Beobachtetes Signal · 10. Feb. 2021 · Research Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
LinkedIn-Report: Die B2B-Entscheider von morgen
LinkedIn und GlobalWebIndex haben über 34.000 Angestellte im Alter von 21 bis 40 Jahren in zehn Ländern, darunter Deutschland, befragt. Ziel war es zu analysieren, wie sich Millennials und die neue Generation von B2B-Entscheidern von früheren Generationen unterscheiden. Die Studie prägt den Begriff der BETAs: Blurred Boundaries, Evolving Tech Native, Activist. Diese Gruppe schätzt flexibles Arbeiten, kontinuierliche Weiterbildung und stützt sich bei Software- und Hardware-Käufen stark auf Empfehlungen aus professionellen Business-Netzwerken. Als Digital Natives nutzen sie plattform- und geräteübergreifend diverse Tools, wobei Arbeit und Privatleben verschwimmen. Zudem fordern sie von Marken und Arbeitgebern klare Haltungen zu Themen wie Diversität, Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung. Für B2B-Marketer bedeutet dies, Zielgruppen über vertrauenswürdige digitale Netzwerke und passgenaue Identity-Management-Ansätze zu adressieren. Der vollständige Report steht über die Originalquelle zum Download bereit.
Der Generationswechsel bei B2B-Entscheidern und die gestiegene Relevanz professioneller Netzwerke erfordern neue, zielgerichtete B2B-Marketingstrategien.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn und GlobalWebIndex befragten über 34.000 Angestellte (21–40 Jahre) in 10 Ländern inklusive Deutschland.
- Die Studie definiert die Zielgruppe als BETAs: Blurred Boundaries, Evolving Tech Native, Activist.
- BETAs erwarten Flexibilität, digitale Weiterbildung und nutzen Business-Netzwerke für Tech-Kaufentscheidungen.
- Als Digital Natives verschwimmen bei ihnen Arbeit und Privatleben über verschiedene Plattformen und Devices hinweg.
- B2B-Marketer sollten diese Zielgruppe primär über vertrauenswürdige Netzwerke und digitale Kanäle ansprechen.
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Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
Nadella und die KI-Transformation: Kann er Microsoft erneut neu erfinden?
Dieser Artikel untersucht die Bemühungen von CEO Satya Nadella, Microsoft für das KI-Zeitalter zu transformieren. Trotz einer Marktkapitalisierung von fast 4 Billionen Dollar und einer frühen Investition in OpenAI hinkt Microsoft in zentralen KI-Bereichen hinter Konkurrenten wie Nvidia, Anthropic und Meta hinterher. Das Unternehmen stellt von abonnementbasierten auf verbrauchsabhängige Preismodelle (UBB) um, beginnend mit Copilot Cowork. GitHub Copilot verzeichnete ein Wachstum auf 50 Millionen Nutzer, aber Microsoft verlor seine exklusive Cloud-Partnerschaft mit OpenAI. Nadella propagiert den Aufbau eines "Frontier-Ökosystems" statt eines einzelnen Spitzenmodells und integriert diverses KI-Modelle in Copilot. Zu den Herausforderungen gehören die schleppende Einführung von Copilot, der Wettbewerb durch KI-native Startups und die Unsicherheit von Unternehmenskunden über nutzungsabhängige Kosten.
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