Beobachtetes Signal · 10. Aug. 2023 · Survey · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
40 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland planen Jobwechsel im nächsten Jahr
OnlineMarketing.de beleuchtet ein dynamisches deutsches Arbeitsmarktumfeld mit stark wachsender Bedeutung von KI-Kompetenzen. Während rund 40 Prozent der Beschäftigten einen Jobwechsel innerhalb der nächsten zwölf Monate anstreben, zeigt sich bei anderen eine hohe Loyalität: Rund 60 Prozent sind seit über fünf Jahren bei demselben Arbeitgeber, und 67 Prozent weisen eine starke emotionale Bindung auf. Neben Vergütung und Führungsqualität treibt insbesondere der technologische Wandel den Markt an. So verdeutlichen LinkedIn-Daten zur Künstlichen Intelligenz eine Verunfachung der Mitglieder mit entsprechenden Skills seit 2016, während englischsprachige Stellenanzeigen mit Bezügen zu GPT oder ChatGPT seit November 2022 um das 21-Fache gestiegen sind. Ergänzend präsentiert der Beitrag kuratierte Top-Positionen im Digital Marketing und AdTech – darunter Campaigns & Partner Manager, Social Media Specialists sowie HR Marketing Experts – und verweist auf Plattformen für hybride und Remote-Optionen.
Allgemeiner HR- und Rekrutierungstrend; es handelt sich um keine plattformspezifische Richtlinienänderung, Produktveröffentlichung oder Quartalszahlen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 40 % der deutschen Arbeitnehmer planen laut LinkedIn einen Jobwechsel in den kommenden zwölf Monaten.
- 60 % sind seit mindestens fünf Jahren bei ihrem aktuellen Arbeitgeber; 67 % zeigen eine starke Loyalität.
- LinkedIn-Daten belegen eine Verunfachung von Mitgliedern mit KI-Kompetenzen seit Januar 2016.
- Seit November 2022 haben sich englischsprachige Stellenausschreibungen mit Erwähnung von GPT und ChatGPT verunzwanzigfacht.
- Kuratierte Top Jobs umfassen unter anderem Campaigns & Partner Manager, Trade Show & Event Manager sowie Social Media Specialists.
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5 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
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B2B-Werbung muss das Wochenende nutzen
David Bradford von Bloomberg Media argumentiert, dass B2B-Werbetreibende Chancen verpassen, wenn sie ihre Kampagnen nur auf die Arbeitswoche beschränken. In einer Welt, in der Arbeit und Leben verschwimmen, sind Entscheidungsträger immer 'on', aber in unterschiedlichen Mindsets, besonders am Wochenende. Bradford hebt das Weekend-Angebot von Bloomberg hervor, das tiefgründige, reflektierte Inhalte bietet und ein wachsendes Publikum von Führungskräften anzieht. Er zitiert YouGov-Daten, die Lenovos erfolgreiche B2B-Aktivierung während der Weltmeisterschaft zeigen und belegen, dass breitere Platzierungen funktionieren können. Er ermutigt Werbetreibende, dem Publikum in Premium-Umgebungen wie Podcasts, LinkedIn und OOH zu folgen und es dann zu erreichen, wenn es mehr Raum zum Nachdenken hat. Der Artikel ist ein Meinungsbeitrag, der für eine Verlagerung der B2B-Mediaplanung hin zu Wochenend-Platzierungen als Prime-Time-Gelegenheit plädiert.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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