Beobachtetes Signal · 10. Feb. 2023 · Technical Release · Quelle: Quo Vadis News · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google stellt Topics als Cookie-Ersatz vor
Dieser Quo Vadis-Beitrag beleuchtet Googles cookieloses Targeting-Konzept Topics im Zuge der fortschreitenden Abschaffung von Third-Party-Cookies. Der Autor stellt fest, dass keine Spuren von FLoCs mehr zu finden sind, was das Ende dieses Ansatzes signalisiert. Ruben Schreurs von Ebiquity hat eine Zusammenfassung des Google-Vorschlags verfasst, während auf die offizielle Topics API-Dokumentation verwiesen wird. Der Beitrag erklärt, dass in einem durch Topics gesteuerten Bid-Stream das Thema zum zentralen Entscheidungskriterium für eine Demand-Side Platform wird, während die Abhängigkeit von cookiebasiertem Targeting schrumpft und kontextbezogene Ansätze an Bedeutung gewinnen. Zudem wird Nico Neumanns Forschung zur begrenzten Effektivität des Third-Party-Profilings zitiert und radikale Transparenz im Programmatic Advertising gefordert. Der Artikel lädt zur Diskussion ein und betont die Notwendigkeit, cookielose Identity-Lösungen, datenschutzkonforme Datenpraktiken und alternative Measurement-Strategien zu erkunden.
Die technische Diskussion über Googles Topics im Kontext der Cookie-Deprecation hat weitreichende Implikationen für die gesamte Werbe- und MarTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google schlägt mit 'Topics' ein neues cookieloses Targeting-Konzept vor.
- Laut dem Beitrag sind keine FLoCs mehr auffindbar, womit FLoCs als gescheitert gelten.
- Ruben Schreurs von Ebiquity erstellte eine Zusammenfassung des Google-'Topics'-Vorschlags.
- In einem Topics-gesteuerten Bid-Stream wird das Thema zum primären Entscheidungskriterium für DSPs.
- Die Forschung von Nico Neumann zur geringen Effektivität von Third-Party-Profilen wird angeführt.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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