Beobachtetes Signal · 7. Juli 2026 · Research Report · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Infobip: Unternehmen skalieren KI-Abwehr gegen automatisierten Betrug
Infobip hat seinen Fraud & Security Report 2026 veröffentlicht, der Milliarden globaler Interaktionen analysiert und einen massiven Anstieg von KI-gestütztem Betrug sowie eine rasche Aufrüstung der Unternehmenssicherheit aufzeigt. Laut dem Bericht stiegen die erkannten Bedrohungen im Jahresvergleich um 77 Prozent, während die Einführung von KI-gestützter Betrugserkennung um 71 Prozent und musterbiederer Erkennung um 105 Prozent zunahm. Phishing machte 49 Prozent der blockierten Schadinhalte aus (ein Anstieg von 94 Prozent im Jahresvergleich), und die Interaktionen mit Network APIs wuchsen um 91 Prozent, wobei der Finanzsektor die Adaption anführt. Der Bericht veranschaulicht Praxisfälle wie den des britischen Einzelhändlers NEXT, der Infobip Signals zur Bekämpfung künstlich aufgeblähter Datenpfeile einsetzt. Zudem beleuchtet er das sich beschleunigende Wettrüsten zwischen automatisiertem Betrug und KI-getriebener Schutztechnologie im digitalen Ökosystem.
Der Bericht dokumentiert einen starken Anstieg von KI-gesteuertem Betrug und parallelem Wachstum bei KI-Sicherheitslösungen, was für Messaging-Sicherheit und Betrugsmitigation relevant ist, jedoch keinen plattformweiten Strukturwandel darstellt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Infobip veröffentlichte den Fraud & Security Report 2026 auf Basis von Milliarden globaler Interaktionen.
- Die Zahl der erkannten Bedrohungen stieg im Jahresvergleich um 77 %.
- Die Nutzung KI-basierter Betrugserkennung wuchs um 71 %, musterbiederbasierte Erkennung legte um 105 % zu.
- Phishing machte 49 % der blockierten Schadinhalte aus, bei einem Volumenwachstum von 94 % im Jahresvergleich.
- Interaktionen mit Network APIs (darunter SIM-Swap und Nummernbewertung) stiegen um 91 %, angeführt vom Finanzsektor.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Neue Untersuchungen der globalen, auf KI ausgerichteten Cloud-Kommunikationsplattform Infobip zeigen einen zunehmenden Anstieg von KI-gestüt...”
“Die führende britische Modemarke NEXT nutzt Infobip Signals, eine auf KI und maschinellem Lernen basierende Lösung zur Bekämpfung künstlich ...”
“Autor: Business Wire”
“MarTech Series ist eine führende Publikationsplattform, die tägliche Updates zu Marketing-Technologie-News, Interviews mit Branchenführern u...”
“Als Teil des Netzwerks von iTech Series agiert es als Brand-to-Demand-Partner.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Persona erweitert Betrugsschutz bei KI-getriebenem Identitätsbetrug
Persona, eine Plattform für Identitätsprüfung und Betrugsabwehr, veröffentlichte neue Daten, die einen Anstieg von High-Velocity-Angriffen um 125 % im Jahresvergleich zeigen, bei denen Betrüger KI und Automatisierung nutzen, um wiederholte Verifizierungsversuche in hoher Geschwindigkeit durchzuführen. Die Daten zeigen außerdem, dass sich die Anzahl der Geräte, die mit High-Velocity-Angriffen in Verbindung stehen, mehr als verdoppelt hat und dass Angreifer-Geräte mit 1,5-mal mehr IP-Adressen verknüpft waren als legitime Nutzer. Zudem gab es einen 8-fachen Anstieg bei Geräten, die 10 oder mehr IP-Adressen durchliefen. Als Reaktion bringt Persona neue Produkte zur Betrugsbekämpfung auf den Markt, darunter Fraud Fight Flow, Graph-Link-Analyse und Sentinel-Risikoanalyse, um Unternehmen gegen adaptiven Identitätsbetrug zu schützen.
Account-Betrug und Phishing verzeichnen drastischen Anstieg im Jahr 2025
Ein t3n-Bericht verzeichnet einen massiven Anstieg von Konto- und Kartenbetrug, angetrieben durch Phishing- und Smishing-Angriffe, die zunehmend KI zur Personalisierung von Nachrichten nutzen. Die deutsche Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) registrierte 2025 rund 96.400 Fälle im Bereich Konto und Zahlungskarten, was einem Anstieg von rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Gesamtschaden belief sich auf etwa 2,25 Milliarden Euro (ein Plus von rund 65 Prozent). Aufklärungs- und Ermittlungsraten bleiben niedrig: Lediglich in rund 20 Prozent der Fälle wurden Tatverdächtige ermittelt, bei vermutlich im Ausland begangenen Taten lag die Aufklärungsquote bei mageren 1,4 Prozent. Verbraucherschützer kritisieren, dass Banken Erstattungen oft unter Berufung auf angebliche grobe Fahrlässigkeit verweigern; der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) meldete einen Anstieg der Cybercrime-Beschwerden im Finanzdienstleistungssektor um 54 Prozent. Behörden warnen vor einer hohen Dunkelziffer, da viele Opfer keine Anzeige erstatten.
Online-Betrug überholt Phishing: Akamai-Bericht
Ein neuer Bericht von Akamai, der Threat Intelligence von Bolster AI nutzt, zeigt, dass Online-Betrug zum ersten Mal das traditionelle Phishing im erkannten Volumen überholt hat. Zwischen Juli 2025 und Juni 2026 verdoppelten sich die Betrugserkennungen von 3,2 Millionen auf 6,4 Millionen, während die durchschnittliche Lebensdauer von Phishing-Angriffen von 48,3 Tagen im Q4 2025 auf 22 Tage im Q2 2026 sank – ein Rückgang um über 50 %. Cyberkriminelle nutzen zunehmend das Vertrauen in Marken aus, um finanziellen Betrug zu begehen, etwa durch gefälschte Online-Shops, Anlagebetrug und Zahlungsbetrug über Websites, soziale Medien und Anzeigen. Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit einer vernetzten Bedrohungserkennung und der Störung koordinierter Betrugsinfrastruktur.
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