Beobachtetes Signal · 2. Okt. 2026 · Research Report · Quelle: Cord Cutters News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
NFL-Streaming erreicht Millionen, doch Aufmerksamkeit bleibt zurück
Ein neuer TVision-Bericht zeigt eine erhebliche Kluft zwischen der Reichweite von NFL-Streaming und der tatsächlichen Aufmerksamkeit der Zuschauer. Während das Lions-Bills-Spiel von Amazon 18,6 Millionen Zuschauer anzog und das 49ers-Rams-Match von Netflix durchschnittlich 18,5 Millionen, lag die Aufmerksamkeitsquote über acht Apps und Netzwerke zwischen 50 % und 59 %, im Durchschnitt bei 53 %. Der Bericht betont, dass große Reichweiten keine hohe Aufmerksamkeit garantieren, wie auch bei World-Cup-Spielen zu sehen war. Beispielsweise fiel beim Lions-Bills-Spiel die Co-Viewing-Rate von 1,6 auf 1,4 in der zweiten Halbzeit, während die Aufmerksamkeit von 57 % auf 59 % stieg. Beim Vikings-Bears-Spiel sank die Aufmerksamkeit nach dem Ausfall eines Schlüsselspielers trotz stabiler Co-Viewing-Rate. TVision fand auch einen 'Halo-Effekt': Anzeigen, die zuerst in NFL-Playoff-Spielen gesehen wurden, erhielten in späteren NFL-Übertragungen mehr Aufmerksamkeit. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass traditionelle Reichweitenmetriken das Zuschauerengagement nicht vollständig erfassen.
Dieser Bericht von TVision liefert wichtige Erkenntnisse über Aufmerksamkeitsmetriken für Streaming-Sport, die für Werbetreibende und Plattformen entscheidend sind, da NFL-Streaming immer häufiger wird. Er zeigt die Grenzen traditioneller Reichweitenmetriken auf und unterstreicht den Wert von aufmerksamkeitsbasierter Messung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Der TVision-H2-2025-Bericht ergab, dass NFL-Programme durchschnittlich eine Aufmerksamkeitsquote von 53 % aufweisen, die über acht Apps und Netzwerke zwischen 50 % und 59 % liegt.
- Das Lions-Bills-Spiel von Amazon erreichte 18,6 Millionen Zuschauer, das 49ers-Rams-Spiel von Netflix durchschnittlich 18,518 Millionen und das Kickoff-Spiel von NBC/Peacock 25,1 Millionen.
- Beim Lions-Bills-Spiel fiel die Co-Viewing-Rate von 1,6 auf 1,4, während die Aufmerksamkeit in der zweiten Halbzeit von 57 % auf 59 % stieg.
- TVision fand einen 'Halo-Effekt': Anzeigen, die zuerst in NFL-Playoff-Spielen gesehen wurden, erreichten 54 % Aufmerksamkeit, später 57 % nach 14+ Tagen in NFL-Programmen.
- US-Zuschauer verbringen durchschnittlich 213,5 Minuten täglich mit Fernsehen, aber nur 9 Minuten mit Werbeaufmerksamkeit bei 24,5 Minuten Werbebelastung.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“The NFL has become one of the biggest prizes in streaming......”
“Amazon's Lions-Bills matchup drew 18.6 million viewers on Prime Video...”
“Netflix's 49ers-Rams game averaged 18.518 million in the U.S....”
“NBC and Peacock's NFL Kickoff Game reached 25.1 million...”
“Its World Cup analysis looked at 55 group-stage matches carried by Fox and FS1...”
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Ontologie & Marktkonzepte
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NFL-Werbung übertrifft Primetime, Reichweiten-Metriken werfen jedoch Fragen auf
Neue Daten von EDO belegen, dass Werbespots in der NFL-Regular-Season die Wirkung von 73 herkömmlichen Primetime-Spots erzielen, während Playoff-Werbung sogar dem Äquivalent von 172 Primetime-Spots entspricht. Die fragmentierte Ausstrahlung über linearen Rundfunk und Streaming erschwert jedoch die konsistente Reichweitenmessung. Branchenanalysten wie Dan Rayburn weisen auf Diskrepanzen bei Metriken wie der Total Audience Delivery und der Average Minute Audience hin. EDOs Analyse von 1.443 On-Screen-Sponsorings zeigt zudem deutliche Performance-Unterschiede nach Kategorie und Format, wobei Halbzeit-Studioshows am stärksten abschnitten. Für Marketer wird es daher immer wichtiger, reine Reichweitenzahlen durch konkrete Outcome- und Performance-Daten zu ergänzen, um den Return on Investment ihrer NFL-Werbeausgaben valide zu bewerten und Mediapläne präziser auszusteuern.
Nielsen-Bericht: Streaming überholt klassisches Fernsehen trotz starkem NFL-Effekt
Der Nielsens-Zuschauerbericht für Oktober 2025 verdeutlicht den anhaltenden strukturellen Wandel im Bewegtbildmarkt: Obwohl die NFL dem linearen Broadcast-Fernsehen einen saisonalen Schub verlieh und der sonntägliche Broadcast-Anteil auf über 27 Prozent kletterte, sank der gesamte Broadcast-Anteil im Jahresvergleich um 1,1 Prozentpunkte auf knapp 23 Prozent. Demgegenüber expandierte die Gesamtmarkt-Reichweite von Streaming auf fast 46 Prozent. Plattformen mit Live-Sportrechten wie Peacock und Amazon Prime Video verzeichneten signifikante Zuwächse, während auch werbefreie und werbebasierte Streamingdienste wie Netflix sowie FAST-Kanäle wie Tubi und Roku kräftig zulegten. Der Bericht heizt zudem die Debatte über adäquate Messmethoden im Connected TV an, insbesondere wegen der kontrovers diskutierten Einbindung von YouTube in Nielsens Metriken.
NFL-Einschaltquoten erreichen 35-Jahres-Hoch bei Streaming und Broadcast
Die NFL-Regulärsaison 2025 erzielte im Schnitt 18,7 Millionen Zuschauer pro Spiel, was einem Anstieg von 10 Prozent im Jahresvergleich und dem höchsten Wert seit über 35 Jahren entspricht. Sämtliche Medienpartner verzeichneten Reichweitengewinne: NBCs Sunday Night Football führt die Primetime mit durchschnittlich 23,5 Millionen Zuschauern an, CBS steigerte sich um 11 Prozent auf seine bisher stärkste Saison, und Amazons Thursday Night Football legte um 16 Prozent auf 15,3 Millionen Zuschauer zu. Nielsens aktualisierte Messmethodik, die Out-of-Home-Nutzung und Set-Top-Box-Big-Data besser einbindet, trug zu diesen Zuwächsen bei. Auch die internationale Strategie zeigte Wirkung; sechs Übersee-Spiele auf dem NFL Network verzeichneten ein Plus von 32 Prozent.
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