Beobachtetes Signal · 24. Juli 2026 · Technical Release · Quelle: Digiday · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Google testet PMax-Opt-outs für Search Partners und GDN
Google testet derzeit ein neues Performance Max (PMax) Feature, das es Werbetreibenden ermöglicht, Search Partners und das Google Display Network über zwei Kontrollkästchen in der PMax-Konsole auszuschließen. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, kann jedoch abgewählt werden. Google stuft das Feature derzeit als Alpha-Version ein und pilotiert es mit einer begrenzten Gruppe von Advertisern. Mehrere Media-Agenturen in den USA und im Vereinigten Königreich bestätigen die Sichtbarkeit in ihren Dashboards, während andere Ablehnungen für den Testzugang verzeichnen. Diese Produktänderung fügt sich in eine Reihe diskreter PMax-Updates ein, die Werbetreibenden angesichts zunehmenden Wettbewerbsdrucks im Suchmaschinenmarketing und einer leichten Abkühlung des Suchumsatzwachstums von Google mehr Kontrolle über ihre Kampagnenbudgets zurückgeben sollen.
Eine technische Produktänderung einer Major-Plattform, die Werbetreibenden mehr Kontrolle über Performance Max gibt, kann Media-Buying-Strategien und die Budgetallokation über Search und Display hinweg maßgeblich beeinflussen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google testet eine PMax-Funktion, mit der Media-Buyer Search Partners und das Google Display Network aus Performance Max-Kampagnen ausschließen können.
- Die Opt-out-Option erfolgt über zwei Checkboxen in der PMax-Konsole, die standardmäßig aktiviert sind, aber deaktiviert werden können.
- Google bestätigt den Alpha-Status des Features und führt es als geschlossenen Piloten mit ausgewählten Advertisern durch.
- Mehrere Media-Agenturen in den US und UK haben Zugriff auf den Test erhalten, während andere Zugriffsanfragen abgelehnt wurden.
- Alphabet meldete für das zweite Quartal einen Anstieg der Sucherlöse um 17 Prozent auf 63,27 Milliarden US-Dollar.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“A Google spokesperson confirmed that the feature remained in “alpha”, but declined to comment on why the company had chosen to add the featu...”
“Meanwhile, Google parent company Alphabet reported on July 23 that its search revenues rose 17% to $63.27 billion in second quarter....”
““It’s fairly significant,” said Sam Clarke, managing director and head of search at Crossmedia....”
“Kaitlin McGrew, head of SEM at indie media agency PMG, told Digiday the reporting and control features had led to a lift in PMax spending am...”
“Digiday spoke to media buyers based in the U.S. and U.K. that had been granted access to the feature, a level of access that seems to indica...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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