diesem Schritt setzt Paramount gezielt auf ganzjährigen Live-Sport, um die Abonnentenzahlen von Paramount+ zu steigern und die Abwanderungsrate im Connected TV zu minimieren.
Ein solch massiver, langfristiger Sportrechte-Deal markiert den Paradigmenwechsel von Pay-Per-View hin zu Streaming-Abos und definiert die Content-Strategien im Connected TV sowie die Vermarktungschancen im modernen Medienmarkt neu.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Paramount hat sich die exklusiven US-Rechte für alle UFC-Events für sieben Jahre in einem 7,7-Milliarden-Dollar-Deal gesichert.
- Die Vereinbarung ersetzt ab 2026 das traditionelle Pay-Per-View-Modell durch die Integration in ein Streaming-Abonnement.
- Ausgewählte UFC-Kämpfe werden zusätzlich über das Broadcast-Netzwerk CBS ausgestrahlt.
- ESPN verliert die UFC-Rechte, während TKO gleichzeitig einen Fünfjahresvertrag über 1,6 Milliarden Dollar für WWE-Events mit ESPN schloss.
- Dies ist die erste große strategische Entscheidung von CEO David Ellison nach der Skydance-Merger.
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UFC verlagert gesamte Medieninhalte ab 2026 exklusiv zu Paramount+
Die UFC wird ab 2026 den Großteil ihres Programms und sämtliche Live-Events im Rahmen einer siebenjährigen Medienrechtepartnerschaft auf Paramount+ konsolidieren. Die Vereinbarung mit einem kolportierten Volumen von 1,1 Milliarden US-Dollar macht Paramount+ zum exklusiven Zuhause für alle UFC-Events in den USA, Lateinamerika sowie Australien und verlagert Formate wie The Ultimate Fighter sowie Dana White’s Contender Series auf den Streaming-Dienst. Die Partnerschaft verschiebt die UFC-Umsätze weg vom klassischen Pay-Per-View-Modell hin zu garantierten Lizenzgebühren und zielt darauf ab, ganzjährige Originalinhalte als zentralen Retention-Treiber für Paramount+-Abonnenten zu nutzen. Die neue Ära startet am 24. Januar 2026 mit UFC 324 und umfasst im selben Jahr 13 nummerierte Marquee-Events auf der Plattform, was die Monetarisierungsstrategien im Connected TV grundlegend verändert.
Paramount+ erhöht Preise zur Finanzierung von UFC-Rechten
Paramount+ hat eine Preiserhöhung der Abonnements angekündigt, die am 15. Januar 2026 in Kraft tritt. Das werbeunterstützte Essential-Modell steigt auf 8,99 US-Dollar pro Monat, während die werbefreie Premium-Stufe auf 13,99 US-Dollar angehoben wird; für Jahrespläne fallen noch größere Steigerungen an. Laut Unternehmensangaben dient der Schritt der Finanzierung einer siebenjährigen Investition in Höhe von 7,7 Milliarden US-Dollar, wodurch Paramount+ zum exklusiven US-Anbieter für UFC-Events wird und das bisherige Pay-per-View-Modell ablöst. Der neue Eigentümer Skydance Media drängt darauf, das Direct-to-Consumer-Geschäft im Jahr 2026 profitabel zu machen, und hat kostenlose Testphasen abgeschafft. Zudem sichert sich der Streaming-Dienst exklusive Kreativpartnerschaften und treibt breitere strategische Initiativen voran, darunter die Neubesetzung von Führungspositionen.
Paramount+ bringt UFC-Live-Sport ins Programmatic Advertising
Paramount führt programmatischen Live-In-Game-Einkauf für UFC-Events auf Paramount+ ein und treibt damit die Monetarisierung von Premium-Sportübertragungen im Bereich Connected TV voran. Der Schritt folgt auf einen im Juli geschlossenen, siebjährigen UFC-Rechtevertrag im Wert von 7,7 Milliarden US-Dollar. Die Premiere findet am 24. Januar bei UFC 324: Gaethje vs Pimblett statt. Werbetreibende können über Amazon DSP, Google Display & Video 360, The Trade Desk und Yahoo DSP auf ausgewählte Werbeflächen zugreifen. Dabei wird für Vorkämpfe der UFC Numbered Events und Fight Nights in den USA Private-Marketplace-Bidding genutzt, während Main-Card-Platzierungen als fest vergebene Streaming Fixed Units vermarktet werden. Die von CRO Jay Askinasi geleitete Modernisierungsoffensive spiegelt breitere AdTech-Trends bei Live-Sport und programmatischem Fernsehen wider, ähnlich wie parallele Initiativen von NBCUniversal für Olympia-Inventar.
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