Beobachtetes Signal · 4. Juni 2026 · Funding · Quelle: techcrunch · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Benchmark sammelt 2 Milliarden US-Dollar ein und startet ersten Growth-Fonds
Benchmark Capital bricht mit seiner langjährigen Strategie rein frühphasiger Investments und hat Kapitalzusagen in Höhe von insgesamt 2 Milliarden US-Dollar für zwei neue Fonds eingeworben: einen Growth-Fonds im Volumen von 1,25 Milliarden US-Dollar für spätere Phasen sowie einen Frühphasen-Fonds über 750 Millionen US-Dollar. Dieser Strategiewechsel folgt auf eine massive Rendite aus der frühen Beteiligung am Chip-Entwickler Cerebras, dessen Börsengang dem Unternehmen rund 3,25 Milliarden US-Dollar einbrachte. Bislang beschränkte Benchmark das Fondsvolumen auf etwa 425 Millionen US-Dollar, um gezielt große Anteile an jungen Start-ups zu halten. Die neuen Vehikel verschaffen dem Investor nun den nötigen Spielraum, um auch kapitalintensive KI-Unternehmen in fortgeschrittenen Phasen zu unterstützen. Zudem hat das Unternehmen sein Partnergremium restrukturiert und Investoren wie Everett Randle und Jack Altman aufgenommen. Zu den jüngsten Investments gehören die Series-B-Start-ups Gumloop und Monaco.
Benchmarks Schwenk zu größeren, mehrstufigen Fonds ist im Venture-Capital-Sektor und für KI-Kapitalmärkte bemerkenswert, hat jedoch keine unmittelbaren disruptiven Auswirkungen auf das klassische AdTech- und MarTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Benchmark hat Kapitalzusagen über insgesamt 2 Milliarden US-Dollar für zwei neue Fonds eingeworben.
- Das neue Setup umfasst einen Growth-Fonds über 1,25 Milliarden US-Dollar und einen Frühphasen-Fonds über 750 Millionen US-Dollar.
- Über zwei Jahrzehnte hinweg beschränkte Benchmark das Fondsvolumen konstant auf rund 425 Millionen US-Dollar.
- Eine frühe Beteiligung am Chip-Entwickler Cerebras spülte durch den Börsengang rund 3,25 Milliarden US-Dollar in die Kassen.
- Das erweiterte Portfolio beinhaltet jüngst Series-B-Finanzierungen für Gumloop und Monaco sowie neue Partner wie Everett Randle und Jack Altman.
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Jack Altman Joins Benchmark, Expands Investment Influence
Jack Altman is joining Benchmark as a general partner, bringing teammates from his venture firm Alt Capital. Alt Capital had raised a $150 million Fund I in early 2024 and announced a $274 million Fund II last September, reportedly raised in about a week. PitchBook records show Alt Capital invested in at least 52 companies, including Rippling, Antares Nuclear, and CompLabs. Altman said he will retain the board seats he holds from Alt Capital investments. Benchmark declined to comment and Altman did not respond to earlier requests for comment. Altman is also the founder of HR platform Lattice and is the younger brother of OpenAI co-founder Sam Altman.
Thrive Capital sammelt 10 Milliarden US-Dollar ein; Benchmark holt Jack Altman
Thrive Capital unter der Leitung von Josh Kushner hat einen neuen Fonds in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar aufgelegt – den bisher größten des Unternehmens. Berichten und einem durchgesickerten, sechseitigen Pitch Deck zufolge, dessen Datenstand auf den 30. Juni 2025 datiert ist, weist der Fonds starke Performance-Metriken auf, darunter einen berichteten 2,4-fachen DPI aus einem Fonds von 2016 sowie detaillierte Einblicke in Assets under Management, MOIC, TVPI und Ausschüttungen, wobei spätere Aufwertungen möglicherweise unterschätzt werden. Thrive ist bekanntermaßen an führenden Technologie- und KI-Unternehmen wie OpenAI, Stripe, Databricks, Cursor und Anduril beteiligt. Berichten zufolge teilt sich das Volumen in einen 1-Milliarden-US-Dollar-Pool für die Frühphase und 9 Milliarden US-Dollar für Wachstumsあればinvestitionen auf. Thrive lehnte eine Stellungnahme zu den durchgesickerten Dokumenten ab.
Bain Capital Ventures schließt 1,6-Milliarden-Dollar-Fonds für die Post-AGI-Ära
Bain Capital Ventures (BCV) hat einen neuen Fonds über 1,6 Milliarden US-Dollar aufgelegt, der das Vorgängervolumen um 14 Prozent übertrifft. Die Risikokapitalgesellschaft plant, das Kapital primär in KI-Startups zu investieren, die Schwerpunkte in den Bereichen Infrastruktur, Healthcare, Physical AI und Security setzen – ein Segment, das BCV als „Post-AGI-Ära“ definiert. Ziel ist es, Recheninfrastruktur so lange zu finanzieren, bis KI-Kapazitäten extrem kostengünstig skalieren. Als Referenz dient das Portfoliounternehmen Crusoe, ein Rechenzentrumsentwickler mit einer Bewertung von 30 Milliarden US-Dollar und IPO-Kandidat. Insgesamt sollen 30 bis 40 Unternehmen vorrangig in den Phasen Seed bis Series B finanziert werden. Dabei setzt BCV auf Synergien mit der breiteren Bain-Capital-Plattform in den Bereichen Credit, Real Estate, Insurance und Private Equity, um Gründern Mehrwerte über reines Eigenkapital hinaus zu bieten.
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