Beobachtetes Signal · 25. März 2026 · Industry Analysis · Quelle: Teads France SAS News Monitor · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Connected TV als messbarer Hebel für Full-Funnel-Marketing
Der Artikel erläutert, wie sich Connected TV (CTV) dank präziserem Targeting, verbesserter Messbarkeit und interaktiven Werbeformaten von einem reinen Awareness-Kanal zu einem vollwertigen Full-Funnel-Marketing-Instrument entwickelt hat. Branchenstudien belegen hohe Abschlussraten von über 95 Prozent, starke Zuwächse im oberen Funnel bei Omnichannel-Kampagnen sowie eine steigende Nutzung von First-Party-Daten und verhaltensbasiertem Targeting. CTV unterstützt die Consideration durch sequentielle Creatives, QR-Codes und Add-to-Cart-Interaktionen sowie die Conversion durch geräteübergreifende Household-Attribution. Experten empfehlen, KPIs gezielt auf die jeweiligen Funnel-Stufen abzustimmen und CTV nahtlos in cross-screen Strategien zu integrieren. Umfragen zufolge planen viele Marketer eine Erhöhung ihrer CTV-Budgets, sobald die Infrastruktur für Attribution und First-Party-Data-Nutzung weiter optimiert ist.
Liefert branchenrelevante Belege dafür, dass CTV vom reinen Awareness-Kanal zum messbaren Full-Funnel-Medium mutiert – gestützt auf Benchmarks und Messindikatoren, die für Mediaplaner, Einkäufer und Measurement-Anbieter von zentraler Bedeutung sind.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- CTV-Video-Completion-Raten liegen bei über 95 %, verglichen mit 20–40 % auf YouTube und unter 30 % bei Social Video.
- MMA 2025 State of Video & CTV study: 74 % der Senior Marketer sehen Video als Kernkanal für Brand Awareness.
- Omnichannel-Kampagnen mit CTV erzielen 55 % höhere Brand Awareness als Lucid-Benchmarks; CTV treibt die Upper-Funnel-Performance um 40 % nach oben.
- Global Web Index: 69 % der CTV-Zuschauer nutzen während des Fernsehens ihr Smartphone (47 % Messaging, 41 % Social Media Scrolling, 31 % Produktsuche).
- Interaktive CTV-Formate (2025 CTV Pulse): 24 % der 18- bis 24-Jährigen scannen QR-Codes aus CTV-Ads, 15 % legen Produkte direkt in den Warenkorb.
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CTV-First 70/30-Blueprint für Full-Funnel Growth
Der Artikel verdeutlicht, dass Connected TV sich längst von einem reinen Branding-Kanal zu einem messbaren Performance-Medium entwickelt hat, sofern es wie klassische Digitalwerbung behandelt wird. Vorgestellt wird eine 70/30-Medienstrategie mit 70 Prozent Budgetfokus auf CTV und 30 Prozent für Mobile, OLV, Display sowie Pause Ads. Flankiert wird dieser Ansatz durch CRM-basiertes Targeting, Cross-Device-Messung und verifizierbare Inkrementalität mittels Log-Level-Attribution. Als Beleg für diesen Markttrend wird Pinterests Übernahme von TVScientific angeführt. Zudem demonstriert eine Fallstudie zu einem Premium-Fitness-E-Tailer, dass ein CTV-fokussierter Ansatz einen 2,1-fachen ROAS sowie eine durchschnittliche Conversion-Dauer von 20 Tagen erzielen kann. Gleichzeitig warnt der Beitrag vor einer trügerischen 'ROAS-Illusion' und fordert kompromisslose Transparenz, Echtzeit-Analysen und granulare Attribution über alle Publisher und Formate hinweg.
Connected TV als Herzstück jeder Omnichannel-Strategie positionieren
Der Artikel argumentiert, dass Connected TV das zentralste Element im modernen Omnichannel-Marketing sein sollte. Laut einer Umfrage von Advertiser Perceptions kombiniert bereits über die Hälfte aller CTV- und Streaming-TV-Advertiser ihre CTV-Kampagnen mit Social Media, Streaming Audio oder Digital Display. Zudem bewerten neun von zehn Werbetreibenden Omnichannel-Funktionen bei ihren CTV-Partnern als wichtig. Dennoch bleibt die Messbarkeit aufgrund komplexer Cross-Channel-Attribution und fragmentierter Reportings eine zentrale Hürde. Der Beitrag empfiehlt daher einen dreistrategischen Ansatz: Erstens sollte ein CTV-First-Mindset etabliert werden, bei dem Omnichannel als Multiplikator wirkt. Zweitens müssen Advertiser eine einheitliche Messung fordern, die Werbekontakte direkt mit Geschäftsergebnissen verknüpft. Drittens empfiehlt sich der gezielte Einsatz von Smart Curation, um den Zugang zu Premium- und marktsicheren Inventaren sicherzustellen. Mit Blick auf das Jahr 2026 ist die Kernbotschaft, dass Plattformen nahtlose Erlebnisse sowie messbare Erfolge liefern müssen, während frühzeitig agierende Werbetreibende im fragmentierten Medienökosystem klar im Vorteil sind.
CMO-CFO-Beziehung: Eine Einbahnstraße?
Funnels Carl Ronander argumentiert, dass die CMO-CFO-Beziehung oft einseitig ist: Marketer sollen die Sprache der Finanzen sprechen, während die Finanzabteilung den langfristigen Wert des Marketings nicht versteht. Er betont, dass Marketer mit glaubwürdigen Daten arbeiten müssen, CFOs jedoch erkennen sollten, dass das deterministische Click-Zeitalter durch Datenschutzregulierung und KI-gesteuerte Zero-Click-Suchen beendet ist. Ronander verweist auf Nike-CFO David Denton und CMO Nicole Graham als aktuelles Beispiel. Er zitiert Funnel-Forschung, wonach nur 13 % der Marketer sehr gut mit der Finanzabteilung kommunizieren, und LinkedIn B2B Institute-Daten, dass 96 % der B2B-Marketer Kampagneneffekte innerhalb von zwei Wochen erwarten – was er für unrealistisch hält. Der Artikel plädiert für gemeinsame langfristige Investitionsrahmen und merkt an, dass die Amtszeit von CMOs auf 4,1 Jahre sinkt, was die Notwendigkeit gegenseitigen Verständnisses unterstreicht.
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