Beobachtetes Signal · 20. Jan. 2022 · Market Analysis · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Investitionen in digitale In-Store-Erlebnisse gewinnen stark an Fahrt
Laut einer CMSWire-Analyse verstärken Händler ihre Investitionen in digitale Plattformen mit einem klaren Fokus auf In-Store-Erlebnisse. Eine globale Airship-Studie ergab, dass fast zwei Drittel der Verbraucher die Apps von Händlern im Geschäft nutzen, um physisches und digitales Shopping zu verknüpfen. Vor allem Millennials greifen zu Apps, Preisvergleichen und digitalen Treuekarten. Forrester-Analyst Brendan Witcher erklärte, physische Stores würden oft den digital geprägten Erwartungen nicht gerecht, und verwies auf den Nutzen von QR-Codes, elektronischen Regaletiketten, dynamischer Preisgestaltung sowie Augmented Reality in Bereichen wie Möbel und Kosmetik. Michael Debnar von Medallia hob In-Store-App-Modi, mobile Zahlungen, Wegeleitsysteme und Trip Assurance als essenzielle Funktionen hervor und empfahl Händlern, Kundenbedürfnisse präzise zu analysieren. Zudem betonten Experten, dass die Ausstattung von Filialmitarbeitern mit sprachbasierten KI-Tools den Kundenservice signifikant verbessern kann.
Liefert wertvolle Markteinblicke in die Händlerinvestitionen bei digitalen In-Store-Erlebnissen, was insbesondere für Retail Media und Customer-Experience-Technologien relevant ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Händler investieren verstärkt in digitale In-Store-Erlebnisse durch Apps, QR-Codes, elektronische Regaletiketten, Wegeleitsysteme und mobile Zahlungen.
- Eine globale Airship-Studie zeigt, dass fast zwei Drittel der Konsumenten Retailer-Apps im Geschäft nutzen, um physisches und digitales Shopping zu verbinden.
- Brendan Witcher von Forrester Research sieht AR vor allem bei Möbeln und Kosmetik als sinnvoll an, während die Einsatzmöglichkeiten branchenweit sonst begrenzt sind.
- Michael Debnar von Medallia bezeichnet 'Trip Assurance' als entscheidendes digitales Erlebnis, um Kunden gezielt in die Geschäfte zu locken.
- Experten raten dazu, Filialmitarbeiter mit sprachbasierten KI-Geräten auszustatten, um den Kundenservice nachhaltig zu optimieren.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Nearly two-thirds of consumers are using retailers’ apps in-store to meld physical and digital experiences, according to a recent global sur...”
“As put by Brendan Witcher, vice president and principal analyst of digital business strategy with Forrester Research, there's no shortage of...”
“Michael Debnar, principal of retail and digital innovation at Medallia, said the focus should always be on convenience....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Europäische Startups brauchen englischsprachige Präsenz für KI-Sichtbarkeit
Dieser Artikel diskutiert, wie der Aufstieg generativer KI und konversationeller Suche das B2B-Kaufverhalten verändert, insbesondere für europäische Startups, die internationale Märkte anstreben. Mit über 900 Millionen wöchentlichen ChatGPT-Nutzern und 94% der B2B-Käufer, die generative KI bei Kaufentscheidungen nutzen, wird die Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten entscheidend. Traditionelle SEO weicht der Generative Engine Optimization (GEO), die auf dem Fußabdruck eines Unternehmens in glaubwürdigen englischsprachigen Quellen basiert. Der Artikel weist darauf hin, dass die meisten KI-Assistenten Live-Quellen auswerten und englische Inhalte bevorzugen, während kleinere europäische Sprachen weniger als 0,6% der Webinhalte ausmachen. Er empfiehlt Startups, ein internationales Ökosystem von Erwähnungen aufzubauen, Inhalte für KI-Extraktion zu strukturieren und eine ebenso starke englischsprachige Präsenz zu pflegen. Der Artikel unterstreicht die Bedeutung der Überwachung des Share of Voice in KI-Modellen.
Forrester-Prognose 2027: Europa justiert Tech-Beziehungen neu statt digitaler Abkopplung
Trotz des ausgeprägten Bestrebens, die digitale Souveränität zurückzugewinnen, wird Europa zentrale Technologie-Partnerschaften bis 2027 lediglich selektiv neu ausrichten und nicht vollständig kappen. Laut den europäischen Prognosen von Forrester für 2027, die auf dem Technology & Innovation Forum EMEA vorgestellt wurden, signalisieren neue Vorschriften zur KI-Souveränität und Plattform-Governance zwar strategischen Gestaltungswillen, entfalten kurzfristig jedoch nur begrenzte Wirkung. Europa geht zwar mit der festen Absicht in das Jahr 2027, seine digitale Autonomie auszubauen, die strukturelle Kluft zwischen politischem Anspruch und tatsächlicher technologischer Kontrolle wird sich jedoch voraussichtlich weiter vergrößern.
CMO-Amtszeit sinkt seit 2010 um 35 %
Eine Studie mit 13.000 US-Marketingfachleuten zeigt, dass die durchschnittliche Amtszeit von CMOs seit 2010 um 35 % gesunken ist – von vier Jahren auf 2,6 Jahre für diejenigen, die nach 2022 begonnen haben. Die Umfrage von Findem und CMO Huddles zeigt, dass nur noch 36 % der Fortune-500-Unternehmen den Titel CMO verwenden, ein deutlicher Rückgang gegenüber 55 % im Jahr 2024. CMOs berichten oft an andere als den CEO, und der Marketinganteil am Umsatz ist von 11,2 % im Jahr 2018 auf 7,8 % gefallen. Kurze Amtszeiten führen zu inkonsistenter Führung und häufigen Agentur-Pitches, wobei Agentur-Kunden-Beziehungen im Durchschnitt nur 3,7 Jahre dauern. Experten führen den Trend auf falsche Erwartungen und den gesunkenen Einfluss der CMOs zurück.
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