Beobachtetes Signal · 22. März 2019 · Regulation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Hard Brexit gefährdet grenzüberschreitende Datentransfers und GDPR-Compliance
Eine Umfrage des BVDW unter 81 Mitgliedsunternehmen verdeutlicht, dass ein ungeordneter Brexit den Datentransfer zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich massiv erschweren würde. Ohne einen Angemessenheitsbeschluss für das Vereinigte Königreich entfallen automatische Datenschutzgarantien nach der DSGVO, was gravierende regulatorische Hürden zur Folge hätte. Rund 71 % der Befragten stufen einen solchen Angemessenheitsbeschluss als essenziell ein; andernfalls fehlten ab dem Folgetag tragfähige Rechtsgrundlagen für Datenflüsse, die aufwendige Prüfungen und Anpassungen erfordern würden. Etwa 60 % der Unternehmen rechnen mit einer Umstellungsphase von mindestens einem Jahr. Erste Firmen verlegen bereits ihre Zentralen in EU-Mitgliedsstaaten, um operationelle Risiken zu minimieren. Diese Entwicklung unterstreicht die gravierenden Konsequenzen für die Identity Management- und Datenstrategien im europäischen Raum.
Die Auswirkungen eines No-Deal-Brexits auf grenzüberschreitende Datentransfers und die DSGVO-Compliance bergen erhebliche operative Risiken für die europäische Digitalwirtschaft.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- BVDW befragte 81 Mitgliedsunternehmen zu Datenströmen bei einem No-Deal-Brexit.
- 71 % bewerten einen Angemessenheitsbeschluss für das Vereinigte Königreich als extrem wichtig.
- Ohne Angemessenheitsbeschluss fehlen nach dem Stichtag adäquate Rechtsgrundlagen für Datentransfers.
- 60 % erwarten eine Rehaussierung der Datenprozesse von mindestens einem Jahr.
- Einige Unternehmen verlegen ihre Hauptsitze in EU-Mitgliedsstaaten.
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Kinderwelten Spezial am 7. Oktober: Neue Insights und Touchpoints
Im Herbst teilen wir exklusive Insights aus dem neuesten KINDER MEDIEN MONITOR mit Ihnen. Erfahren Sie, wie sich das Mediennutzungsverhalten der jungen Zielgruppe entwickelt hat und welche Kanäle für eine zielgerichtete Ansprache unverzichtbar sind. Zusätzlich präsentieren wir Ihnen innovative, crossmediale Sonderinszenierungen, die sämtliche Touchpoints der Kinder optimal miteinander verknüpfen. Gewinnen Sie wertvolle Erkenntnisse und datenbasierte Handlungsempfehlungen, wie man die Kids von heute in ihrer fragmentierten Medienwelt effektiv und nachhaltig erreicht. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihre Strategien im Bereich der jungen Zielgruppen zu optimieren und Best Practices für kommende Kampagnen kennenzulernen. Der Termin bietet eine fundierte Grundlage für zukunftsweisende Media-Entscheidungen im Kinder- und Familiensegment.
Seven.One Media startet Self-Service AdManager für den Mittelstand
Seven.One Media, die Vermarktungstochter von ProSiebenSat.1, hat mit dem 'AdManager' ein Self-Service-Tool eingeführt, das kleinen und mittelständischen Unternehmen die Planung und Ausspielung von Addressable-TV-Kampagnen auf Connected TVs ermöglicht. Das Tool, das Kunden der Konzernmutter MFE bereits aus Italien und Spanien kennen, senkt die Einstiegshürde für TV-Werbung für kleinere Mittelständler. Werbungtreibende können L-förmige SwitchIn-Formate buchen und Zielgruppen nach verschiedenen Kriterien definieren, inklusive regionaler Aussteuerung. Ein Echtzeit-Dashboard ermöglicht die Erfolgsmessung und Optimierung der Kampagnen. Der Start wird durch eine Kampagne auf den Sendern und Digitalplattformen von ProSiebenSat.1 begleitet. Nicola Lussana, CEO von Seven.One Media, betonte die Bedeutung des Mittelstands als Wachstumsmotor und die Rolle des Tools bei der Demokratisierung des Zugangs zur TV-Werbung.
TV muss kurzfristige Verkäufe liefern: Ad-Alliance-CEO
In einem Interview, gefilmt auf der DMEXCO 2026, verteidigt Frank Vogel, CEO von Ad Alliance, die Fähigkeit der TV-Werbung, kurzfristige Verkaufsergebnisse zu erzielen. Er argumentiert, dass Vermarkter TV nicht buchen würden, wenn es nicht in der Lage wäre, unmittelbare Ergebnisse zu liefern, und diskutiert die Vorteile von TV gegenüber Tech-Plattformen. Vogel äußert sich auch dazu, was das Inventar von Sky Deutschland zu Ad Alliance beitragen wird, was auf eine strategische Erweiterung des Angebots hindeutet. Das Interview beleuchtet die anhaltende Branchendebatte über die Messung kurzfristiger versus langfristiger TV-Effektivität und positioniert TV als ausgewogenes Medium, das beides liefern kann.
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