Beobachtetes Signal · 13. Apr. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
LinkedIn führt kostenloses Verifizierungs-Badge für den Arbeitsplatz ein
LinkedIn hat ein kostenloses Verifizierungs-Badge eingeführt, mit dem Nutzer ihren Arbeitgeber auf ihren Profilen bestätigen können. Die Verifizierung erfolgt über zwei sichtbare Badges in den Farben Grün und Blau, wobei diese nicht direkt neben dem Namen platziert werden. Zu den unterstützten Verifizierungsmethoden gehören CLEAR für Identitätsprüfungen, geschäftliche E-Mail-Adressen für Mitarbeiter von über 4.000 Unternehmen sowie Microsoft Entra Verified ID zur Ausstellung kostenloser digitaler Arbeitsplatz-IDs. Die Bereitstellung von Entra Verified ID ist für rund zwei Millionen LinkedIn-Mitglieder bis Ende April geplant, während die E-Mail-Verifizierung für unterstützte Unternehmen bereits verfügbar ist. Im Gegensatz zum kostenpflichtigen Meta Verified betont Microsoft die Vorteile für mehr Authentizität und plant, kryptografisch signierte IDs bei entsprechender Akzeptanz über LinkedIn hinaus zu expandieren.
Technologischer Release großer Plattformen wie LinkedIn im Bereich Identitätsmanagement mit weitreichenden Implikationen für Authentizität und verifizierte Netzwerke.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn startet ein kostenloses Verifizierungs-Badge zum Nachweis des Arbeitgebers im Profil.
- Die Verifizierung erfolgt über CLEAR, Unternehmens-E-Mails für über 4.000 Firmen und Microsoft Entra Verified ID.
- Microsoft Entra Verified ID soll bis Ende April an rund 2 Millionen LinkedIn-Mitglieder ausgerollt werden.
- Unternehmens-E-Mail-Verifizierungen sind für unterstützte Firmen bereits live; Badges erscheinen im Profil.
- Meta Verified dient im Artikel als kostenpflichtiges Gegenstück zum kostenlosen Microsoft-Ansatz.
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LinkedIn führt Connected Apps zur Verifizierung von Tool-Expertise ein
LinkedIn hat mit Connected Apps eine neue Profilfunktion gelauncht, mit der Nutzer Drittanbieter-Tools direkt verknüpfen können, um ihre praktische Tool-Expertise nachzuweisen. Zum Start stehen 19 Applikationen zur Verfügung, rund zehn weitere Integrationen sind geplant; der Fokus liegt auf den Bereichen KI, Marketing, Entwicklung und Content Creation. Nutzungsdaten werden direkt von den integrierten Apps übermittelt, sind manuell nicht bearbeitbar und aktualisieren sich automatisch bei veränderter Nutzung. Besonders aktive Anwender können eine „Top User“-Kennzeichnung erhalten. Laut der Microsoft-Tochter sind Beiträge über Projekte und Arbeitsergebnisse heute 4,5-mal häufiger als noch vor einem Jahr. Zudem hat das Unternehmen kürzlich einen Creator Marketplace etabliert, der Kreative, Experten und Brands miteinander vernetzt.
Microsoft Xbox gründet neue Sparte für Filme, Serien und Freizeitparks
Die Gaming-Sparte Xbox von Microsoft hat die Gründung einer neuen Geschäftseinheit für Filme, Serien und Themenpark-Attraktionen angekündigt. Dieser Schritt signalisiert eine Expansion in den Unterhaltungs- und Erlebnisbereich über Videospiele hinaus und nutzt das geistige Eigentum von Xbox. Diese strategische Diversifizierung ist Teil von Microsofts breiteren Ambitionen, seine Medien- und Unterhaltungsaktivitäten auszubauen, einem Branchentrend folgend. Die neue Sparte wird sich auf die Entwicklung und Produktion von Inhalten auf Basis von Xbox-Franchises konzentrieren und potenziell neue Einnahmequellen für das Unternehmen erschließen. Finanzielle Details oder ein Zeitplan für den Betrieb der Sparte wurden nicht bekannt gegeben.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
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