Beobachtetes Signal · 28. Nov. 2024 · Survey · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Black Friday 2024: Trends, Umfrageergebnisse und Marketing-Strategien im Fokus
Neue Daten des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) belegen die fortan starke Online-Dominanz des Black Friday 2024 in Deutschland: Rund 36 Prozent planen die Nutzung von Rabattaktionen, wobei 66,5 Prozent das digitale Shopping bevorzugen. Lediglich 7,9 Prozent shoppen überwiegend stationär, während 20,9 Prozent hybrid einkaufen. Verbraucher setzen stark auf bekannte Marken (44,7 Prozent), während unbekannte Marken mit 1,6 Prozent kaum gesucht werden. Zudem geben 55,6 Prozent an, bereits Scheindrabatte erlebt zu haben. Tim Lomborg, Managing Director der Affiliate-Plattform Awin, identifiziert zehn Kerntrends für das Golden Quarter 2024, darunter zinssenkungsbedingte Konsumlaune, die Relevanz von BNPL, KI-gestütztes Marketing sowie wachsende Retail Media- und Partnerschaftsstrategien. Experten betonen die Bedeutung transparenter Angebote und kanalübergreifender Kampagnen, während alternative Formate wie der Green Saturday an Bedeutung gewinnen.
Bietet wertvolle Einblicke in das Konsumverhalten und relevante AdTech-Marketingstrategien während des Black Friday 2024 mit Schwerpunkt auf E-Commerce-Dominanz, Markenvertrauen und Rabatttransparenz.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 36 % der Deutschen planen die Nutzung von Rabattaktionen wie dem Black Friday laut BVDW-Umfrage.
- 66,5 % der Befragten bevorzugen digitales Shopping; 7,9 % planen stationäre Käufe und 20,9 % einen Hybrid-Ansatz.
- 44,7 % bevorzugen bekannte Marken, während nur 1,6 % gezielt nach unbekannten Marken suchen.
- 55,6 % der Käufer haben bereits Erfahrungen mit unechten oder gefälschten Rabatten gemacht.
- Awin-Geschäftsführer Tim Lomborg benennt zehn zentrale Trends für das Marketing zum Black Friday 2024.
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Deutschlands E-Commerce-Fokus: Black Friday 2025 wandelt sich
Der Black Friday 2025 in Deutschland entwickelt sich weit über reine Rabatte hinaus. Expertenanalysen und Studien zeigen, dass Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und intelligentere Shopping-Strategien für Marken und Konsumenten an Bedeutung gewinnen. Stephan Fehske (addfame) bewertet das Event als psychologischen Treiber und strategisches Marktkontrollinstrument, während Saskia Feiling (Kolsquare) die wachsende Relevanz der Markenwahrnehmung und den Gegentrend Green Friday betont. Tanja Hilpert (Zendesk) verweist auf KI-gestützten Service, Johannes Paysen (Seedtag) fokussiert auf Kontext und Emotion, Quirin Hasler (Refluenced) hebt Creator-getriebenes Storytelling hervor und Jonas Lembeck (lehof) bezeichnet die Phase als Stresstest für den Marketing-Mix. Der Beitrag zitiert den MobiLoud-EU-Index, der Deutschland bei den Online-Ausgaben mit durchschnittlich 1.654 Euro pro Kopf auf Platz sieben führt, sowie den Criteo Consumer Sentiment Index. Zudem werden neue Meta-Tools für Q5 wie Advantage+ Lead Campaigns, CRM-Integrationen und GEM zur Ad-Optimierung beleuchtet.
YouTube Shopping startet in Deutschland, Awin liefert Technik
YouTube Shopping ist in Deutschland gestartet: Berechtigte Creator können Produkte direkt in ihren Videos markieren und so einen nahtlosen Weg von der Empfehlung zum Kauf schaffen. Die technische Infrastruktur liefert unter anderem die Affiliate-Plattform Awin. Erste teilnehmende Händler sind Breuninger und Thalia, das Angebot soll in den kommenden Monaten ausgebaut werden. Das Programm steht nun Creatorn mit mindestens 500 Abonnenten offen. Laut YouTube erzielen direkt im Video markierte Produkte bis zu 50 Prozent mehr Klicks als klassische Affiliate-Links in der Videobeschreibung. Damit wird Creator Commerce stärker Teil des Affiliate-Ökosystems in Deutschland und bietet Marken einen neuen, performancebasierten Zugang zur Creator Economy.
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