Beobachtetes Signal · 31. Juli 2019 · Partnership · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Apple schließt sich dem Data Transfer Project an
Das Data Transfer Project (DTP), das 2018 zur Ermöglichung nahtloser Datentransfers zwischen Online-Anbietern über ein Open-Source-Framework gestartet wurde, hat Apple als neuen Teilnehmer aufgenommen. Apple wird interoperable Systeme entwickeln, die Nutzern helfen sollen, Daten in die iCloud zu übertragen und wieder abzuziehen. Damit trägt das Unternehmen zum Ziel von DTP bei, Daten über gemeinsame APIs und Autorisierungsabläufe zwischen zwei Anbietern zu bewegen. Daten werden in ein einheitliches Format standardisiert und für den Abruf durch die API des empfangenden Dienstes bereitgestellt. Apples Beitritt erweitert das Teilnehmerfeld über die bisherigen Mitglieder Google, Twitter, Facebook und Microsoft hinaus, wobei Deezer und Mastodon als weitere Integrationen genannt werden. Das Projekt nutzt bestehende APIs und Einwilligungsmechanismen, um auf Nutzerdaten zuzugreifen, diese in ein universelles Format zu transformieren und an die nächste Plattform zu übergeben. Diese Entwicklung könnte die datenübergreifende Portabilität zwischen Anbietern für Verbraucher deutlich erweitern.
Moderate Auswirkung; erweitert die Bemühungen zur anbieterübergreifenden Datenportabilität durch die Integration von Apple in das Data Transfer Project.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Apple tritt dem Data Transfer Project als Teilnehmer bei (Quelle: The Verge).
- Das Data Transfer Project wurde 2018 gestartet, um Datentransfers zwischen Anbietern über ein Open-Source-Framework zu erleichtern.
- Bisherige Mitglieder umfassen Google, Twitter, Facebook und Microsoft.
- Das Projekt nutzt bestehende APIs und Autorisierungsmechanismen für den Datenzugriff und die Standardisierung für den nächsten Anbieter.
- Deezer und Mastodon werden als neue Integrationen genannt.
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Google weitet AirDrop-ähnliches plattformübergreifendes Teilen auf Android aus
Google erweitert die AirDrop-kompatible Interoperabilität zwischen Android- und Apple-Geräten über seine Quick Share-Funktion, nachdem bereits die Pixel 10-Serie das geräteübergreifende Teilen mit iPhone, iPad und Mac ermöglicht hatte. Die Ausweitung zielt darauf ab, plattformübergreifende Dateiübertragungen für mehr Nutzer zu vereinfachen, wobei die Transfers lokal, verschlüsselt und serverfrei bleiben. Auf einer Pressekonferenz in Taipeh gab Google bekannt, dass die AirDrop-Interoperabilität erfolgreich getestet wurde und 2026 auf deutlich mehr Android-Smartphones ausgerollt wird. Dieser Schritt steht im Einklang mit langjährigen Interoperabilitätszielen und dem regulatorischen Druck des EU Digital Markets Act (DMA), der offene zentrale Schnittstellen zur Förderung der Datenportabilität fordert. Zudem deuten Google-Manager umfassendere Datenmigrationsfunktionen an, um den Wechsel zwischen den Ökosystemen von Android und Apple zu erleichtern, womit die Interoperabilität als Fundament für digitale Souveränität positioniert wird. Unabhängig davon hat Google das Discover Core Update für Februar 2026 ausgerollt, das die Sichtbarkeit im Discover-Feed beeinflusst.
Apple plant, hunderte Datenfirmen zu blockieren
Apple hat angekündigt, Hunderte von Datenfirmen vom Zugriff auf Nutzerdaten zu blockieren, um den Datenschutz zu verbessern. Die genaue Liste der betroffenen Firmen und der Zeitplan wurden nicht bekannt gegeben. Es wird erwartet, dass dieser Schritt erhebliche Auswirkungen auf das Ad-Tech-Ökosystem hat, insbesondere auf Datenanbieter und -broker, die auf geräteübergreifendes Tracking angewiesen sind. Die Entscheidung steht im Einklang mit früheren Datenschutzinitiativen von Apple, wie App Tracking Transparency, und könnte Werbetreibende dazu zwingen, sich stärker auf kontextuelles Targeting und First-Party-Daten zu verlassen.
AdTech-Umbrüche: Bedeutende Deals, KI-Partnerschaften und neue Commerce-Protokolle
Der aktuelle Marktbericht von The MadTech Daily zeigt eine von starker Unsicherheit geprägte Medien- und Werbelandschaft, in der wichtige Partnerschaften und Fusionen auf der Kippe stehen. Wikimedia weitet seine KI-Kooperationen mit Technologiegiganten aus, während Alibabas Qwen-App die Marke von 100 Millionen Nutzern durchbrochen hat und Freely wöchentlich über eine Million User verzeichnet. Apple signalisiert durch eine mehrjährige Partnerschaft mit Google den Einsatz von Gemini-Modellen und Google Cloud für künftige Foundation Models und ein für dieses Jahr erwartetes Siri-Update. Zudem stellte Google das Universal Commerce Protocol (UCP) vor, einen offenen Standard für KI-gestütztes Shopping, den Shopify, Etsy, Wayfair, Target und Walmart unterstützen. Während Dentsus Verkauf der internationalen Aktivitäten stockt, bereitet Netflix ein reines Barangebot für Warner Bros. Discovery vor, und TikTok restrukturiert vor einem potenziellen Verkauf seine US-Belegschaft.
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