Beobachtetes Signal · 11. Mai 2026 · Survey · Quelle: Digiday · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
CMOs balancieren Budgets, KI und hohe CEO-Erwartungen aus
Die Gartner CMO Spend Survey 2026 unter über 400 Marketingentscheidern in Nordamerika, UK und Europa zeigt stagnierende Marketingbudgets bei gleichzeitigem Umschwenken auf künstliche Intelligenz. Werbetreibende investieren durchschnittlich 7,8 % des Unternehmensumsatzes in Marketing, was einem minimalen Anstieg von 0,1 % im Jahresvergleich entspricht. Gleichzeitig fließen im Schnitt 15,3 % dieser Budgets in KI-Initiativen wie Chatbots, automatisierte Creatives, Measurement und agentische Media-Planning-Tools. Branchenanalysten und Führungskräfte warnen jedoch vor Skalierungshürden: 80 % der CEOs erwarten drastische Veränderungen durch KI und 70 % der Marketer stufen KI-Leadership als kritisch ein, während viele Teams unter Budgetrestriktionen leiden und in Piloten feststecken. Praxisbeispiele verdeutlichen diesen Trend, darunter Mammut mit einem Gemini-gestützten Chatbot sowie KI-generierten Produktbildern und TripAdvisor, das rund 40 % des Kundensupports über KI-Chatbots abwickelt.
Gartners Studie quantifiziert die Umschichtung von Marketingbudgets hin zu KI und beleuchtet CEO-Erwartungen sowie Budgetrestriktionen. Diese Einblicke sind entscheidend für Werbetreibende, Agenturen, MarTech- und AdTech-Anbieter sowie Measurement-Provider bei der Priorisierung von Produktentwicklung und Go-to-Market-Strategien.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Gartner CMO Spend Survey (2026) mit über 400 Marketingleitern in Nordamerika, UK und Europa ergab, dass Werbetreibende durchschnittlich 7,8 % des Unternehmensumsatzes für Marketing aufwenden (ein Anstieg von 0,1 % im Jahresvergleich).
- Marketer investieren laut Gartner im Durchschnitt 15,3 % ihrer Budgets in KI-Initiativen.
- Laut Gartner erwarten 80 % der CEOs, dass KI signifikante Veränderungen bewirkt; 70 % der Marketer betrachten KI-Leadership in diesem Jahr als kritisches Ziel.
- 56 % der befragten CMOs gaben an, dass ihren Teams das nötige Budget zur Erreichung der Jahresziele fehlt; ebenfalls 56 % erklärten, dass Budgets bei Verfehlung der Ziele gekürzt würden.
- Praxisbeispiele: Mammut nutzte einen Gemini-gestützten Chatbot sowie KI-generierte Produktbilder; TripAdvisor wickelt inzwischen rund 40 % der Kundenanfragen über KI-Chatbots ab.
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CMOs investieren massiv in KI trotz mangelnder organisatorischer Reife
Laut Gartners CMO Spend Survey 2026 investieren Marketingchefs durchschnittlich 15,3 % ihrer Budgets in KI-Initiativen, obwohl lediglich 30 % über eine ausgereifte KI-Readiness verfügen. Während 70 % der Befragten das Erreichen einer KI-Führerschaft als kritisches Ziel für 2026 einstufen, räumt der gleiche Anteil ein, dass interne Prozesse für eine Skalierung noch unzureichend sind. Vorreiter mit hoher KI-Reife wenden 21,3 % ihres Budgets für KI auf und verfügen generell über höhere Marketingetats (8,9 % des Unternehmensumsatzes gegenüber dem Durchschnitt von 7,8 %). Die Studie verdeutlicht, dass nachhaltige Wettbewerbsvorteile künftig primär aus operativer Disziplin, stabilen Datenfundamenten, Governance sowie der nahtlosen Integration von KI-Tools in operative Geschäftsprozesse resultieren werden.
Gartner: CMOs verlagern Budgets auf Digital und Kundengewinnung
Die Gartner CMO Spend Survey 2026 zeigt, dass Marketingverantwortliche angesichts des Einflusses von KI verstärkt Budgets in digitale Kanäle und die Neukundengewinnung lenken. Awareness- und Conversion-Maßnahmen machen mittlerweile 62,6 Prozent der Mediabusgets aus, während Digital Media über zwei Drittel der gesamten Medieninvestitionen abdeckt. Die Ausgaben für Neukundenakquise steigen, wohingegen Investitionen in Loyalty und Retention seit 2024 um 29 Prozent auf unter 15 Prozent der Medienbudgets gesunken sind. Als zentrale Treiber gelten KI-gestützte Personalisierung und Kanaloptimierung. Gleichzeitig stieg der Personalanteil am Budget von 21,9 Prozent (2025) auf 24,5 Prozent (2026). Laut Gartner stufen 70 Prozent der CMOs ihre Marketingprozesse als noch nicht reif genug für eine KI-Skalierung ein, wobei 38 Prozent mangelnde interne KI-Expertise als Hauptbarriere nennen. Zudem ergab eine separate Verbraucherstudie, dass 49 Prozent der US-Konsumenten (und 57 Prozent der Gen Z und Millennials) generative KI als Verschlechterung der Content-Qualität wahrnehmen.
Gartner: Awareness und Conversion machen 62,6 % der Medienbudgets aus
Der Gartner CMO Spend Survey 2026 zeigt, dass Awareness und Conversion inzwischen 62,6 % der gesamten Media-Ausgaben ausmachen, da CMOs ihre Budgets verstärkt auf Neukundengewinnung und digitale Kanäle verlagern. Die zwischen Januar und März 2026 unter 401 CMOs und Marketingverantwortlichen in Nordamerika, UK und Europa durchgeführte Studie ergibt, dass Digital Media im Jahr 2026 über zwei Drittel der Medieninvestitionen ausmacht (ein Anstieg von 18 % seit 2024). Die Ausgaben für Kundenloyalität und -bindung sanken hingegen um 29 % auf unter 15 % der Gesamtbudgets. Der Personaranteil am Marketingbudget stieg von 21,9 % im Jahr 2025 auf 24,5 % im Jahr 2026. Zudem geben 70 % der CMOs an, dass interne Marketingprozesse nicht reif genug für die Skalierung von KI sind; nur 30 % melden eine ausgereifte KI-Readiness. Gartner-Analysten betonen, dass der Wert von KI von Mitarbeitern, Kompetenzen und Ausführung abhängt, nicht nur von der Technologie.
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