Beobachtetes Signal · 25. Juni 2026 · M&A · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
GameStop-CEO verzichtet auf 35-Milliarden-Dollar-Bonus zugunsten geplanter eBay-Übernahme
GameStop-CEO Ryan Cohen hat den Verwaltungsrat gebeten, ein vorgeschlagenes Bonussystem im Wert von bis zu 35 Milliarden US-Dollar zurückzuziehen. Damit soll sich die Führung voll auf die operative Leistung und das geplante 56-Milliarden-Dollar-Übernahmeangebot für eBay konzentrieren. Cohen hatte das Angebot im Mai vorgelegt, welches das eBay-Management jedoch als „weder glaubwürdig noch attraktiv“ zurückwies. Angesichts einer GameStop-Marktkapitalisierung von rund 10 Milliarden US-Dollar bestehen weiterhin erhebliche Zweifel an der Finanzierung, trotz einer offengelegten Finanzierungszusage der TD Bank über 20 Milliarden US-Dollar. GameStop kündigte an, eine detaillierte Präsentation zur strategischen Begründung vorzulegen. Analysten bewerten den Verzicht zwar als Minderung persönlicher Interessenkonflikte, betonen jedoch, dass die grundlegenden Finanzierungs- und Betriebsfragen bezüglich der Akquisition damit keineswegs gelöst sind.
Eine geplante Übernahme eines E-Commerce-Marktplatzes (eBay) durch einen deutlich kleineren Publikums-Retailer (GameStop) hätte massive wettbewerbliche Implikationen für den E-Commerce- und Retail-Sektor. Der Verzicht auf das übergroße CEO-Vergütungspaket beseitigt zwar einen potenziellen Interessenkonflikt, lässt jedoch die zentralen Finanzierungs- und Betriebsfragen der Transaktion unbeantwortet.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- GameStop zog ein vorgeschlagenes CEO-Bonussystem zurück, das Ryan Cohen bei Erreichen bestimmter Kennzahlen bis zu 35 Milliarden US-Dollar eingebracht hätte.
- Ryan Cohen unterbreitete im Mai ein 56-Milliarden-Dollar-Angebot zur Übernahme von eBay; das eBay-Board lehnte dies als „weder glaubwürdig noch attraktiv“ ab.
- GameStop legte eine Finanzierungszusage der TD Bank über 20 Milliarden US-Dollar vor, blieb jedoch Erklärungen zur Schließung der verbleibenden Finanzierungslücke schuldig.
- GameStop plant die Veröffentlichung einer detaillierten Präsentation zur strategischen Logik und zum operativen Plan der eBay-Übernahme.
- Das Pensionsversprechen-System der Stadt Pontiac reichte eine Sammelklage ein, um eine Abstimmung der Aktionäre über das Vergütungspaket zu verhindern.
Verknüpfte Unternehmen
6 verknüpfte Unternehmen“GameStop CEO Ryan Cohen reminded Wall Street this week that he’s still serious about buying eBay. The video game retailer ... said Tuesday t...”
“In its response to Cohen’s May offer, eBay’s board said that it was confident in the current management team and that the business has “deli...”
“GameStop said at the time of the proposal that it had lined up a $20 billion financing letter from TD Bank, but didn’t say how it would addr...”
“Eden Chen, a former scout for venture firm Andreessen Horowitz and CEO of gaming software company FirstLook, said ......”
“Cohen, who previously co-founded Chewy, said in an episode of the “All-In Podcast” released Tuesday....”
““Cohen has yet to address these concerns in a meaningful way,” said Sky Canaves, a principal analyst at eMarketer, in an email....”
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GameStop-CEO verzichtet auf 35 Milliarden US-Dollar für eBay-Übernahme
GameStop strebt eine spektakuläre Übernahme der Auktionsplattform eBay im Wert von 56 Milliarden US-Dollar an. CEO Ryan Cohen hat Berichten zufolge angeboten, auf ein mögliches Vergütungspaket von 35 Milliarden US-Dollar zu verzichten, das an einen ambitionierten Wachstumsplan zur Skalierung von GameStop zu einem 100-Milliarden-Handelsunternehmen geknüpft ist. Zudem will er 500 Millionen US-Dollar aus seinem Privatvermögen beisteuern. Laut Medienberichten könnte die TD Bank rund 20 Milliarden US-Dollar an Fremdkapital bereitstellen. eBay hat das Angebot jedoch öffentlich als „weder glaubwürdig noch attraktiv“ zurückgewiesen. Da GameStops Marktkapitalisierung unter 10 Milliarden US-Dollar liegt, verbleibt eine erhebliche Finanzierungslücke für die Transaktion. Neue Unterlagen zur strategischen Begründung des Zusammenschlusses wurden für die Kalenderwoche vom 22. bis 26. Juni 2026 erwartet.
GameStop bietet 55,5 Milliarden US-Dollar für die Übernahme von eBay
GameStop hat überraschend angeboten, eBay für rund 55,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Laut CEO Ryan Cohen hält das Unternehmen bereits eine Beteiligung von etwa 5 Prozent an eBay und hat eine Finanzierungszusage der TD Bank über bis zu 20 Milliarden US-Dollar gesichert. Zudem verfügt GameStop über mehr als 9 Milliarden US-Dollar an Barmitteln und ist im Falle von Widerstand zu einem Proxy Fight bereit. Cohen plant, eBay zu einem schärferen Wettbewerber zu Amazon auszubauen, wobei physische GameStop-Filialen als Prüf- und Abholpunkte für Marktplatzartikel dienen könnten. Analysten äuBern jedoch Zweifel an der Finanzierungslogik und der strategischen Passung. Die Offerte markiert einen drastischen Wandel für GameStop, das nach einer Neuausrichtung auf Sammlerstücke und verbesserter Margen in die Profitabilität zurückgekehrt ist.
GameStop-Chef Ryan Cohen schlägt 56-Milliarden-Dollar-Übernahme von eBay vor
GameStop-CEO Ryan Cohen hat ein unaufgefordertes Angebot vorgelegt, wonach GameStop mit einem Bewertungswert von rund 12 Milliarden US-Dollar die Plattform eBay für etwa 56 Milliarden US-Dollar übernehmen soll. Cohen verbreitete die Offerte über die Social-Media-Plattform X und betonte wiederholt das Modell „halb Cash, halb Aktie“. Er legte eine unverbindliche Finanzierungszusage einer US-Bank über 20 Milliarden US-Dollar vor, blieb jedoch eine vollständige Finanzierungsübersicht schuldig. Zudem listete er Artikel auf eBay, um angeblich zur Finanzierung beizutragen, und berichtete über eine Kontosperrung. Die Ankündigung trieb die Aktienkurse kurzzeitig an, während die Markt- und Polymarket-Wahrscheinlichkeiten für einen erfolgreichen Abschluss von rund 35 Prozent auf 15 Prozent sanken. Beobachter diskutieren, ob es sich um einen ernsthaften M&A-Schritt oder eine PR-Aktion handelt.
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