Beobachtetes Signal · 23. Juni 2026 · Product Launch · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
LinkedIn führt Instagram-ähnliche Collaborative Posts für Creator und Marken ein
LinkedIn testet eine neue Funktion für Collaborative Posts, mit der mehrere Personen oder Unternehmensseiten als Co-Autoren gemeinsam einen Beitrag verfassen und als Mitwirkende angezeigt werden können. Die Testphase startet mit ausgewählten Creatoren und Marken beim Cannes Lions Festival, gefolgt von einem schrittweisen Rollout in den kommenden Monaten. Laut Manuel Kekeisen, Senior Agency Lead DACH bei LinkedIn, lassen sich derzeit bis zu fünf Profile oder Seiten als Mitwirkende hinzufügen. Das Feature ergänzt das kürzlich gestartete Creator Marketplace von LinkedIn und zielt darauf ab, Partnerschaften sichtbarer zu machen. Durch die Ausspielung desselben Inhalts in mehreren Communities soll die organische Reichweite signifikant gesteigert werden. Die Meldung basiert auf einem Bericht von t3n und OnlineMarketing.de.
Die Einführung nativer Co-Publishing-Funktionen auf LinkedIn verändert maßgeblich, wie Marken und Creator Inhalte gemeinsam veröffentlichen, und eröffnet neue Potenziale für organische Reichweite sowie Influencer-Marketing-Strategien.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn hat das Feature 'Collaborative Posts' angekündigt, das mehrere Personen oder Unternehmensseiten als Co-Autoren eines Beitrags ausweist.
- Die Testphase von Collaborative Posts begann mit ausgewählten Creatoren und Marken beim Cannes Lions Festival.
- Manuel Kekeisen (Senior Agency Lead DACH bei LinkedIn) bestätigte, dass derzeit bis zu fünf Personen oder Unternehmensseiten hinzugefügt werden können.
- Die Funktion ergänzt das neue Creator Marketplace und soll die Zusammenarbeit zwischen Marken und Creatoren weiter stärken.
- Ein schrittweiser Rollout der Collaborative Posts für weitere Nutzer ist für die kommenden Monate geplant.
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LinkedIn führt Collaborative Posts mit bis zu fünf Co-Autor:innen ein
LinkedIn hat Collaborative Posts eingeführt, eine neue Funktion, die es mehreren Personen oder Unternehmensseiten ermöglicht, als Co-Autor:innen an einem einzigen Beitrag mitzuwirken und prominent über dem Inhalt zu erscheinen. Die Testphase startete mit ausgewählten Creator:innen und Marken auf dem Cannes-Lions-Festival; eine schrittweise Einführung für weitere Nutzer:innen ist in den kommenden Monaten geplant. Laut Manuel Kekeisen, Senior Agency Lead DACH bei LinkedIn, lassen sich derzeit bis zu fünf Personen oder Unternehmensseiten zu einem Collaborative Post hinzufügen. LinkedIn positioniert das Tool als Hebel, um Kooperationen sichtbarer zu machen und die organische Reichweite durch die Ausspielung in mehreren Communities zu steigern. Der Launch folgt auf die kürzliche Einführung des Creator Marketplace, der Partnerschaften zwischen Marken und Creator:innen stärken soll.
LinkedIn rollt Bezahlte-Reichweite-Option für Creator aus
LinkedIn führt in Deutschland eine kostenpflichtige Boost-Funktion für Creator ein, die es ihnen ermöglicht, einzelne Beiträge analog zu Unternehmensseiten zu bewerben. Während der Boost für Firmen bereits 2021 startete, erhalten ausgewählte Creator nun die Möglichkeit, gegen Budget zusätzliche Reichweite zu generieren. Werbetreibende können Kampagnenziele wie Impressionen, Leads oder Engagement definieren und auf Vorlagen sowie Zielgruppen-Presets zurückgreifen, wobei Freigabeprozesse und Beitragslängen variieren. Bewerbbar sind Text-, Video-, Bild-, Artikel- und Newsletter-Formate. Unternehmensbeiträge werben teilweise mit bis zu 160.000 zusätzlichen Impressionen bei einer Prüfung innerhalb von 48 Stunden. Branchenexperten bestätigen den Zugriff auf das Feature, während Tests bei diversen Creator-Profilen noch keine Freischaltung zeigten. Diese Entwicklung verstärkt die Diskussion über das Verhältnis von bezahlter Reichweite zu organischer Sichtbarkeit und flankiert LinkedIns starkes Werbeumsatzwachstum gemäß WARC-Prognosen und jüngsten Quartalszahlen.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
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