Beobachtetes Signal · 25. Sept. 2026 · Campaign Launch · Quelle: Horizont · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv
Deutsche Telekom und Jung von Matt starten Anti-Hate-KI-Spot
Die Deutsche Telekom setzt ihre Initiative „Gegen Hass im Netz“ mit einem neuen, KI-generierten Spot namens „Der Bär“ fort, der in Zusammenarbeit mit der Agentur Jung von Matt entwickelt wurde. Der Film rückt digitale Gewalt gegen Frauen in den Fokus und greift das virale Motiv auf, dass viele Frauen im Wald lieber einem Bären als einem Mann begegnen würden. Vorgestellt wurde die Arbeit von Chief Brand Officer Ulrich Klenke auf der Dmexco, während Vorstandsmitglied Birgit Bohle das Projekt via LinkedIn teilte. Im Zuge eines Agenturwechsels übernimmt Jung von Matt die kreative Betreuung der preisgekrönten Kampagnenserie von Saatchi & Saatchi. Die Initiative geht damit in ihr siebtes Jahr und unterstreicht das kontinuierliche Engagement des Telekommunikationskonzerns für digitale Zivilcourage und den Schutz marginalisierter Gruppen im Internet.
Einführung einer neuen Markenkampagne im Rahmen eines Agenturwechsels; die branchenweite Auswirkung auf das Ökosystem ist jedoch limitiert.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Deutsche Telekom präsentierte den neuen KI-generierten Spot „Der Bär“ im Rahmen ihrer Kampagne „Gegen Hass im Netz“.
- Der von Jung von Matt entwickelte Film thematisiert digitale Gewalt und Hassrede gegen Frauen.
- Die Premiere des Spots erfolgte durch Chief Brand Officer Ulrich Klenke auf der Branchenmesse Dmexco.
- Jung von Matt löst nach einer Agenturneuausrichtung Saatchi & Saatchi als Kreativpartner für die Kampagnenserie ab.
- Die traditionsreiche gesellschaftspolitische Initiative der Telekom geht damit in ihr siebtes Jahr.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Deutsche Telekom continued its campaign against hate online with a new AI-generated spot....”
“The new spot was created by agency Jung von Matt....”
“Publicis, the parent of Saatchi & Saatchi, no longer handles many tasks for Telekom....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Telekom-KI-Kampagne mit Albert Einstein löst Ethik-Debatte aus
Die Deutsche Telekom hat einen vollständig KI-generierten Werbefilm veröffentlicht, der einen synthetischen Albert Einstein zeigt. Die von der Agentur Jung von Matt in Kooperation mit ElevenLabs produzierte Kampagne stieß vor allem auf LinkedIn auf heftige ethische Kritik. Branchenkommentatoren monierten die kommerzielle Nachbildung einer weltberühmten, verstorbenen Persönlichkeit für Werbezwecke. Thomas Strerath, ehemaliger Chef von Jung von Matt, verstärkte die Diskussion durch einen fiktiven, per KI generierten Beitrag im Namen Einsteins. Die Kontroverse wirft grundlegende Fragen zu Einwilligung, Brand Safety, kreativen Praktiken sowie dem Einsatz von Sprach- und Bildklon-Technologien in der kommerziellen Werbung auf.
Volksbanken Raiffeisenbanken starten bundesweite Marken Kampagne „Wir“
Die Volksbanken Raiffeisenbanken haben eine bundesweite Marken Kampagne gestartet, die das Gemeinschaftsgefühl „Wir“ in den Mittelpunkt stellt. Das kreative und strategische Konzept wurde von BBDO entwickelt, nachdem die Omnicom Tochter DDB in BBDO aufgegangen war. Mehrere Omnicom Einheiten unterstützen die Umsetzung: Omnicom Precision Marketing/TLGG für Social Media, 480Hz für Below-the-Line sowie Mindshare Frankfurt und VR-NetWorld für die Media-Plannung. Die Kampagne setzt auf echte Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende und verzichtet auf KI-generierte Gesichter. Ergänzend kommt ein von BBDO Hamburg und Machine13 entwickeltes KI-Tool zum Einsatz, mit dem über 600 Volksbanken Raiffeisenbanken lokale Werbemittel schnell und markenkonform erstellen können.
Bärchen macht sein Maskottchen zum KI-gestützten 3D-Creator
Die Berliner Social-First-Agentur Buddybrand hat eine dreidimensionale, KI-fähige Version des Bärchen-Maskottchens entwickelt, um kontinuierlich Social Content für Instagram, TikTok, Facebook und Pinterest zu produzieren. Buddybrand betreut die Social-Media-Kanäle sowie die strategische digitale Entwicklung seit Anfang 2026 und koordiniert die Aktivitäten über Lizenzpartner hinweg. Die Markenrechte hält die Unternehmerfamilie Reinert, während die Produktion über Partner wie The Family Butchers für Wurstwaren und Zentis für Fruchtaufstriche erfolgt. Mithilfe generativer KI wurde die gezeichnete Figur in einen 3D-Charakter transformiert, der als digitaler Begleiter in Alltagssituationen agiert und Fragen von Kindern beantwortet. Das Projekt spiegelt einen breiteren Markttrend wider, bei dem Marken ihre Maskottchen zu eigenständigen Protagonisten für Social Content weiterentwickeln.
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