Beobachtetes Signal · 23. Jan. 2023 · Layoffs · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Massive Entlassungswelle bei Google und Spotify im Tech-Sektor
Alphabet, die Google-Muttergesellschaft, hat den weltweiten Abbau von rund 12.000 Stellen angekündigt, was etwa 6 Prozent der Belegschaft entspricht. CEO Sundar Pichai begründete diesen Schritt mit der Anpassung an eine neue wirtschaftliche Realität nach zwei Jahren rasanten Wachstums. Die Benachrichtigung erfolgte per E-Mail, wobei US-Mitarbeiter zuerst informiert wurden. Zeitgleich plant Spotify in dieser Woche ebenfalls Stellenstreichungen zur Kostensenkung, während die genaue Anzahl offen blieb. Diese Maßnahmen reihen sich in eine breitere Welle von Entlassungen in der Tech-Branche ein, die nach Einschnitten bei Twitter und Facebook nun auch Giganten wie Microsoft, Amazon und Salesforce erfasst hat. Die Entwicklungen verdeutlichen die anhaltende Konsolidierung und den massiven Personalabbau im gesamten Technologiesektor.
Massive, unternehmensweite Entlassungen bei Google und geplante Kürzungen bei Spotify signalisieren fundamentale Umbrüche und Kostendruck im globalen AdTech- und Tech-Sektor.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Alphabet streicht weltweit 12.000 Stellen, was 6 Prozent der Belegschaft entspricht.
- CEO Sundar Pichai verkündete den Stellenabbau per E-Mail an die Belegschaft.
- Spotify plant ebenfalls Stellenstreichungen zur Kostensenkung bei zuletzt rund 9.800 Mitarbeitern.
- Der Tech-Sektor erlebt eine breite Entlassungswelle nach ähnlichen Schritten bei Twitter, Facebook, Microsoft und Amazon.
- Für Google markiert diese Entlassungswelle den größten Stellenabbau in seiner 25-jährigen Geschichte.
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Große Tech-Entlassungswellen 2026: Konzerne begründen Stellenabbau zunehmend mit KI
Eine TechCrunch-Übersicht dokumentiert großflächige Entlassungen in der Tech-Branche im Jahr 2026, bei denen Führungskräfte Künstliche Intelligenz explizit als Treiber anführen. Laut Layoffs.fyi wurden 2026 bereits rund 120.000 Stellen gestrichen. Zu den betroffenen Konzernen zählen Microsoft mit rund 4.800 Entlassungen, Oracle mit einem Abbau von 21.000 Stellen innerhalb von zwölf Monaten sowie Amazon mit 16.000 gestrichenen Corporate-Positionen. Meta baute rund 8.000 Stellen ab, schichtete jedoch zeitgleich etwa 7.000 Mitarbeitende in KI-fokussierte Rollen um. Weitere Akteure wie GitLab, Intuit, Cisco, Cloudflare, Salesforce und IBM führen Restrukturierungen ebenfalls auf KI-Adoption, Infrastruktur-Shifts und organisatorische Verschlankung zurück. Die Entwicklung unterstreicht ein branchenweites Paradigma: Trotz steigender Umsätze sinkt der Personalbedarf infolge KI-getriebener Effizienzsteigerungen und einer strategischen Neuausrichtung der Belegschaften.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
USA suspendieren Microsoft und Adobe vom Green-Card-Programm
Das US-Arbeitsministerium hat die Suspendierung von Microsoft und Adobe vom Programm zur dauerhaften Arbeitszertifizierung angekündigt, zusammen mit Cognizant, Infosys, Capgemini, Tata, Wipro und HCL. Minister Keith Sonderling nannte aktive Bundesuntersuchungen als Grund für Microsoft und Adobe und kritisierte, dass diese Unternehmen amerikanischen Arbeitnehmern Arbeitsplätze wegnähmen. Vizepräsident JD Vance warf Microsoft konkret vor, entlassene Mitarbeiter durch H-1B-Visuminhaber ersetzt zu haben. Microsoft verteidigte seine Einstellungspraktiken und betonte, dass die Mehrheit seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und die meisten H-1B-Anträge für bestehende Mitarbeiter gestellt würden. Die Ankündigung erfolgte während eines Gipfels im Weißen Haus zur Bekämpfung von H-1B-Betrug, zeitgleich mit der Verleihung der National Medal of Science an mehrere Tech-CEOs durch Präsident Trump.
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