Beobachtetes Signal · 20. Okt. 2026 · M&A - Rumour · Quelle: Cord Cutters News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Legendary nimmt Übernahmegespräche mit Lionsgate wieder auf
Die Aktien von Lionsgate Studios stiegen um über 15 %, nachdem berichtet wurde, dass Legendary Entertainment die Übernahmegespräche wieder aufgenommen und ein formelles Übernahmeangebot eingereicht hat. Der Kurs stieg auf über 12 US-Dollar, die Marktkapitalisierung auf nahezu 3,6 Milliarden US-Dollar. Legendary, im Besitz von Apollo Global Management, hatte bereits früher Interesse gezeigt, nachdem sich Lionsgate von Starz getrennt hatte. Ein Deal würde Legendary eine eigene Kinoverwertung und Zugang zu Lionsgates Bibliothek mit über 20.000 Titeln verschaffen. Finanzielle Details wurden nicht genannt; beide Unternehmen lehnten Stellungnahmen ab. Lionsgate unter Jon Feltheimer galt lange als Übernahmekandidat.
Eine mögliche Übernahme von Lionsgate durch Legendary würde eine bedeutende Konsolidierung in der Medienbranche darstellen. Der umfangreiche Filmbibliothek könnte die Position im werbefinanzierten Streaming und Lizenzmarkt stärken.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Aktien von Lionsgate Studios stiegen um mehr als 15 %, nachdem Legendary Entertainment die Übernahmegespräche mit einem formellen Angebot wieder aufgenommen hatte.
- Die Marktkapitalisierung von Lionsgate erreichte nach dem Kursanstieg fast 3,6 Milliarden US-Dollar.
- Legendary gehört gemeinsam Apollo Global Management und dem Management; der Vertrieb erfolgt über Paramount.
- Eine mögliche Übernahme würde Legendary Zugang zu Lionsgates Bibliothek mit über 20.000 Film- und TV-Titeln verschaffen.
- Es wurden keine Preise oder finanziellen Bedingungen genannt; beide Unternehmen lehnten Stellungnahmen ab.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“Die Aktien von Lionsgate Studios stiegen am Dienstagnachmittag um mehr als 15 Prozent, nachdem berichtet wurde, dass Legendary Entertainment...”
“Legendary gehört gemeinsam der Private-Equity-Firma Apollo Global Management und dem Management-Team des Unternehmens.”
“Lionsgate schloss seine Trennung vom Starz-Netzwerk ab und wurde ein reines Film- und Fernsehstudio.”
“Legendary vertreibt seine Kinofilme derzeit über eine Partnerschaft mit Paramount, der Muttergesellschaft von Skydance.”
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Lionsgate verfehlt Q3-Umsatzerwartungen trotz starker Kinoerfolge und steigender Marketingkosten
Lionsgate hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von über 724 Millionen US-Dollar erzielt, verzeichnete jedoch einen Nettoverlust von mehr als 46 Millionen US-Dollar, da die bereinigten Ergebnisse hinter den Analystenerwartungen zurückblieben. Treiber des Wachstums war die Kinsparte mit einem Umsatzplus von 35 Prozent auf 421 Millionen US-Dollar, während der Umsatz in der TV-Produktion aufgrund verschobener Serienauslieferungen um 25 Prozent auf 303 Millionen US-Dollar sank. Das umfassende Content Library erwies sich mit einem Anstieg der Umsätze der letzten zwölf Monate um 10 Prozent auf über 1 Milliarde US-Dollar erneut als starker Cashflow-Generator. Zudem signalisierte Lionsgate Offenheit für strategische Optionen, indem das Unternehmen ankündigte, seine 'Poison Pill'-Abwehrmaßnahmen gegen feindliche Übernahmen im Mai auslaufen zu lassen. Dies unterstreicht die Attraktivität des Studios für Konsolidierungsszenarien im Medien- und Werbeökosystem.
Lionsgate verlagert Home Entertainment digital bei gleichzeitigem Einbruch physischer Medien
Lionsgate verzeichnete im jüngsten Quartal einen Nettoverlust von rund 112 Millionen US-Dollar, da der Gesamtumsatz infolge eines dünneren Kinoprogramms sank. Die Home-Entertainment-Sparte des Studios wuchs um über 6 Prozent auf fast 135 Millionen US-Dollar, angetrieben von rund 125 Millionen US-Dollar an digitalen Verkäufen, während physische Medien auf knapp über 10 Millionen US-Dollar einbrachen. Der Gesamtumsatz des Studios sank im Quartal auf rund 475 Millionen US-Dollar, bedingt durch nur zwei breit anlaufende Filmstarts im Vergleich zu fünf im Vorjahreszeitraum. Lionsgates Zwölfmonats-Bibliothekserlöse erreichten mit 1,0 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert, was einem Anstieg von 13 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Das Management signalisierte Zuversicht für das zukünftige Wachstum, veröffentlichte den ersten Trailer für ein Michael-Jackson-Biopic und gab den Erwerb von Rechten an den Franchise-Reihen The Expendables und Rambo bekannt. Zudem wurde das Interesse des Investors Steven Cohen offengelegt.
Leonine peilt trotz schwieriger Marktbedingungen 500-Millionen-Umsatzmarke an
Leonine Studios CEO Fred Kogel blickt trotz anhaltender Marktunsicherheiten auf die künftige Geschäftsentwicklung des Medienkonzerns. Im Jahr 2025 steigerte das Unternehmen den Umsatz um knapp sechs Prozent auf 432,3 Millionen Euro, während die Gesamtleistung um fast acht Prozent auf 477,1 Millionen Euro kletterte. Kogel bezeichnet das Jahr 2026 als das bisher herausforderndste seit der Gründung und verweist auf sinkende Senderbudgets, Produktionsverzögerungen sowie veränderte Branchendynamiken. Zusätzliche Sorgen bereiten regulatorische Hürden wie die deutsche Investitionsverpflichtung und das Ausbleiben einer Steuergutschrift sowie Marktkonsolidierungen. Mittelfristig strebt Leonine durch organisches Wachstum einen Jahresumsatz von 500 Millionen Euro an. Um dieses Ziel zu stützen, expandiert das Unternehmen mit der im Juli gestarteten Einheit Leonine C_ gezielt in die Bereiche Branded Entertainment und Creator Content.
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