Beobachtetes Signal · 17. Okt. 2025 · Technical Release · Quelle: ExchangeWire · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Verve-Studie: 75% der Verbraucher akzeptieren Werbung für werbefreie Inhalte
Verve hat den „2025 In-App User Privacy Report“ veröffentlicht, der auf einer Censuswide-Umfrage unter 4.000 Verbrauchern in UK und den USA vom August 2025 basiert. Die Studie untersucht Datenschutzbedenken, Personalisierung und den Wertetausch im Digital Advertising. Der Trend geht klar zu ad-supported Modellen: 75% zeigen sich offener für Werbung im Austausch gegen kostenlose Inhalte als noch vor zwei Jahren (2024: 67%), getrieben durch Abo-Müdigkeit und knappe Budgets. Gleichzeitig wächst die Skepsis gegenüber der Datennutzung; 65% sorgen sich vermehrt um den Einsatz ihrer Daten für das Training von KI — ein Anstieg um 20 Prozentpunkte. Relevanz bleibt ein starker Treiber für das Engagement, während 72% weniger bereit wären, für Werbefreiheit zu zahlen, wenn die Ads relevant ausgespielt werden. Der Report beleuchtet zudem demografische Unterschiede und zeigt, dass sich 65% heute stärker kontrolliert bei den Privacy Settings fühlen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Verve veröffentlichte den 2025 In-App User Privacy Report basierend auf einer Censuswide-Umfrage unter 4.000 Verbrauchern aus UK und den USA (August 2025).
- 75% sind heute eher bereit, Werbung für kostenlose Inhalte zu akzeptieren als vor zwei Jahren (Anstieg von 67% im Jahr 2024).
- 72% wären weniger geneigt, für werbefreie Inhalte zu zahlen, wenn die ausgespielten Ads relevant sind.
- 65% sorgen sich stärker über die Datennutzung für das Training von KI, was einem Anstieg von 20 Prozentpunkten seit 2024 entspricht.
- 65% der Befragten fühlen sich bezüglich ihrer Privacy Settings kontrollierter als noch vor zwei Jahren.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
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Shopping-Apps erzielen höhere Bereitschaft zur Freigabe von Nutzerdaten
Der „2025 In-App User Privacy Report“ von Verve, basierend auf einer Befragung von rund 4.000 Mobilnutzern in den USA und UK, zeigt, dass Shopping-Apps bei der Datensicherung besser abschneiden als andere App-Kategorien. Im Jahr 2025 gaben nur 23,4 % der Shopping-App-Nutzer an, keinerlei personenbezogene Daten teilen zu wollen (leichter Rückgang von 24,0 % im Jahr 2024), verglichen mit einem Durchschnitt von 35,1 % über alle App-Typen hinweg. Nutzer teilen am ehesten E-Mail-Adressen (47,3 %), Namen (41,1 %) und das Geschlecht (38,2 %). Die Bereitschaft zur Weitergabe von Gesundheitsdaten stieg von 6,5 % auf 8,3 %. Regionale und alterspezifische Unterschiede bleiben bestehen: Nutzer in UK sind datenfreudiger als in den USA, während jüngere Kohorten (Gen Z, Millennials) zurückhaltender werden. Experten empfehlen, wertvolle Daten erst später im User Funnel und gegen klaren Mehrwert zu erheben.
Agentisches Media-Buying braucht Malware-Schutz: PropellerAds-Sicht
Während agentische KI mehr Media-Buying-Entscheidungen übernimmt, argumentiert die Marketing-Chefin von PropellerAds, dass Performance-Optimierung mit Sicherheitssignalen gekoppelt werden muss. Unter Berufung auf IAB-Forschung sind 96% der Käufer mit agentischer KI vertraut, 66% verstärken ihren Fokus darauf. PropellerAds' eigene Ads-Safety-Daten für Q2 2026 zeigen einen Anstieg malwarebedingter Ablehnungen von 23,3% auf 45,9% aller abgelehnten Kampagnen, während die Gesamtzahl der Ablehnungen um 42% fiel. Cloaking bleibt mit 67,3% der Werbetreibenden-Sperren persistent. Der Autor plädiert dafür, Sicherheitssignale in den Entscheidungsprozess zu integrieren, ähnlich einer 'zweiten Ampel'. Menschliche Überprüfung sollte sich auf mehrdeutige Fälle konzentrieren, und Agenten sollten Prüfpfade für Erklärbarkeit haben. Der Beitrag spiegelt die Perspektive von PropellerAds als Sponsor wider, nicht marktweite Daten.
OpenAI platziert visuelle Anzeigen in ChatGPT Bildgenerierung
OpenAI erweitert sein Werbeangebot in ChatGPT um ein neues visuelles Anzeigenformat. Die Display-Anzeigen erscheinen zunächst während der Bildgenerierung in ChatGPT und zeigen Nutzern Produkte und Dienstleistungen, während sie auf die Fertigstellung ihrer Bilder warten. Die Anzeigen sind klar gekennzeichnet und von den generierten Bildern getrennt. Der Rollout beginnt im Oktober 2026 und ist zunächst auf Nutzer in den USA und eine erste Gruppe von Werbetreibenden beschränkt. Erste Tests zeigten positive Ergebnisse: WeightWatchers verzeichnete Kosten pro Akquisition etwa 15% unter dem Vergleichswert für bezahlte Suchanzeigen, und Workmagic meldete eine statistisch signifikante Steigerung für die Wellness-Marke Dose. OpenAI gibt an, dass ChatGPT wöchentlich 1,2 Milliarden Menschen erreicht, was ein enormes Werbe- und Umsatzpotenzial darstellt. Ob die Anzeigen über die Bildgenerierung hinaus ausgeweitet werden, wurde noch nicht angekündigt.
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