Beobachtetes Signal · 16. Juni 2025 · Partnership · Quelle: Marketecture · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
InMobi verwandelt Ambient Screens mit KI in Commerce-Touchpoints
Auf dem Festival in Cannes erörterte InMobi im Gespräch mit Marketecture Media, wie künstliche Intelligenz und Ambient Screens die Retail Discovery in aktiven Commerce verwandeln. Die Plattform ermöglicht es Kunden, Outfits mithilfe von Funktionen wie „Try This On Me“ virtuell anzuprobieren, und integriert bereits über 400 Retail-Kataloge, darunter namhafte Marken wie Nordstrom und Macy’s. Zur Skalierung setzt InMobi auf strategische Partnerschaften mit Branchengrößen wie Samsung, Verizon und Google. Durch den Einsatz von generativer KI werden ungenutzte Bildschirme in leistungsstarke Commerce-Hubs im physischen und digitalen Raum umgewandelt. Ziel dieses Ansatzes ist es, Retourenquoten zu senken, die Personalisierung zu vertiefen und nahtlose Shopping-Erlebnisse zu schaffen. Die InMobi-Führungskräfte Kunal Nagpal und Richard Thomas skizzierten damit eine zukunftsweisende Vision für künftige Touchpoints im modernen Handel.
KI-gestützter Ambient Commerce und die direkte Integration großer Retailer zeigen das enorme Potenzial für die Weiterentwicklung im AdTech- und MarTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- InMobi präsentierte KI-gestützte Ambient Screens für die Retail Discovery in Cannes im Gespräch mit Marketecture Media.
- Die Funktion „Try This On Me“ erlaubt das Visualisieren von Kleidung; über 400 Retail-Kataloge (darunter Nordstrom und Macy’s) sind integriert.
- Strategische Partnerschaften mit Samsung, Verizon und Google sichern eine sofortige Skalierung im Markt.
- Generative KI soll zu niedrigeren Retourenquoten, höherer Personalisierung und nahtlosem Commerce beitragen.
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Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Generative AI ermöglicht agentische und dialogbasierte Ad-Formate
Auf einem ADWEEK-Fireside-Chat prognostizierte Abhay Singhal, Co-Founder von InMobi und CEO von InMobi Advertising, grundlegende Umwälzungen im Bereich Advertising und E-Commerce durch Generative AI. Bis Ende 2026 sollen neue Werbeformate robuste Agent-to-Agent-Interaktionen sowie hochgradig personalisierte, dialogbasierte Erlebnisse ermöglichen. Als Praxisbeispiel für 'Agentic Commerce' nannte Singhal die InMobi-Tochter Glance, die mittels KI-generierter Visualisierungen Produkte direkt am Nutzer oder in dessen realer Umgebung darstellt. Ein zentrales Hindernis bleibe jedoch die Skalierbarkeit im Hinblick auf die hohen Rechenkosten. Um den Einsatz generativer Modelle in High-Volume-Ad-Ökosystemen wirtschaftlich tragfähig zu machen, testet InMobi derzeit Formate, bei denen die anfallenden Token-Kosten durch Ad Revenues direkt quersubventioniert werden. Dieser Ansatz soll Publishern und Merchants einen profitablen Rollout ermöglichen.
InMobi und Scope3 launchen Sell-Side-KI-Agent für autonomes Media-Buying
InMobi ist eine Partnerschaft mit Scope3 eingegangen, um einen sell-side KI-Agenten zu präsentieren, der Premium-Werbeinventar von Glance autonom repräsentiert und vermarktet. Der Agent agiert über die Agent-to-Agent-Mediaplattform Interchange von Scope3 und nutzt das offene Ad Context Protocol (AdCP), einen Industriestandard, der unter anderem von Scope3-CEO Brian O’Kelley sowie Branchengrößen wie Yahoo und PubMatic vorangetrieben wird. InMobi und Glance werden das System in den kommenden Wochen im Rahmen eines Pilots testen; teilnehmende Marken wurden zunächst nicht genannt. InMobi argumentiert, dass Agent-to-Agent-Workflows für kontextabhängige Inventory im Commerce-Stil – wie Glance-Lockscreen- und In-App-Shoppable-Experiences – besser geeignet sind als traditionelle Programmatic-DSP/SSP-Pipelines. Zuvor hatte InMobi das KI-gestützte App-Analytics-Unternehmen MobileAction übernommen und rechnet für den Zeitraum von 2026 bis 2028 mit einem deutlichen Wachstum agentenbasierter Transaktionen.
InMobi führt Conversational AI Agent für Media Buyer ein
InMobi Advertising hat einen dialogbasierten AI Agent in seine Self-Service-Deal-Plattform Buyer Hub integriert. Media Buyer können damit Inventare über natürliche Sprache entdecken, Deals erstellen und Kampagnen optimieren. Der Buyer Hub steht nun Agenturen sowie Managed-Service-DSPs offen und bietet rollenbasierte Zugriffskontrollen, Inventar-Discovery, Self-Service-Reporting sowie Deals Forecasting. Dieser Rollout folgt auf die Partnerschaft zwischen InMobi und Scope3, durch die Premium-CTV- und Mobile-In-App-Supply – einschließlich Glance – für KI-gestützte Buying Agents auf dem Scope3 Interchange verfügbar gemacht wurde. InMobi positioniert den Agenten als Beschleuniger für Workflows, während Trader weiterhin die volle Kontrolle behalten. Der Zugang für Agenturen erfolgt über ein vertriebsunterstütztes Onboarding.
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