Beobachtetes Signal · 28. Aug. 2026 · Study Presentation · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Widerspruch bei der Social-Media-Nutzung Jugendlicher für Nachrichten

Zusammenfassung des Signals

Eine auf der Medientagung „Assises presse et démocratie“ in Genf vorgestellte MIS-Trend-Studie unter 782 Personen im Alter von 15 bis 40 Jahren in der Romandie zeigt, dass Jugendliche und junge Erwachsene beachtliche Mengen an Nachrichten auf Social Media konsumieren, obwohl das Vertrauen in diese Kanäle gering ist. Die Befragten gaben einen durchschnittlichen täglichen Nachrichtenkonsum von 48 Minuten an; 45 Prozent nutzen soziale Netzwerke täglich oder fast täglich zur Information. Die Podiumsteilnehmer Ladina Heimgartner (Ringier Medien Schweiz) und Pascal Crittin (RTS) kritisierten die Abhängigkeit der Verlage von Social Platforms. Sie verwiesen auf hohe Reichweiten bei gleichzeitig begrenzter Monetarisierung und kündigten an, dass die SRG den kostenlosen Zugriff auf Inhalten auf Drittplattformen künftig einschränken will.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Regional fokussierte Schweizer Studie mit direkter Relevanz für die Social-Media-Strategie und die Vertrauensproblematik von Verlagen; nützlich für Publisher und Mediaplaner, jedoch mit begrenzter geografischer und branchenspezifischer Reichweite.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Eine MIS-Trend-Studie unter 782 Personen im Alter von 15–40 Jahren in der Romandie wurde auf der Medientagung „Assises presse et démocratie“ vorgestellt.
  • Die Befragten verbrachten durchschnittlich 48 Minuten pro Tag mit Nachrichten; rund 30 Prozent 30 bis 59 Minuten und 28 Prozent mindestens eine Stunde.
  • 45 Prozent der Befragten nutzen soziale Netzwerke täglich oder fast täglich für Nachrichten; Websites sowie Print- und Digitalpresse wurden von 24 beziehungsweise 23 Prozent genutzt.
  • 78 Prozent der Befragten gaben an, sozialen Netzwerken wenig oder gar nicht zu vertrauen, während Radio und Print jeweils 73 Prozent und das Fernsehen 69 Prozent Vertrauen genossen.
  • Ladina Heimgartner (CEO Ringier Medien Schweiz) und Pascal Crittin (Direktor RTS) kritisierten die Social-Media-Strategien der Verlage; Crittin betonte, dass sich die SRG von Drittplattformen distanzieren und eine Richtlinie zur Begrenzung des freien Zugangs einführen wird.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 28. Aug. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Medientagung: Widerspruch bei der Nutzung von Social Media”

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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Publisher & News Media15. Juni 2026

Digital News Report 2026: Schweiz behauptet sich über dem globalen Durchschnitt

Der vom fög der Universität Zürich analysierte Reuters Institute Digital News Report 2026 zeigt weltweit ein Rekordtief beim Journalismusvertrauen von 37 Prozent. Global haben Plattformen Nachrichtenseiten als wichtigste Zugangswege abgelöst. Die Schweiz steht verhältnismässig besser da: Das allgemeine Medienvertrauen liegt bei 42 Prozent, wobei Nachrichtenseiten weiterhin die primäre Quelle bilden und 20minuten.ch als Top-Online-Marke führt. Rund 10 Prozent der Schweizer nutzen KI-Chatbots wie ChatGPT oder Perplexity für Nachrichten, wobei das Vertrauen hier am geringsten ist. Etwa 19 Prozent zahlten im vergangenen Jahr für Online-News, wobei jüngere Kohorten eine höhere Zahlungsbereitschaft zeigen. Sinkendes Nachrichteninteresse und wachsende Plattformabhängigkeit bleiben zentrale strukturelle Risiken für Medienhäuser.

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Media Policy18. Sept. 2026

Fög study: Young Swiss want SRG on social media

A study by the University of Zurich's Research Center for Public and Society (Fög) reveals that a majority of the Swiss population supports public service media like SRG, but expectations for its online presence vary significantly by age. Among 18-24 year-olds, 69.9% want SRG to be present on social media, while only 23.8% of those over 55 do. The population generally values SRG's own channels, with 69.6% emphasizing TV presence and 47% mentioning websites/apps. The study is intended to inform the new SRG concession starting in 2029, where the federal government plans to focus online efforts on audio and video. The findings suggest that reducing presence on third-party platforms would particularly affect younger audiences, and the authors argue against blanket regulations for specific online formats.

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Social & Digital Platforms / Market Research20. Mai 2026

Xeit-Studie: Social-Media-Nutzung in der Schweiz erstmals rückläufig

Die Zürcher Digitalagentur Xeit hat ihre Social Media Study 2026 mit über 1.000 Befragten veröffentlicht und verzeichnet erstmals einen Rückgang der täglichen Nutzungsdauer auf Plattformen wie Instagram in der Schweiz. Während YouTube seine starke Position behauptet, verlangsamt sich das Wachstum von TikTok und X verliert weiter an Relevanz. Facebook und LinkedIn bleiben stabil, und WhatsApp dominiert als Messenger. Zudem zeigt die Untersuchung, dass generative KI-Tools wie ChatGPT zunehmend für die Informationssuche genutzt werden und klassische Suchmaschinen unter Druck setzen. Social Media gewinnt dadurch – besonders bei jüngeren Zielgruppen – stark an Bedeutung als Such- und Inspirationskanal. Weitere Ergebnisse: Millennials schränken ihre Social-Media-Nutzung ein, Nutzer stehen KI-generierter Werbung skeptisch gegenüber, und Social Commerce konnte sich im Schweizer Markt bislang nicht flächendeckend durchsetzen.

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