Beobachtetes Signal · 22. Juni 2026 · Technical Release · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Omnicom ermöglicht plattformübergreifende CTV-Frequenzmessung
Omnicom hat seine Clean Room-Infrastruktur für den Geschäftsbereich Omnicom Media um plattformübergreifende Messfunktionen für Werbefrequenz, Reichweite und Performance erweitert. Damit lässt sich die Wirkung von Kampagnen über verschiedene Streaming-Publisher und das lineare Fernsehen hinweg in einer einzigen Instanz analysieren. Die Lösung basiert auf der Identitätsinfrastruktur von Acxiom sowie Integrationen mit Snowflake, Albertsons Media Collective und VideoAmp inklusive ACR- und Settset-Top-Box-Daten. Durch die Übergabe einer Creative ID seitens der Publisher und den Einsatz der Acxiom Real ID können Kontakte auf Haushaltsebene mit Conversions und Abverkaufsdaten verknüpft werden. Das Angebot ist bereits bei Disney, NBCUniversal, Paramount sowie zahlreichen VOD- und FAST-Kanälen im Einsatz. Es versetzt Werbetreibende und Omnicom-Agenturen in die Lage, Frequenz und Reichweite direkt an Geschäftsergebnisse zu koppeln, künftige Kampagnen zu optimieren und übermäßige Werbebelastung zu minimieren.
Dies ist die erste weithin bekannte, plattformübergreifende CTV-Frequenzmessung innerhalb eines einzigen Clean Rooms. Sie schließt eine langjährige Messlücke der Branche und ermöglicht eine geschlossene Closed-Loop-Attribution über Identitätsinfrastrukturen und Publisher-IDs hinweg.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Omnicom ergänzt seinen Omnicom Media Clean Room um cross-platform Frequenz-, Reichweiten- und Performancemessung.
- Die Lösung nutzt die Acxiom-Identitätsinfrastruktur und integriert Snowflake, Albertsons Media Collective sowie VideoAmp.
- Publisher übergeben eine Creative ID, die zusammen mit der Acxiom Real ID das Tracking und die haushaltsgenaue Attribution ermöglicht.
- Die Frequenzmessung ist bereits bei Disney, NBCUniversal, Paramount sowie diversen VOD- und FAST-Plattformen live.
- Werbetreibende können post-campaign Verkaufs- und Performancedaten einbinden, um den direkten Geschäftserfolg zu evaluieren.
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Omnicom nutzt KI, um Ad-Tech-Intermediäre zu umgehen
Omnicom kündigte im Rahmen seiner Q1-Bilanzpressekonferenz 2026 an, nach der vor fünf Monaten abgeschlossenen 13,5-Milliarden-Dollar-Übernahme von IPG Vermögenswerte im Jahresumsatz von rund 3,2 Milliarden US-Dollar zu veräußern; die vorherige Schätzung lag bei 2,5 Milliarden US-Dollar. Rund 1 milliardenschwere Nicht-Kern-Assets wurden im ersten Quartal bereits abgestoßen. Der Umsatz im Kerngeschäft lag bei 5,6 Milliarden US-Dollar (ein Plus von 6 Prozent im Vergleich zum kombinierten Q1 2025 von Omnicom und IPG), während das organische Wachstum im Jahresvergleich 3,9 Prozent und der bereinigte EBITDA 27 Prozent betrug. Omnicom strebt bis Mitte 2028 Kostensynergien von 1,5 Milliarden US-Dollar an (davon 900 Millionen in 2026) und hat über 20 Agenturmarken zusammengelegt oder eingestellt. Das Management berichtete zudem über Fortschritte bei seiner KI-Plattform Omni, die nun von Tests zu live geschaltetem, „agentenbasiertem“ Media Buying übergegangen ist, um die Media Supply Chain zu verkürzen und direktere Publisher-Beziehungen aufzubauen.
Omnicom und Disney ermöglichen sequentielle CTV-Werbung
Omnicom Media und Disney Advertising haben eine Partnerschaft angekündigt, um dynamisches, sequentielles Ad-Storytelling über Connected TV (CTV) hinweg bei Video-on-Demand und Live-Programmierungen zu ermöglichen. Die Lösung ist in den USA bereits live, während Rollouts für Europa und Lateinamerika im Laufe des Jahres 2026 geplant sind. Die Kollaboration nutzt die Creative-Sequencing- und Entscheidungs-Technologie von Innovid, den mit Disney abgeglichenen Identity Graph von Acxiom sowie die Video-Content-Messung von Omni, unterstützt durch Multi-Party Clean Rooms für Messung und Datenkonnektivität. Zu den ersten Werbekunden gehören The Home Depot und State Farm. Die Initiative zielt darauf ab, Werbewiederholungen und Ermüdungserscheinungen zu reduzieren, indem koordinierte 15-, 30- und 60-sekündige Creatives ausgespielt werden, die sich innerhalb einer einzigen Viewing-Session weiterentwickeln. Einen Tag zuvor hatte Omnicom im Rahmen seiner Cannes-Aktivitäten bereits eine ähnliche Partnerschaft mit Netflix verkündet.
Xbox startet TV- und Filmsparte; Meta testet Linkbeschränkungen
Diese AdExchanger-News-Roundup behandelt drei Hauptgeschichten. Xbox hat eine neue TV- und Filmsparte namens XP vorgestellt, die von Kayleen Walters geleitet wird, um Monetarisierungsmöglichkeiten zu erkunden, einschließlich der Formalisierung von Sponsorships und Markenpartnerschaften. Getrennt davon testet Meta Meta One, ein Abo-Bündel, und hat begonnen, nicht abonnierte Unternehmensseiten für die Einbindung von mehr als zwei externen Links in Beiträgen zu belasten, wobei Nachrichtenseiten derzeit ausgenommen sind. Darüber hinaus wird der Trend diskutiert, dass mittelgroße unabhängige Agenturen zu hybriden Holdinggesellschaften fusionieren, mit Verweisen auf Wpromotes Übernahme von Giant Spoon, Chemistrys Übernahme von Colossus und Acardias Kauf von Crush, da der Wettbewerbsdruck durch große Gruppen wie Omnicom-IPG und Publicis zunimmt.
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