Beobachtetes Signal · 7. Feb. 2023 · M&A - Announced · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Nvidia übernimmt Hugging Face für 12,93 Milliarden US-Dollar
Laut CEO Jensen Huang übernimmt Nvidia die führende KI-Modell-Hosting-Plattform Hugging Face für 12,93 Milliarden US-Dollar. Hugging Face, gegründet von Clément Delangue, Julien Chaumond und Thomas Wolf, hostet über drei Millionen Modelle, 500.000 Datensätze sowie eine Million Anwendungen und bedient mehr als 18 Millionen Entwickler sowie 200.000 Unternehmen. Huang betonte, dass die Transaktion Nvidias Infrastruktur und Engineering-Ressourcen zur Skalierung der Plattform bereitstellen, das offene Ökosystem jedoch bewahren wird. Er versicherte, dass Hugging Face für alle Modelle, Frameworks, Clouds und Compute-Plattformen offen bleibt und Nvidia-Hardware nicht zwingend erforderlich ist. Nvidia hatte sich zuvor bereits an der letzten großen Finanzierungsrunde beteiligt, bei der das Unternehmen mit 4,5 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Die Transaktion ist noch nicht abgeschlossen und unterliegt kartellrechtlichen Prüfungen. Das Team und die Marke Hugging Face bleiben erhalten.
Der dominante KI-Chip-Anbieter Nvidia übernimmt den größten Open-Source-KI-Hub und verändert damit grundlegend die KI-Infrastruktur sowie die Modellverteilung, was auch für die zunehmende Abhängigkeit des AdTech-Ökosystems von KI-Modellen von hoher Relevanz ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Nvidia hat die Übernahme von Hugging Face für 12,93 Milliarden US-Dollar angekündigt.
- Hugging Face hostet mehr als 3 Millionen Modelle, 500.000 Datensätze und 1 Million Anwendungen.
- Über 18 Millionen Entwickler und 200.000 Unternehmen nutzen die Plattform von Hugging Face.
- Nvidia betonte, dass Hugging Face eine offene Multi-Cloud-Plattform bleiben wird und Nvidia Compute nicht erforderlich ist.
- Bei der letzten großen Finanzierungsrunde wurde Hugging Face mit 4,5 Milliarden US-Dollar bewertet; zu den Investoren zählten unter anderem Salesforce, Google, Amazon und IBM.
Verknüpfte Unternehmen
12 verknüpfte Unternehmen“Hugging Face is an AI model hosting platform with over 3 million models and 500,000 datasets....”
“Nvidia announced it is acquiring Hugging Face for $12.93 billion....”
Globale Enterprise-SaaS-Plattform für CRM, Marketing, Daten, Analytics und automatisierte Workflows.
“Salesforce participated in Hugging Face's last major funding round alongside other investors....”
“Google participated in Hugging Face's last major funding round....”
“Amazon participated in Hugging Face's last major funding round....”
“AMD participated in Hugging Face's last major funding round and was noted for its ROCm alternative....”
“Intel participated in Hugging Face's last major funding round....”
“Qualcomm participated in Hugging Face's last major funding round....”
“IBM participated in Hugging Face's last major funding round....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Entlassene OpenAI-Forscher bestreiten Fehlverhalten und warnen vor Einschüchterung
Drei OpenAI-Sicherheitsforscher – Jasmine Wang, Tomek Korbak und Mikita Balesni –, die letzte Woche entlassen wurden, haben einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Vorwürfe des Missbrauchs sensibler Informationen bestreiten. Sie warnen, dass ihre Entlassung einen abschreckenden Effekt habe, der die Sicherheitsarbeit und den offenen Dialog im Unternehmen behindere. Die Forscher erklären, sie hätten in gutem Glauben und im Rahmen der damaligen Unternehmensnormen gehandelt, und die Gründe für ihre Entlassung seien unklar. Sie appellieren an OpenAI, seine Zusagen bezüglich externer Sicherheitsauditoren einzuhalten und eine transparente Kultur zu bewahren. OpenAI antwortete mit einem internen Memo, das Vergeltungsmaßnahmen bestreitet und betont, dass Mitarbeiter nicht für das Ansprechen von Bedenken entlassen werden, ohne jedoch auf spezifische Richtlinienverstöße oder Umstände der Entlassung einzugehen. Der Konflikt beleuchtet Spannungen zwischen interner Sicherheitsforschung und Kommunikationsrichtlinien, während OpenAI wegen Sicherheitsvorfällen in der Kritik steht.
KI-Aktien fallen nach OpenAI-Umsatzbericht
Die Aktien von Nvidia, Oracle, CoreWeave und anderen KI-Unternehmen fielen am Donnerstag, nachdem Details zu den Umsätzen von OpenAI bekannt wurden. OpenAI teilte Investoren mit, dass es Ende September einen annualisierten Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar erreicht habe, niedriger als die weit verbreitete Zahl von 68 Milliarden US-Dollar. Eine mit der Sache vertraute Person sagte, die 68-Milliarden-Zahl habe Bruttoumsätze von Partnern enthalten, was einen direkteren Vergleich mit Anthropic ermögliche. OpenAI hob außerdem ein Gesamtwachstum von 77 % im dritten Quartal und ein Wachstum von 107 % im Enterprise-Geschäft hervor. Das Unternehmen bereitet sich auf einen möglichen Börsengang vor, mit einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar, und führt frühe Gespräche über eine neue Finanzierungsrunde von rund 30 Milliarden US-Dollar.
Goodfire startet interne KI-Agenten-Überwachung
Goodfire, ein Start-up für KI-Interpretierbarkeit, hat am Donnerstag eine neue Art von KI-Agenten-Überwachung vorgestellt, die die internen Signale eines Modells statt seiner Ausgaben prüft, um fehlerhaftes Verhalten effizienter und zu einem Bruchteil der Kosten zu erkennen. Die Monitore sind für Kunden von Baseten, einer Plattform zum Hosten von KI-Modellen, verfügbar. Basetens Base Labs hatte zuvor eine Sicherheitspartnerschaft mit Goodfire und Hugging Face angekündigt. Goodfires Ansatz nutzt kleine Sonden, die die internen Aktivierungen des Modells bei jedem Schritt scannen und nur bei Auffälligkeiten eine genauere KI-Prüfung auslösen. In Tests mit dem Modell Kimi K3 erkannten die Monitore 94 % der bösartigen Hacking-Sitzungen und kosteten etwa 51 $ für 1.500 Sitzungen, verglichen mit 233 $ für ein günstigeres Modell und 10.000 $ für ein Spitzenmodell. Das Unternehmen richtet sich an offene Modelle, die von Sicherheitsvorkehrungen befreit werden können, und sieht die Lösung als entscheidend für Sicherheitsvorkehrungen zur Inferenzzeit.
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