Beobachtetes Signal · 26. Aug. 2026 · Partnership · Quelle: techcrunch · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Amazon verdreifacht Nvidia-GPU-Bestellung angesichts rasant wachsender KI-Nachfrage
Amazon und Nvidia haben ihre Partnerschaft ausgebaut: Amazon Web Services wird bis 2027 und 2028 rund zwei Millionen Nvidia-GPUs in seine Rechenzentren integrieren. Die Vereinbarung umfasst die Modelle Nvidia Blackwell Ultra, Rubin und Rubin Ultra sowie teilweise integrierte Vera CPUs. Die Bekanntgabe erfolgte im Rahmen der Quartalszahlen von Nvidia, bei denen das Unternehmen einen Umsatz von 96,2 Milliarden US-Dollar, davon 89 Milliarden US-Dollar im Bereich Data Center, auswies. Gestützt wird die Expansion durch eine anhaltend hohe Nachfrage von Start-ups, Enterprise-Kunden, KI-Laboren und Behörden. Zudem sieht die erweiterte Kooperation vor, Nvidias physischen KI-Stack in die Robotik- und Enterprise-Angebote von Amazon zu integrieren sowie Nvidia-Modelle wie Nemotron über AWS-Managed Services bereitzustellen.
Die Zusage von Amazon für zwei Millionen Nvidia-GPUs und die tiefgreifende Integration des Nvidia-KI-Stacks erweitern die Rechenkapazitäten der Branche drastisch und verschärfen den Wettbewerb im Cloud- und KI-Infrastrukturmarkt.
Marktsignale zu NVIDIA in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Amazon hat die Integration von zwei Millionen Nvidia-GPU-Chips in AWS-Rechenzentren für die Jahre 2027 und 2028 vereinbart.
- Zu den spezifizierten GPUs gehören Nvidia Blackwell Ultra, Rubin und Rubin Ultra sowie ergänzende Vera CPUs.
- Die erweiterte Partnerschaft wurde fünf Monate nach einer Vereinbarung über eine Million GPUs im Rahmen der Nvidia-Quartalszahlen bekannt gegeben.
- Nvidia verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatz von 96,2 Milliarden US-Dollar, wovon 89 Milliarden US-Dollar auf den Data-Center-Bereich entfallen.
- Nvidia investiert 279 Milliarden US-Dollar in die Sicherung von Lieferketten und Fertigungskapazitäten für künftige Rechenzentrumsprojekte.
Verknüpfte Unternehmen
8 verknüpfte Unternehmen“Nvidia said in a statement that since then, “demand has exceeded those expectations.”...”
“The two companies announced Wednesday an expanded partnership that includes a deal to add another 2 million Nvidia GPU chips to Amazon’s dat...”
“The two companies announced Wednesday an expanded partnership that includes a deal to add another 2 million Nvidia GPU chips to Amazon’s dat...”
“Nvidia said it expects Vera to be deployed by “every major hyperscaler, neocloud, AI lab, and system OEM, with shipments already underway to...”
“Amazon’s custom chip business ... crossed a $25 billion annualized revenue run rate, driven by $225 billion in total commitments from AI lab...”
“Amazon’s custom chip business ... crossed a $25 billion annualized revenue run rate, driven by $225 billion in total commitments from AI lab...”
“Amazon’s Arm-built Graviton CPU is also seen as a challenger to traditional server chips from Intel and AMD....”
“Amazon’s Arm-built Graviton CPU is also seen as a challenger to traditional server chips from Intel and AMD....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
AWS und NVIDIA: 2 Millionen zusätzliche GPUs für Agentic und Physical AI
Amazon Web Services (AWS) und NVIDIA haben eine signifikante Erweiterung ihrer strategischen Partnerschaft bekannt gegeben. Im Rahmen dieser Kooperation werden zwei Millionen zusätzliche NVIDIA-Grafikprozessoren (GPUs) in die Cloud-Infrastruktur von AWS integriert. Die Initiative zielt darauf ab, hochmoderne Infrastruktur der nächsten Generation bereitzustellen, die speziell auf die rasant wachsenden Anforderungen von Agentic AI – also autonom agierenden KI-Agenten – sowie Physical AI, wie etwa Robotik und fortschrittliche IoT-Systeme, zugeschnitten ist. Durch diesen massiven Ausbau der Rechenkapazitäten stärken beide Technologiekonzerne ihre Marktpositionierung im Bereich der High-Performance-Computing-Workloads. Unternehmenskunden erhalten damit skalierbaren Zugriff auf hochentwickelte Hard- und Software-Stacks, um komplexe KI-Modelle effizienter zu trainieren, zu optimieren und im Produktivbetrieb bereitzustellen. Der Vorstoß unterstreicht die wachsende Nachfrage nach spezialisierten Cloud-Ressourcen für industrielle und autonome Anwendungen.
Cramer: Nvidia-Chipnachfrage beschleunigt sich durch sofortigen ROI
Laut CNBC-Experte Jim Cramer beschleunigt sich die Nachfrage nach den KI-Chips von Nvidia, da Kunden durch die Implementierung der Hardware eine sofortige Rentabilität verzeichnen. Diese Einschätzung folgte auf Nvidias über den Erwartungen liegende Ergebnisse für das Fiskalquartal Q2 2027 – dem vierten Quartal in Folge mit beschleunigtem Umsatzwachstum im Jahresvergleich – sowie einen starken Ausblick. CEO Jensen Huang betonte, dass sich die ROI-Zeitrahmen bei großen Rechenzentrumsprojekten auf unter ein Jahr verkürzt haben. Zudem dehnte Nvidia seine Partnerschaft mit Amazon Web Services (AWS) aus: AWS plant den Kauf von zwei Millionen zusätzlichen Nvidia GPUs für 2027 und 2028, die Installation von Vera CPUs sowie den Einsatz der Nvidia-Technologie für Robotik. Der Finanzvorstand von Nvidia erklärte, das zukünftige Wachstum werde maßgeblich durch Nicht-Hyperscaler-Kunden wie Neoclouds (CoreWeave und Nebius) sowie Unternehmen getrieben.
Nvidia-Prognose: Beschleunigtes Wachstum durch Marktstart der Vera-Rubin-Architektur
Nvidia meldet erneut ein starkes Quartalswachstum und gibt eine optimistische Prognose ab, getrieben von ungebrochener KI-Rechenzentrumsnachfrage und dem Rollout seines Rack-Scale-Systems Vera Rubin. Für das laufende Quartal erwartet das Unternehmen ein Umsatzplus von 77 % im Jahresvergleich auf rund 78 Milliarden US-Dollar, womit Analystenschätzungen übertroffen werden. Das Rechenzentrumsgeschäft macht mittlerweile über 91 % der Gesamterlöse aus. Nvidia hat mit der Auslieferung erster Vera-Rubin-Muster begonnen; das System soll mit 72 Next-Gen-GPUs eine zehnfach höhere Performance pro Watt als Vorgängergenerationen liefern. Das Management sicherte Lieferkettenkapazitäten bis in das Jahr 2027 ab und hob die Marktpotenziale für Blackwell und Rubin an. Risiken bleiben AMDs geplantes Helios-Racksystem, Metas Großaufträge für AMD-GPUs sowie Cloud-Kunden mit Inhouse-Silizium. Umsätze aus chinesischen Rechenzentren sind aufgrund von Exportbeschränkungen vorerst nicht einkalkuliert.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
