Beobachtetes Signal · 3. Juni 2026 · Partnership · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
New Relic feiert strategische Microsoft-Partnerschaft auf der Build 2026
New Relic präsentierte auf der Build 2026 die Fortschritte seiner langfristigen strategischen Partnerschaft mit Microsoft und meldete ein zweistelliges Umsatzwachstum bei festen Kundenbuchungen über den Microsoft Azure Marketplace für das am 31. März 2026 endende Geschäftsjahr. Das Unternehmen stellte KI-gestützte und agentenbasierte Integrationen vor, die Observability nahtlos in Azure- und GitHub-Workflows einbetten. Dazu gehören der New Relic Model Context Protocol (MCP) Server für Azure SRE Agents, New Relic Monitoring für Microsoft Foundry sowie tiefgreifende Integrationen mit GitHub Copilot und GitHub Actions. Zudem wurde New Relic Monitoring für SAP Solutions als agentenlose, RISE with SAP-zertifizierte Observability-Lösung beworben, die über den Microsoft Marketplace verfügbar ist. Thomas Lloyd, Chief Business and Operations Officer von New Relic, betonte, dass die Zusammenarbeit darauf ausgerichtet sei, Unternehmen bei der skalierbaren KI-Einführung zu unterstützen und die automatisierte Fehlererkennung sowie -behebung voranzutreiben.
Die Partnerschaft und technischen Integrationen zwischen einem führenden Observability-Anbieter und Microsoft erweitern die Überwachbarkeit in Azure- und GitHub-Workflows und beschleunigen die Einführung von Unternehmens-KI, stellen jedoch keine branchenverändernde Grundsatzentscheidung dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- New Relic präsentierte seine strategische Partnerschaft mit Microsoft auf der Microsoft Build 2026.
- Das Unternehmen verzeichnete ein zweistelliges jährliches Wachstum bei den festen Buchungen über den Microsoft Azure Marketplace zum Stichtag 31. März 2026.
- New Relic stellte agentenbasierte KI-Integrationen für Azure vor, angeführt vom New Relic Model Context Protocol (MCP) Server für Azure SRE Agents.
- Neue, KI-gestärkte GitHub-Integrationen wie New Relic Security RX für GitHub Copilot minimieren Observability-Blindspots durch zusätzlichen Laufzeitkontext.
- Die agentenlose, RISE with SAP-zertifizierte Lösung New Relic Monitoring für SAP Solutions ist über den Microsoft Marketplace verfügbar und unterstützt die Anrechnung auf Azure-Verpflichtungen (MACC).
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New Relic launcht KI-fokussierte Observability-Innovationen zur Verknüpfung mit Business-KPIs
New Relic hat eine Reihe von Plattform-Innovationen vorgestellt, die technische Performance direkt mit geschäftlichen Ergebnissen verknüpfen und Observability auf moderne KI-Workloads ausweiten. Zu den zentralen Neuerungen gehören „Intelligent Workloads“ für automatisiertes Discovery sowie Dependency-Mapping, ein erweitertes Digital Experience Monitoring für Micro-Frontend-Architekturen und Agentic AI Monitoring zur Visualisierung von Multi-Agent-Interaktionen. Zusätzliche Funktionen wie New Relic Lens (datenbankübergreifende Joins), Federated Logs zur direkten Log-Abfrage an der Quelle via Amazon S3 und Pipeline Control Gateway, eBPF-Netzwerkmetriken sowie interaktive Notebooks zielen darauf ab, die Incident-Resolution zu beschleunigen. Unternehmen können damit die Auswirkungen technischer Probleme auf geschäftskritische KPIs wie Umsatz oder Warenkorbabbrüche quantifizieren und gleichzeitig strenge Data-Residency-Vorgaben einhalten.
Commvault und Microsoft vereinbaren mehrjährige strategische Azure-Partnerschaft
Commvault hat eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit Microsoft geschlossen, um seine KI- und Cyber-Resilience-Plattform als nativen ISV-Service auf Microsoft Azure bereitzustellen. Durch die tiefere Integration können Azure-Kunden Commvault-Lösungen für Datensicherheit und Resilienz direkt über die Azure-Plattform entdecken, provisionieren und verwalten. Dies soll Beschaffungs- und Onboarding-Prozesse erheblich vereinfachen sowie den sicheren Einsatz von KI-Workflows unterstützen. Neben gemeinsamer Lösungsentwicklung planen beide Unternehmen koordinierte Go-to-Market- und Co-Selling-Initiativen. Kunden können Commvault Cloud ab sofort über den Microsoft Marketplace erwerben und die getätigten Umsätze vollständig auf ihre Microsoft Azure Consumption Commitments (MACC) anrechnen lassen.
Microsoft legt erstmals Azure-Quartalsumsatz offen und strafft Organisationsstruktur
Microsoft hat angekündigt, den Quartalsumsatz von Azure erstmals in absoluten US-Dollar auszuweisen. Dies erfolgt im Rahmen einer umfassenden Reorganisation, bei der die bisherigen drei Geschäftsbereiche auf zwei Segmente – Agents und Infra sowie Devices und Consumer – reduziert werden. Künftig konzentriert sich Azure stärker auf ein reines verbrauchsbasiertes Plattform- und Infrastrukturgeschäft, bereinigt um GitHub, Security Copilot sowie Healthcare- und Life-Sciences-Cloudlösungen. Im Juni-Quartal stieg der Azure-Umsatz um 42 Prozent auf 29,42 Milliarden US-Dollar, was rund 33 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Für das erste Fiskalquartal prognostiziert das Management ein währungsbereinigtes Azure-Wachstum von 44 bis 45 Prozent. Zudem meldete das Unternehmen, dass Microsoft 365 Copilot die Marke von 30 Millionen kostenpflichtigen Lizenzplätzen überschritten hat. Analysten schätzen, dass etwa die Hälfte des Azure-Umsatzwachstums im Fiskaljahr 2026 auf OpenAI entfällt, während auch Anthropic zunehmend auf die Microsoft-Cloud setzt.
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