Beobachtetes Signal · 6. März 2026 · Industry Analysis · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Consent Orchestration: Die nächste Phase nach dem Cookie-Aus
Der Artikel argumentiert, dass das Ende von Third-Party-Cookies nur den Anfang eines umfassenderen Wandels im Datenschutz markiert: Fragmentierte globale Datenschutzgesetze erfordern automatisierte Consent Orchestration statt einfacher Banner oder Tabellen. Consent-Orchestration-Plattformen fungieren als zentralisierte Durchsetzungsebene, die Tracking-Tags blockiert, rechtliche Jurisdiktionslogik in Echtzeit durchsetzt, Consent- und Revocation-Signale über alle Marketing-Systeme hinweg propagiert sowie Audit-Trails und Richtlinienversionierung verwaltet. Das Stück beleuchtet geschäftliche Auswirkungen – reduzierte adressierbare Zielgruppen, höhere Akquisitionskosten und einen gesteigerten Wert konformer First-Party-Data – und positioniert Preference Center neu als Loyalitätswerkzeuge. Zudem werden Bedenken hinsichtlich KI geäußert: Plattformen können Datenfelder als „do not train“ markieren, um zu verhindern, dass Nutzerdaten für das Modelltraining verwendet werden. Genannte Anbieter umfassen den etablierten Player OneTrust sowie den neueren Marktteilnehmer Ketch; der Artikel verweist auf ein MarTech-Interview mit Omri Shtayer von Similarweb.
Hebt eine operative Verlagerung hin zu automatisierter Consent Orchestration hervor, um fragmentierte Datenschutzgesetze, Echtzeit-Compliance, KI-Trainingsausschlüsse und nachgelagerte Marketing-Effekte zu steuern; relevant für Marketing-, AdTech-Stacks und Legal-Teams.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Datenschutzgesetze fragmentieren das Internet in mehrere jurisdiktionelle Compliance-Zonen, was die rechtliche Komplexität für Marketer erhöht.
- Consent-Orchestration-Plattformen zentralisieren die Consent-Logik, blockieren das Ausspielen von Tracking-Tags, propagieren Echtzeit-Consent-Signale durch den gesamten Marketing-Stack und unterhalten permanente Audit-Trails.
- Consent Orchestration kann Datenfelder als „do not train“ markieren, um Nutzerdaten vom internen KI-Modelltraining auszuschließen.
- Zu den erwähnten Anbietern gehören OneTrust (etablierter Anbieter) und Ketch (neuerer Anbieter mit Fokus auf Data Permissioning).
- Durch Consent Orchestration gesteuerte Preference Center ermöglichen granulare Nutzerauswahlmöglichkeiten und werden als Customer-Experience- und Loyalitäts-Tools positioniert.
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Google-Behördenurteil verschont Ad-Tech-Stack, setzt Trade Desk unter Druck
Ein US-Bundesrichter hat entschieden, dass Google seinen Ad-Exchange und Publisher-Ad-Server für mehr Wettbewerb öffnen muss, jedoch ohne die Zerschlagung des Ad-Tech-Stacks. Zu den Auflagen gehören die Anbindung von AdX und DFP an Prebid, gleiche Bedingungen für AdX-Gebote auf alternativen Servern, die Einschränkung von Selbstbevorzugung und die Weitergabe von Auktionsdaten. Für The Trade Desk, das sich als neutrale Alternative zu Google positioniert, schwächt dieses Ergebnis die zentrale Story: Ein faireres und transparenteres Auktionsverfahren mindert die Dringlichkeit für Publisher, Alternativen wie OpenPath zu suchen. Zudem hat die Entscheidung von Google, Cookies im Chrome zu behalten, die Verbreitung alternativer IDs wie UID2.0 bereits verlangsamt. Analysten sehen die Zukunft von The Trade Desk verstärkt in CTV und agentischer Werbung.
OneTrust und Databricks kündigen Partnerschaft für programmatische KI-Governance an
Ein neuer Blogbeitrag verkündet eine strategische Partnerschaft zwischen OneTrust und Databricks, die auf eine integrierte Runtime für programmatische KI-Governance, Einwilligungsmanagement (Consent) und regulatorische Intelligenz abzielt. Diese Zusammenarbeit verbindet die Governance- und Compliance-Expertise von OneTrust mit den datenwissenschaftlichen und skalierbaren Verarbeitungskapazitäten von Databricks. Unternehmen erhalten dadurch die Möglichkeit, daten- und KI-gestützte Workflows in komplexen regulierten Umgebungen – insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz und internationale Regularien wie die DSGVO oder den EU AI Act – automatisiert zu überwachen und zu steuern. Die Lösung adressiert die steigenden Anforderungen an transparente und konforme datengetriebene Prozesse im modernen Ecosystem, indem sie programmatische Compliance direkt in die Datengrundlage integriert. Damit positionieren sich beide Unternehmen an der Schnittstelle von Enterprise-Data-Management, Identity Management und automatisierter Rechtskonformität für globale Werbe- und Technologiemärkte.
OneTrust gibt die Gewinner der TrustMaker Awards 2026 bekannt
OneTrust hat die offiziellen Preisträger der TrustMaker Awards 2026 bekannt gegeben. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Unternehmen herausragende Leistungen und Best Practices in den Kernbereichen Datenschutz, Unternehmensethik und Vertrauensbildung. Im Rahmen dieser Ankündigung hob der Anbieter von Datenschutz- und Governance-Software zudem neue Plattform-Updates hervor, die insbesondere auf Innovationen im Bereich AI Governance abzielen. Angesichts der rasanten Verbreitung generativer KI-Anwendungen und zunehmender regulatorischer Anforderungen rückt die Implementierung robuster Compliance- und Risikomanagement-Frameworks immer stärker in den strategischen Fokus von Unternehmen weltweit. Die prämierten Organisationen demonstrieren beispielhaft, wie technologische Innovation mit proaktiver Einhaltung globaler Datenschutz- und Sicherheitsstandards skaliert werden kann.
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