Beobachtetes Signal · 4. Apr. 2025 · Industry Overview · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral

Wandel der digitalen Identifikation: Von Third-Party Cookies zu alternativen IDs

Zusammenfassung des Signals

Der Artikel analysiert vier Ansätze zur Nutzeridentifikation im digitalen Werbeökosystem: Third-Party Cookies, Mobile-Advertising-IDs, alternative Identifier sowie digitale Identitäten. Er beleuchtet cookieless Advertising, Privacy Governance sowie die Auswirkungen auf Reichweite, Datenqualität und Attributierung. Während Safari und Firefox Cookies bereits früh blockierten, bleibt die Position von Google Chrome nuanciert. In App-Umgebungen dominieren GAID und IDFA, wobei Apples iOS 14.5 mit strikten Opt-in-Vorgaben für strengere Regulierung und Nutzerkontrolle sorgte. Neben deterministischen IDs (wie UID 2.0 von The Trade Desk) und probabilistischen IDs werden Hybridlösungen von ID5 sowie der 1:1-Ansatz von Utiq via Telko-Partnerschaften vorgestellt. Schließlich kontrastiert der Beitrag Self-Verified Digital Identities (Logins von Google oder Facebook) mit staatlich beziehungsweise offiziell verifizierten digitalen Identitäten (eID, PostIdent, IDnow) und betont die Notwendigkeit interoperabler Standards im Identity Management.

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Der Artikel bietet eine umfassende Branchenübersicht zu aktuellen Identity-Lösungen und unterstreicht den strukturellen Wandel weg von Third-Party Cookies hin zu Unified IDs und deterministischen Ansätzen im AdTech- und MarTech-Bereich.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der Beitrag unterscheidet vier Identifikationsansätze: Third-Party Cookies, Mobile-IDs, alternative Identifier und digitale Identitäten.
  • Third-Party Cookies dienten lange als Fundament für Cross-Site Tracking, bevor Safari, Firefox und schliesslich Google Chrome (in Teilen) sie blockierten.
  • In mobilen Apps fungieren GAID und IDFA als zentrale Werbe-IDs; Apple führte mit iOS 14.5 ein verpflichtendes Opt-in ein.
  • Deterministische IDs (wie UID 2.0 von The Trade Desk) verknüpfen Daten mit authentifizierten Logins, während probabilistische IDs auf Signale wie IP-Adressen setzen.
  • ID5 und Utiq bieten hybride Alternativen beziehungsweise telkobasierte 1:1-Beziehungen ohne Login, ergänzt durch verifizierte Identitäten via eID oder PostIdent.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 4. Apr. 2025
Ursprünglicher Berichttitel: “Digitale Identifikation im Wandel: Von Cookies zu Identitäten | OnlineMarketing.de”

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Werbeindustrie setzt nach Cookie-Ära massiv auf Alternative ID-Lösungen

Trotz der Aufschiebung des Chrome-Cookie-Ende setzt die digitale Werbeindustrie verstärkt auf Alternative ID-Lösungen, um Daten in einem fragmentierten Ökosystem zu vernetzen. Der fünfte State of Digital Identity Report von ID5, basierend auf einer Befragung von über 250 Branchenteilnehmern in EMEA, den USA, Asien und Lateinamerika, belegt einen globalen Wandel hin zu identitätsbasierten Ansätzen. Bereits 91 % nutzen oder planen Tests mit Cookie-Alternativen. Für nicht-adressierbaren Traffic dominieren Alternative ID-Lösungen (67 %), Private Marketplaces mit First-Party Data (57 %), Data Clean Rooms (51 %) sowie Cross-Publisher IDs wie Shared IDs (50 %). Cross-Channel Identity Graphs werden von 84 % eingesetzt oder geplant, wobei 90 % positive Ergebnisse verzeichnen. Zudem gewinnt ID Bridging an Bedeutung, während Datenschutz und Consent Management vor allem bei Connected TV zentrale Herausforderungen bleiben.

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Xbox startet TV- und Filmsparte; Meta testet Linkbeschränkungen

Diese AdExchanger-News-Roundup behandelt drei Hauptgeschichten. Xbox hat eine neue TV- und Filmsparte namens XP vorgestellt, die von Kayleen Walters geleitet wird, um Monetarisierungsmöglichkeiten zu erkunden, einschließlich der Formalisierung von Sponsorships und Markenpartnerschaften. Getrennt davon testet Meta Meta One, ein Abo-Bündel, und hat begonnen, nicht abonnierte Unternehmensseiten für die Einbindung von mehr als zwei externen Links in Beiträgen zu belasten, wobei Nachrichtenseiten derzeit ausgenommen sind. Darüber hinaus wird der Trend diskutiert, dass mittelgroße unabhängige Agenturen zu hybriden Holdinggesellschaften fusionieren, mit Verweisen auf Wpromotes Übernahme von Giant Spoon, Chemistrys Übernahme von Colossus und Acardias Kauf von Crush, da der Wettbewerbsdruck durch große Gruppen wie Omnicom-IPG und Publicis zunimmt.

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US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus

Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.

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