Beobachtetes Signal · 22. Apr. 2025 · Data Release · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Grok verzeichnet starkes Wachstum bei abflauendem DeepSeek-Hype
Ein Bericht von aitools.xyz, basierend auf Daten von SEMrush und Ahrefs, zeigt, dass Elon Musks KI-Chatbot Grok im März 2025 rund 160 Millionen monatliche Besuche erreichte. Dies entspricht einem Zuwachs von 193,04 % im Monatsvergleich und sichert Grok den dritten Platz im Ranking der am schnellsten wachsenden Chatbots. ChatGPT bleibt mit 5,6 Milliarden Monatsbesuchen und einem Plus von 400 Millionen unangefochtener Marktführer. Im Gegensatz dazu sank der Traffic von DeepSeek um 18,29 % auf 647,6 Millionen Besuche, was auf ein nachlassendes Nutzerengagement hinweist. Das Gesamtranking umfasst zudem Plattformen wie Gemini, Claude und Microsoft Copilot. Die ausgewerteten Metriken beziehen sich ausschließlich auf den Web-Traffic und spiegeln keine aktiven Nutzerzahlen wider.
Liefert wertvolle Einblicke in die Adaptionskurven und Wettbewerbsdynamik führender KI-Chatbots, welche zunehmend für MarTech- und Marketing-Anwendungen relevant werden, ohne jedoch eine fundamentale Marktverschiebung darzustellen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Grok erreichte im März 2025 160,00 Millionen monatliche Web-Besuche, ein Anstieg von 193,04 % im Monatsvergleich.
- ChatGPT bleibt mit 5,60 Milliarden Monatsbesuchen marktführend (plus 400 Millionen gegenüber Februar).
- DeepSeeks Traffic fiel im März 2025 um 18,29 % auf 647,60 Millionen Besuche.
- Die Daten basieren auf SEMrush- und Ahrefs-Analysen, ausgewertet von aitools.xyz.
- Groks Wachstumsdynamik übertraf die von DeepSeek, Gemini sowie Claude.
Verknüpfte Unternehmen
9 verknüpfte Unternehmen“DeepSeek verzeichnete einen monatlichen Rückgang von -145 Mio., was zu einem Rückgang des Traffics um 18,29 % führte....”
“Das Unternehmen bezieht Daten von den Analyse-Diensten SEMrush und Ahrefs, um die monatlichen Visits einschätzen zu können....”
“Das Unternehmen bezieht Daten von den Analyse-Diensten SEMrush und Ahrefs, um die monatlichen Visits einschätzen zu können....”
“Mit ChatGPT gibt es eine ganz klare Nummer 1 – doch dahinter ist ein ziemlich spannendes Rennen der AI-Tools entstanden....”
“Im Ranking der Chatbots belegt Gemini (Google) den vierten Platz mit 154.30M monatlichen Besuchen....”
“Claude (Anthropic) steht mit 128.90M monatlichen Besuchen auf Platz fünf....”
“Microsoft Copilot liegt mit 114.30M monatlichen Besuchen auf Platz sechs....”
“Meta AI verzeichnet 12.20M monatliche Besuche, wobei ein großer Teil der Nutzung direkt in Meta-Apps stattfindet....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Ecosia wechselt von Mistral zu chinesischen Open-Source-KI-Modellen
Die europäische Suchmaschine Ecosia hat ihren KI-Anbieter vom französischen Startup Mistral auf offene Modelle umgestellt, darunter chinesische wie Alibabas Qwen, Z.ais GLM und Moonshot AIs Kimi. CEO Christian Kroll zeigte sich enttäuscht von der Qualität der Mistral-Modelle, die etwa ein Jahr hinter der Konkurrenz zurückliegen sollen, sowie von häufigen Serverüberlastungen. Ecosia nutzt nun Modelle über die deutsche Plattform Melious, die offene KI-Modelle auf Servern in der EU betreibt, was die KI-Kosten halbierte und die Leistung verbesserte. Der Wechsel erfolgt, während Mistral Large 4 vorstellt, das stärkste Modell, das in Europa trainiert wurde und dessen Gewichte Ende Oktober veröffentlicht werden sollen. Trotz 38,4 Punkten im Intelligence Index belegt es Platz acht unter offenen Modellen, hinter sieben chinesischen Modellen. Der Fall verdeutlicht das Dilemma der europäischen KI-Souveränität: Top-Open-Modelle stammen überwiegend aus China, auch wenn sie auf europäischen Servern laufen. Mistral hostet selbst chinesische Modelle wie GLM auf seiner Neocloud-Plattform, während CEO Arthur Mensch die Stärken von Large 4 etwa bei der Cyberabwehr betont.
Ecosia wechselt von Mistral zu chinesischen KI-Modellen
Die Berliner Suchmaschine Ecosia hat den französischen KI-Anbieter Mistral fallen gelassen und setzt nun auf offene Modelle, darunter chinesische wie Qwen (Alibaba), GLM (Z.ai) und Kimi (Moonshot AI), wie Politico berichtet. Ecosia-Chef Christian Kroll zeigte sich Berichten zufolge enttäuscht von der Qualität der Mistral-Modelle, die der Konkurrenz rund ein Jahr hinterherhinken, und stellte auch Mistrals Souveränität wegen internationaler Investoren infrage. Die neuen Modelle bezieht Ecosia über die deutsche Plattform Melious, die offene KI-Modelle auf Servern in acht EU-Ländern betreibt; dadurch halbierten sich die KI-Kosten bei gestiegener Leistung. Mistral hat derweil Large 4 veröffentlicht, ein Modell mit einer Billion Parametern, das in europäischen Rechenzentren trainiert wurde, aber im Ranking offener Modelle nur Platz 8 erreicht – alle sieben Modelle davor stammen aus China. Dies verdeutlicht das Souveränitäts-Dilemma: Selbst Mistral hostet inzwischen chinesische Modelle wie GLM in seiner Neocloud.
Windows führt Open-Weight-KI wie DeepSeek und Nvidias Nemotron ein
Microsoft positioniert Windows neu als Plattform für 'hybride Intelligenz' und ermöglicht KI-Agenten, die je nach Aufgabe lokal am PC oder in der Cloud laufen. Das Unternehmen kündigte die allgemeine Verfügbarkeit von Microsoft Execution Containers (MXC) an, integrierte Sandboxes, die den Zugriff von Agenten auf Dateien und Netzwerke kontrollieren, mit Unterstützung von Codex, GitHub Copilot, OpenClaw und anderen. Zudem stellt Microsoft neue lokal laufende Modelle vor, darunter MAI Code 1.1 Flash, Nvidias Nemotron und DeepSeek V4 Flash. Das Surface Laptop Ultra mit Nvidias RTX-Spark-Chip wurde vorgestellt und ist vorbestellbar. Copilot erhält erweiterte Befugnisse, um auf lokale Dateien zuzugreifen und Aufgaben auf Copilot+-PCs auszuführen, die in den kommenden Monaten ausgerollt werden. Dieser Schritt signalisiert eine weitere Loslösung von OpenAI, da Microsoft eigene MAI-Modelle baut und Alternativen integriert. Die Ankündigung folgt auf Rückschläge mit Recall und der Copilot+-Marke, doch Microsoft setzt nun auf einen sicherheitsorientierten Ansatz.
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