Beobachtetes Signal · 24. Nov. 2020 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Index Exchange integriert Unified ID 2.0 zur Stärkung der Addressability
Index Exchange, einer der weltweit größten unabhängigen Ad Exchanges, unterstützt künftig Unified ID 2.0, das branchenweite Identitätsframework von The Trade Desk. Angesichts des Auslaufens von Third-Party-Cookies sucht das Werbeökosystem nach authentifizierungsbasierten Lösungen, um die Monetarisierung für Publisher und die kanalübergreifende Messbarkeit zu sichern. Unified ID 2.0 bietet ein Open-Source-Framework zur Nutzerauthentifizierung und schafft eine gemeinsame Transaktionsstruktur für die digitale Werbung, während Anwendern Transparenz und Kontrollmöglichkeiten geboten werden. Der Identifier hilft Einkäufern, die Addressability über Mobile, Connected TV, Native und Display hinweg aufrechtzuerhalten. Publisher können bestehende Login-Bereiche oder kommende Single-Sign-On-Lösungen nutzen. Index Exchange wird den Bidding-Traffic für teilnehmende Publisher automatisch anichern. Die Initiative wird durch die Zusammenarbeit von The Trade Desk, Index Exchange, LiveRamp, Nielsen und Criteo unterstützt und von einem unabhängigen Gremium reguliert.
Dieser Schritt treibt die Entwicklung universeller Identitätslösungen für die Zeit nach den Cookies voran und beschleunigt die branchenweite Akzeptanz von UID 2.0 im programmatischen Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Index Exchange kündigt Unterstützung für Unified ID 2.0 an.
- Unified ID 2.0 ist ein von The Trade Desk entwickeltes Open-Source-Identitätsframework.
- Publisher können bestehende Login-Bereiche oder SSO-Lösungen mit klaren Einwilligungsoptionen nutzen.
- Index Exchange will den Bidding-Traffic über Mobile, CTV, Native und Display hinweg automatisch anichern.
- UID 2.0 wird gemeinsam mit Partnern wie LiveRamp, Nielsen und Criteo entwickelt und unabhängig reguliert.
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5 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Ex-Utiq- und Xandr/Microsoft-Führungskraft verstärkt illuma bei KI-Skalierung
illuma, ein in London ansässiges KI-Unternehmen, das sich auf kontextuelle Entscheidungsintelligenz spezialisiert hat, hat Michel Guillon zum Head of Solutions Architecture ernannt. Guillon bringt zwei Jahrzehnte Führungserfahrung im AdTech-Bereich von Utiq und AppNexus/Xandr/Microsoft mit, wo er eng mit illumas Integrationen zusammenarbeitete. Seine Rolle wird Partnern helfen, illumas kontextuelle Intelligenz im Enterprise-Maßstab in ihre Systeme zu integrieren, gestützt auf sein tiefes Wissen über DSP- und SSP-Architektur sowie Dateninteroperabilität. illumas KI-Technologie wird von Marken, Agenturen, Publishern und Plattformen genutzt, um Werbeentscheidungen in Echtzeit zu optimieren und ist über große Plattformen wie The Trade Desk, Equativ, Index Exchange, Amazon, DV360, Yahoo, OpenX, PubMatic und Magnite verfügbar. Die Ernennung unterstreicht illumas Expansion über führende Werbeplattformen.
Index Exchange CEO über Sell-Side-Innovation, CTV-Transparenz und AI-Agenten
In einem Interview mit ADZINE spricht Andrew Casale, CEO von Index Exchange, über die Entwicklung des programmatischen Werbemarkts. Er argumentiert, dass Sell-Side-Innovationen wie Modeling und Containerisierung zwar die Komplexität erhöhen, aber auch Mehrwert schaffen. Käufer können nun ihre eigenen Modelle auf der Sell-Side betreiben, was die Entscheidungsfindung demokratisiert. Casale geht auf die Blackbox-Problematik ein und stellt fest, dass die interne Logik von Käufermodellen zwar undurchsichtig ist, die Plattform aber deren Aktionen beobachten kann. Er betont den Wandel hin zu einer modularen Infrastruktur, bei der Index Datenanbietern und DSPs ermöglicht, Module in seiner Cloud zu betreiben. Im Hinblick auf CTV unterstreicht Casale die Notwendigkeit mehr Transparenz und stellt fest, dass Genre-Daten zunehmend verfügbar sind, Sendungs- und Episodendaten jedoch aufgrund rechtlicher und vertrieblicher Einschränkungen begrenzt bleiben. Er thematisiert die Weiterentwicklung von Pod-Serving und die Rolle agentischer Werbung, wobei er zwischen Workflow-Automatisierung und Entscheidungen auf Impressionsebene unterscheidet, die weiterhin von mathematischen Modellen dominiert werden. Casale sieht KI-Agenten als nützlich für die Automatisierung manueller Aufgaben, aber nicht als Revolution, die die Machtverhältnisse der Walled Gardens verändern wird.
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