Beobachtetes Signal · 23. Juni 2025 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Meta-Algorithmus bevorzugt Posts ohne Links: Über 97 Prozent der Views ohne externe Verlinkungen
Der aktuelle Meta Widely Viewed Content Report offenbart, dass in den USA über 97 Prozent der Facebook-Views auf Beiträge ohne externe Links entfallen. Native Formate wie Reels und Fotos erhalten durch den Algorithmus signifikant mehr Sichtbarkeit, während Link-Posts systematisch depriorisiert werden. Um diesen Reichweitenverlust zu umgehen, etablieren sich Best Practices unter Publishern: Links werden aus dem Haupttext entfernt und stattdessen im ersten Kommentar platziert oder nachträglich eingefügt, nachdem eine Vorschau generiert und visuelle Medien wie Bilder, Videos oder Carousels hinzugefügt wurden. Diese Entwicklung unterstreicht die plattformspezifischen Dynamiken im Social Media Marketing, insbesondere im Kontrast zu Netzwerken wie LinkedIn, die Links weiterhin stärker belohnen. Vermarkter und Publisher sind gefordert, ihre Content-Strategien anzupassen und kanalübergreifende Tests durchzuführen, um die organische Performance auf Facebook zu sichern.
Richtlinien- und Algorithmus-Update einer Major-Plattform (Meta), das die organische Reichweite von Inhalten mit externen Verlinkungen massiv beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Metas Widely Viewed Content Report zeigt, dass 97 Prozent des US-Traffics auf Facebook von Beiträgen ohne externe Links stammen.
- Native Formate wie Reels und Fotos erzielen auf Facebook eine deutlich höhere Sichtbarkeit.
- Empfohlene Taktik: Links sollten im ersten Kommentar statt im direkten Post-Text platziert werden.
- Optimierungstipps umfassen das Löschen des Linktextes nach Generierung der Vorschau sowie die Anreicherung mit visuellen Inhalten wie Bildern, Videos oder Carousels.
- Beiträge mit externen Links werden als Link-Posts eingestuft und erhalten algorithmisch weniger Reichweite als rein visuelle Inhalte.
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Put links in the post, not comments
Tom Orbach published a Marketing Ideas post on August 4, 2026 arguing that placing URLs directly in social posts (rather than comments) improves visibility. He cites an example where Mark Zuckerberg put a link in X comments and notes LinkedIn’s default “Most relevant” comment view can filter out comments containing links. Orbach points to his own viral LinkedIn posts that included URLs in the post (one receiving 333,343 impressions) and recommends marketers stop hiding links in comments.
Threads testet Gems und zeichnet täglich wertvolle Beiträge aus
Threads testet die neue Funktion Gems, die täglich bis zu 25 herausragende Unterhaltungen mit einem sichtbaren Diamant-Badge auszeichnet. Die Auswahl erfolgt algorithmenbasiert und berücksichtigt Originalität, Aktualität und authentische Diskussionen – unabhängig von der Followerzahl. Qualifiziert sind eigene Posts oder direkte Antworten, jedoch keine Reposts oder von Instagram übernommene Inhalte. Die Funktion ist vorerst auf öffentliche US-Accounts von Nutzern ab 18 Jahren beschränkt, die Auszeichnungen sind aber weltweit sichtbar, auch in Deutschland. Ausgezeichnete erhalten eine Benachrichtigung und können das Badge teilen. Nutzer können das Label auch ausblenden. Erste Hinweise gab es bereits im August durch App-Forscher Alessandro Paluzzi. Threads möchte so originelle und ansprechende Inhalte fördern; Nicht-Ausgezeichnete müssen keine negativen Auswirkungen auf die Reichweite befürchten.
Meta verbietet TikTok-Anzeigen auf eigenen Plattformen in mehreren Regionen
Meta hat Werbung für TikTok auf seinen Plattformen (Instagram, Facebook, WhatsApp) in mehreren Ländern untersagt, darunter USA, Japan, Vietnam, Kanada, Ägypten, Indonesien und Thailand. Diese Maßnahme, die von Meta-Sprecher Chris Sgro bestätigt wurde, verhindert sowohl ByteDance als auch Drittanbietern, TikTok innerhalb des Meta-Ökosystems zu bewerben. Das Verbot wird als Wettbewerbsmaßnahme angesichts der eskalierenden Rivalität zwischen Meta, ByteDance und YouTube gesehen. Es könnte auch mit Metas jüngstem Vergleich über 16,7 Milliarden US-Dollar mit US-Bundesstaaten zum Jugendschutz zusammenhängen, der Bedingungen enthält, die Wettbewerber wie TikTok und YouTube zur Umsetzung ähnlicher Schutzmaßnahmen verpflichten, was auf eine strategische Drucktaktik hindeutet, um die Kosten und Verantwortung für Kinderschutzinitiativen zu teilen.
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