Beobachtetes Signal · 11. Apr. 2023 · Editorial · Quelle: CMSWire · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
First-Party Data stärkt Kundenzuwachs trotz strenger Datenschutzvorgaben
Ein aktueller Fachbeitrag von CMSWire beleuchtet, wie Marketer First-Party Data nutzen können, um in Zeiten verschärfter Datenschutzregulierung und steigender Personalisierungsanforderungen das Vertrauen von Kunden zu gewinnen. Unter Berufung auf Gartner wird prognostiziert, dass bis Ende 2024 rund 75 Prozent der Weltbevölkerung unter Datenschutzgesetze fallen, während gleichzeitig 65 Prozent der Verbraucher personalisierte Erlebnisse erwarten. Expertinnen und Experten von McKinsey, Deloitte Digital und Customer.io betonen die Notwendigkeit transparenter Datenpraktiken, eines klaren Value Exchange sowie eines Data Relationship Management (DRM) Frameworks. Während Deloitte-Daten zeigen, dass über 50 Prozent der Verbraucher Personalisierung als irrelevant empfinden, belegt eine Studie der IAPP, dass nur 29 Prozent verstehen, wie Unternehmen ihre Daten verwenden. Der Artikel empfiehlt die Implementierung von Data Preference Centern, eine transparente Kommunikation und den Verzicht auf exzessives Datensammeln, um das Vertrauen zu stärken und einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu sichern.
Liefert strategische Handlungsempfehlungen zu First-Party Data und Datenschutz, die für AdTech- und MarTech-Profis bei der Bewältigung der cookielosen Zukunft von direkter Relevanz sind.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Gartner prognostiziert, dass bis Ende 2024 rund 75 Prozent der Weltbevölkerung durch Datenschutzgesetze geschützt sind.
- 65 Prozent der Kunden fordern von Marken stärkere Personalisierung.
- Eine Studie von Deloitte Digital zeigt, dass über 50 Prozent der Verbraucher Personalisierung als unpassend empfinden.
- Laut IAPP-Studie verstehen nur 29 Prozent der Kunden die Datennutzung von Unternehmen; 68 Prozent sorgen sich um ihre Online-Privatsphäre.
- McKinsey empfiehlt eine Data-Relationship-Management-Praxis (DRM) mit vier Säulen: Einladung, Datensicherheit, kontinuierlicher Dialog und Wertversprechen.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“According to the technology research firm Gartner by the end of 2024, 75% of the world's population will have its personal data protected by...”
“Kelsey Robinson, a senior partner at McKinsey, said, 'It's much more limited now, both in terms of how you can get that data, how you can us...”
“Leala Shah Crawford, managing director of Deloitte Digital, said many brands treat data as transactional and rely too heavily on retargeting...”
“Nat Onions, vice president of customer experience at customer engagement platform provider Customer.io, suggested thinking of the customer l...”
“Things like free shipping (which Amazon leveraged to great effect but is now ecommerce table stakes) also remain popular....”
“If I opt-in for Dick's Sporting Goods' emails ... that doesn't mean that I'm signing up for Nike to start emailing me....”
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Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Verndale startet AI-Visibility- und Content-Supply-Chain-Services
Verndale, eine Digitalberatung, hat neue Services eingeführt, die Marketern helfen, die Sichtbarkeit ihrer Marke in KI-generierten Antworten zu messen und zu verbessern. Da KI-Assistenten wie ChatGPT und Google AI Overviews zunehmend Recherche- und Kaufentscheidungen beeinflussen, müssen Marken wissen, ob sie in diesen Antworten erwähnt, empfohlen und korrekt beschrieben werden. Verndales Services umfassen eine AI-Visibility-Analyse, die echte Publikumsfragen über große KI-Plattformen testet und Lücken bei Markenerwähnungen und Zitaten identifiziert. Zudem bieten sie eine AI-Ready Content Supply Chain Assessment zur Optimierung der Content-Operationen für die KI-Ära. Das Unternehmen zitiert Forschung von SparkToro, wonach 68% der Google-Suchen ohne Klick enden, und Gartner, wonach 45% der B2B-Käufer generative KI für Kaufrecherchen nutzen. Eine Fallstudie mit der Quinnipiac University zeigte deutliche Verbesserungen bei Content-Optimierung und KI-Bereitschaft durch gesteuerte Agenten-Workflows.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
KI-Startups in der Token-Reseller-Falle
Eine Analyse von Trending Topics beleuchtet eine strukturelle Herausforderung für KI-Startups: Sie agieren oft als Token-Wiederverkäufer mit geringen Margen, vergleichbar mit Zwischenhändlern, statt als klassische Software-Unternehmen. Anhand eines fiktiven Sport-App-Beispiels wird veranschaulicht, wie Kosten für App-Store-Gebühren, Token-Verbrauch und KI-Funktionen für Gratisnutzer die Gewinne schmälern. Laut einer Marktstudie machen Inferenzkosten durchschnittlich 23 % des Umsatzes skalierender KI-Firmen aus, die Bruttomargen liegen bei rund 52 % gegenüber 78–80 % bei klassischem SaaS. Der Artikel diskutiert, wie Anbieter wie OpenAI und Anthropic Preissetzungsmacht besitzen und dass Startups wie Cursor in eigene Infrastruktur investieren, um die Abhängigkeit zu verringern, was jedoch für die meisten nicht machbar ist. Neoclouds werden als nicht zielführend für das Kernproblem gesehen. Eine Gegenposition argumentiert, dass sinkende Inferenzkosten die Margen verbessern könnten und KI-native Startups bereits Marktanteile erobert haben. Abschließend werden Strategien empfohlen, wie proprietäre Daten, Workflow-Integration und Kostenoptimierung.
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