Beobachtetes Signal · 4. Nov. 2026 · M&A - Announced · Quelle: Meedia · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Many Minds übernimmt B-Media und ordnet Führung neu
Die deutsche Agenturgruppe Many Minds erweitert sich durch die Übernahme von B-Media, einer auf Bewegtbild spezialisierten Mediaagentur, und umfasst damit künftig acht Agenturen. Gründer Michael Schierhold zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück und konzentriert sich auf seine Rolle als Gesellschafter und Strategieberater. Die Führung übernehmen künftig zwei gut im Markt vernetzte Manager, darunter Andreas Kösling. Dieser Schritt stärkt die Position von Many Minds in der deutschen Mediaagentur-Landschaft, insbesondere im Bewegtbildsegment. Die Übernahme ist Teil eines breiteren Konsolidierungstrends in der Agenturbranche.
Konsolidierung im deutschen Agenturmarkt, relevant für die AdTech- und Mediaeinkaufslandschaft.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Many Minds Group übernimmt B-Media, eine auf Bewegtbild spezialisierte Mediaagentur.
- Die Many Minds Group umfasst damit künftig acht Agenturen.
- Gründer Michael Schierhold zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück und konzentriert sich auf seine Rolle als Gesellschafter und Strategieberater.
- Andreas Kösling wird Geschäftsführer von B-Media und Many Minds.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“Die ManyMinds Group, 2024 von Investoren gegründet, übernimmt Mehrheitsbeteiligung an B-Media und erhält neue Führungsspitze.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Many Minds sichert sich Mediaetat der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein
Die im vergangenen Jahr gegründete Agenturgruppe Many Minds hat sich nach einer öffentlichen Ausschreibung den Mediaetat der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) gesichert. Der Rahmenvertrag zwischen der TASH und der Many Minds Agency GmbH tritt zum 1. August 2026 in Kraft, läuft initial über zwei Jahre und beinhaltet eine Verlängerungsoption auf bis zu vier Jahre. Das Leistungsspektrum von Many Minds umfasst die strategische Mediaplanung, kanalübergreifende Aussteuerung, Kampagnenmessung sowie kontinuierliche Optimierung für nationale wie internationale Kampagnen, wobei ein starker Fokus auf digitalen Medien liegt. Zuvor arbeitete die TASH mit Saint Elmo’s International, einer Tochtergesellschaft der Serviceplan Group, zusammen. Kampagnen, die bis Ende 2026 laufen, werden weiterhin von Saint Elmo’s betreut, bevor der Übergang vollständig vollzogen wird.
Jedes dritte übernommene Spielestudio seit 2000 geschlossen
Eine neue Analyse von über 300 Spielestudios, die seit 2000 von großen Unternehmen übernommen wurden, zeigt, dass jedes dritte komplett geschlossen wurde, die Hälfte davon innerhalb von fünf Jahren nach der Übernahme. Der ehemalige Riot-, Crytek- und EA-Mitarbeiter Sebastian Cardoso veröffentlichte die Studie in seinem Newsletter „Game Studio Unlocked“ und fand heraus, dass 60,8 % der übernommenen Studios entweder einen Rückgang ihrer Spieleproduktion erlebten oder ganz geschlossen wurden, und nur 25,1 % institutionell intakt blieben und auf ihrem bisherigen Niveau produzierten. Der Käufer war der stärkste Prädiktor: Alle 17 Übernahmephasen von Activision Blizzard endeten in Niedergang oder Schließung, ebenso bei Disney, Midway und Thunderful; EA lag bei 83 %. Im Gegensatz dazu hatten Nintendo, Kadokawa, Krafton und Sumo Group eine weiße Weste. Die Schließungen haben sich beschleunigt: 33 seit 2023 gegenüber nur einer zwischen 2019 und 2022. Selbst gegründete Studios schnitten schlechter ab (87,5 % Niedergang oder Schließung), während unabhängige Studios eine Schließungsrate von nur 2 % über sieben Jahre aufwiesen.
Global Payments: CD&R und GTCR prüfen Übernahme
Global Payments steht offenbar in Verhandlungen mit den Private-Equity-Firmen Clayton Dubilier & Rice (CD&R) und GTCR über einen möglichen Leveraged Buyout. Die Aktie stieg nach einem Bericht der Financial Times um 13 %. Analysten sind sich über die Wahrscheinlichkeit und den möglichen Preis uneinig, die Schätzungen reichen von unter 100 bis 190 US-Dollar pro Aktie. Wichtigste Hürde ist die hohe Nettoverschuldung von fast 22 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen wird am Donnerstag seine Q3-Ergebnisse vorlegen, was Klarheit bringen könnte. Andere Deals im Zahlungssektor, wie das Gebot von Stripe und Advent für PayPal und der Management-Buyout von Priority Technology, haben Bewertungsmaßstäbe gesetzt.
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