Beobachtetes Signal · 16. Nov. 2023 · Industry Analysis · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
LinkedIn bleibt führendes Business-Netzwerk im Wandel des Marktes
LinkedIn hat die Marke von einer Milliarde Mitgliedern überschritten und seine Position als führende Plattform für professionelles Networking gefestigt. Das Netzwerk kündigte eine neue Premium Experience mit Fokus auf künstliche Intelligenz an, was KI-gestützte Content-Erstellung und Targeting-Funktionen stärkt. Experten loben die Plattform für starkes Networking und breite Reichweite. Währenddessen vollzieht der Wettbewerber Xing einen strategischen Wandel hin zum Recruiting. New Work SE verzeichnete in den ersten neun Monaten einen Umsatz von 227,4 Millionen Euro, wobei die Xing Ad-Impressions zurückgingen und der Umsatz im Bereich Marketing Solutions um 21 Prozent auf 9,6 Millionen Euro sank. Eine OnlineMarketing.de-Umfrage zeigt zudem, dass 77 Prozent der Befragten Xing überhaupt nicht nutzen, was die anhaltende Marktkonsolidierung im deutschsprachigen Raum verdeutlicht.
Die dominante Stellung von LinkedIn im professionellen Networking wird untermauert, während Xing eine herausfordernde Transformation durchläuft. Die Integration von KI und veränderte Plattformdynamiken haben weitreichende Implikationen für die gesamte Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn hat die Marke von 1 Milliarde Mitgliedern überschritten.
- Einführung einer neuen KI-fokussierten Premium Experience auf LinkedIn.
- Xing positioniert sich strategisch neu; 9-Monats-Umsatz von 227,4 Mio. Euro bei sinkenden Ad-Impressions und einem 21-prozentigen Minus im Marketing-Solutions-Umsatz.
- OnlineMarketing.de-Umfrage zeigt: 77 Prozent nutzen Xing nicht, 14 Prozent für geschäftliche Zwecke.
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Sogar Martha Stewart hat ein AI-Startup: Vier Takeaways von Amazon Unboxed
Der Technologieanbieter TripleLift hat im Oktober 2026 einen neuen Fachartikel unter dem Titel „Even Martha Stewart Has an AI Startup: 4 Takeaways from Amazon Unboxed“ in seinen Ressourcenbereich aufgenommen. Der Beitrag beleuchtet zentrale Erkenntnisse und zukunftsweisende Trends der diesjährigen Amazon Unboxed Konferenz, die sich intensiv mit der Verschmelzung von künstlicher Intelligenz, E-Commerce und modernen Werbelösungen auseinandersetzt. Angesichts der rasanten Entwicklung im Bereich Retail Media und Connected TV bietet die Analyse wertvolle Einblicke für Marketer, Agenturen und Technologiepartner. Der Artikel zeigt auf, wie prominente Gründer und Unternehmen neue Technologien nutzen, um ihre Marketingstrategien zu revolutionieren und datengetriebene Kampagnen noch effizienter zu steuern. Die Veröffentlichung unterstreicht die wachsende Bedeutung von KI-gesteuerten Innovationen im digitalen Werbeökosystem und liefert praxisnahe Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger, die ihre Omnichannel-Präsenz optimieren möchten.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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