Beobachtetes Signal · 10. Sept. 2015 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Improve Digital launcht neues In-Page Video Produkt für programmatische Vermarktung
Amsterdam und München, 10. September 2015: Improve Digital hat die Einführung seines neuen In-Page Video Produkts bekannt gegeben. Es ermöglicht Publishern und Advertisers, programmatisch optimierte Video-Ads nahtlos und mit voller Sichtbarkeit in redaktionelle Inhalte auf Desktop- und Mobilgeräten zu integrieren. Media Owners erhalten dadurch eine neue Einnahmequelle, während Demand-Partner Zugang zu Premium-Formaten bekommen. Zuvor hatte das Unternehmen bereits eine In-App Video Funktion integriert, um die Videomonetarisierung geräteübergreifend auszubauen. Co-Founder und CEO Joelle Frijters verwies auf das rasant wachsende Budget für programmatisches Video mit einer jährlichen Steigerung von 172 Prozent sowie auf einen prognostizierten digitalen Videomarkt von 9,5 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2016. Mit Unterstützung des Mutterkonzerns Swisscom testet Improve Digital zudem die Monetarisierung von IPTV-Inventar und veröffentlichte eine europäische Video Market Map.
Dies verdeutlicht die signifikante Expansion programmatischer Video-Fähigkeiten und das beträchtliche Monetarisierungspotenzial innerhalb des europäischen AdTech-Ökosystems.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Markteinführung des In-Page Video Produkts für Desktop und Mobile mit 100 Prozent Viewability innerhalb redaktioneller Inhalte.
- In-Page- und In-App-Funktionen ermöglichen Publishern die geräteübergreifende Monetarisierung, Optimierung und granulare Steuerung.
- CEO Joelle Frijters beziffert das jährliche Wachstum der Programmatic Video Budgets auf 172 Prozent und das Marktvolumen 2016 auf 9,5 Milliarden US-Dollar.
- Kontinuierliche Investitionen mit Mutterkonzern Swisscom, Tests zur IPTV-Monetarisierung und Veröffentlichung einer europäischen Video Market Map.
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Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Swisscom startet Kinderschutz-App mit Ohana-Technologie
Swisscom, der größte Telekomanbieter der Schweiz, hat eine neue App namens Kids Security auf den Markt gebracht, die auf Technologie des österreichischen Startups Ohana basiert. Ohana liefert und betreibt die White-Label-Plattform, die Swisscom unter eigener Marke anbietet. Die App bietet Funktionen wie Bildschirmzeitverwaltung, App-Überprüfung auf Altersfreigabe, einen Lernmodus zur Reduzierung von Ablenkungen, Standortfreigabe und Nutzungsstatistiken mit Empfehlungen von Experten. Der Service kostet 4,90 Franken pro Monat (rund 5,20 Euro), im ersten halben Jahr die Hälfte, und gilt für beliebig viele Kinder und Geräte, sofern mindestens ein Haushaltsmitglied ein Swisscom-Mobilabo hat. Ohana-CEO Christian Orgler betont die Einbindung der Kinder und sieht den Deal als großen Schritt im B2B-Geschäft. Ohana hat zudem eine Partnerschaft mit dem österreichischen Telekomanbieter Drei, aber der Swisscom-Deal ist das erste White-Label-Angebot. Das Startup sieht sich Konkurrenz durch die integrierten Kinderschutzfunktionen von Apple und Google sowie anderen Parental-Control-Apps gegenüber.
Mona und Mateo inszenieren Swisscom-Jugendkampagne mit Split-Screen-Mechanik
Die Zürcher Kreativagentur Mona und Mateo hat die Launch-Kampagne für den neuen Swisscom-Jugendrabatt „Young Benefit“ entwickelt. Die breit angelegte Kampagne bespielt in der gesamten Schweiz die Kanäle OOH, DOOH, Kino, Online sowie Social Media. Das zentrale visuelle und konzeptionelle Element bildet ein Split-Screen-Motiv, das den Kontrast zwischen halbem Preis und vollem Netz abdunkelt. Diese Mechanik wurde kanalspezifisch adaptiert: Im Kino wird der Split-Screen akustisch und visuell über die beiden Hälften des Kinosaals ausgespielt, während im Audiospot die Stimmen gezielt auf den linken und rechten Audiokanal verteilt werden. Die Kampagne zielt darauf ab, das Angebot zielgruppengerecht an junge Menschen zu kommunizieren, die über ein begrenztes Budget, jedoch über hohe Erwartungen an die Konnektivität verfügen.
Schweizer Marken agieren bei ChatGPT-Werbung vorerst abwartend
OpenAI hat ChatGPT-Werbung rund zehn Tage vor Redaktionsschluss in 31 europäischen Märkten, darunter der Schweiz, freigeschaltet. Grosse Werbetreibende wie McDonald's, Aldi und Denner planen derzeit jedoch keine Schaltungen, während Swisscom, Coop und Migros die Formate und Preise noch evaluieren. Mediaagenturen verzeichnen zwar hohes Interesse, aber kaum konkrete Buchungsanfragen. Omnicom und Havas, beide Partner von OpenAI, betonen, dass zunächst Brand-Safety- und Compliance-Richtlinien finalisiert werden müssen, bevor Budgets fliessen. Experten erwarten kurzfristig keine grossen Umschichtungen der Werbeausgaben, auch aufgrund der starken Distribution von Google und dessen AI-Mode-Ads. Ein Forschungsinstitut schätzt, dass der US-Chatbot-Werbemarkt bis 2030 ein Volumen von 5,4 Milliarden US-Dollar erreichen könnte. Agenturen sehen ChatGPT vor allem für performance-orientierte, beratungsintensive Kategorien als geeignet an, während Luxusgüter oder B2B-Kampagnen, die Spitzenverdiener ansprechen, ungeeignet erscheinen, da Werbung nur in kostenlosen und günstigen ChatGPT-Tiers ausgespielt wird.
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