Beobachtetes Signal · 21. Mai 2024 · Market Research / Survey · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
25 Prozent der Befragten berichten über KI-bedingten Jobverlust
Eine von Zety durchgeführte Umfrage unter 1.150 Arbeitnehmenden offenbart, dass 25 Prozent bereits ihren Arbeitsplatz durch künstliche Intelligenz verloren haben und 89 Prozent entsprechende Verluste befürchten. Trotz dieser Ängste ist die KI-Nutzung allgegenwärtig: 99 Prozent der Befragten nutzen KI, 71 Prozent sogar im täglichen Berufs- oder Privatleben. Besonders jüngere Arbeitskräfte erweisen sich als anfällig: 43 Prozent der Unter-26-Jährigen verzeichneten bereits einen KI-bedingten Jobverlust, verglichen mit 27 Prozent in der Altersgruppe 26 bis 40 und 19 Prozent bei den über 41-Jährigen. Zugleich reagieren 95 Prozent der Befragten mit Weiterbildungsmaßnahmen, um ihre KI-Kompetenzen auszubauen. Experten wie Dominika Kowalska und Henrik Ihlo von LinkedIn DACHordnen die Entwicklung ein, während Tools von OpenAI, Google, Anthropic und Meta zum Standard im Marketing avancieren.
Diese Umfrage liefert tiefgehende Einblicke in KI-bedingte Arbeitsplatzrisiken und Upskilling-Trends, was weitreichende Implikationen für die Belegschaften und die gesamte Werbe- und Marketingbranche hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Zety-Umfrage unter 1.150 Arbeitnehmenden zeigt, dass 25 Prozent ihren Job durch KI verloren haben.
- 89 Prozent der Befragten haben Sorge vor einem KI-bedingten Arbeitsplatzverlust.
- 99 Prozent nutzen KI bereits; 71 Prozent setzen sie in ihrer täglichen Arbeit ein.
- Altersspezifische Betroffenheit: 43 Prozent bei unter 25-Jährigen, 27 Prozent bei 26- bis 40-Jährigen und 19 Prozent bei über 41-Jährigen.
- 95 Prozent ergreifen Maßnahmen zum Ausbau ihrer KI-Skills (53 Prozent stark, 47 Prozent etwas interessiert).
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Tech-Belegschaften spalten sich 2026 durch KI zunehmend
Der zweite jährliche „Tech Worker Sentiment Survey 2026“ von Noam Segal und Partnern unter 5.920 Fachkräften (5.332 in Beschäftigung) zeigt eine Spaltung der Branche: Rund die Hälfte fühlt sich durch KI gestärkt, während die andere Hälfte Destabilisierung erlebt. Die Studie identifiziert vier Archetypen (Energized, Conflicted, Disoriented, Resentful). Während 82 % angeben, dass KI ihre Produktivität steigert, steigen die Burnout-Raten im Jahresvergleich um elf Prozentpunkte, während der Karriere-Optimismus sinkt. Viele Beschäftigte beklagen sinkende Arbeitsqualität und befürchten höhere Arbeitslasten bei unverändertem Gehalt. Zwar fürchten 41,2 % Kündigungen, doch nur 22 % führen Jobverluste direkt auf KI zurück. Vor allem Designer und Researcher äußern Zukunftsängste, wohingegen Gründer und Angestellte kleinerer Unternehmen optimistischer bleiben. Führungskräfte („Manager“) wurden als zentraler Hebel für das Wohlbefinden identifiziert.
Umfrage: 99 Prozent der CEOs planen KI-bedingten Personalabbau
Ein Mercer-Bericht, der auf einer US-Befragung von fast 1.000 CEOs im Rahmen der 'Global Talent Trends 2026'-Studie basiert, zeigt, dass 99 Prozent der CEOs innerhalb der nächsten zwei Jahre Mitarbeiter durch KI-Tools ersetzen wollen. Die Mehrheit (67 Prozent) rechnet mit einem Personalabbau von 1 bis 10 Prozent, während 32 Prozent Kürzungen von 11 bis 20 Prozent erwarten. Führungskräfte schätzen, dass derzeit noch rund 50 Prozent der Aufgaben ohne KI erledigt werden; dieser Anteil soll nach der Implementierung auf 35 Prozent sinken. Parallel dazu wächst die Verunsicherung in der Belegschaft: 40 Prozent der Angestellten fürchten den Verlust ihres Arbeitsplatzes (gegenüber 28 Prozent im Jahr 2024). Zudem bemängeln 62 Prozent der Beschäftigten, dass das Management die psychologischen Folgen der KI-Transformation unterschätzt – demgegenüber stufen lediglich 19 Prozent der HR-Verantwortlichen das Monitoring dieser Belastungen als wichtig ein.
KI für 25 Prozent der US-Entlassungen im März 2026 verantwortlich
Laut einem Bericht von t3n, basierend auf Erhebungen von Challenger, Gray & Christmas, wird Künstliche Intelligenz für rund 25 Prozent der US-weiten Entlassungen im März 2026 verantwortlich gemacht. Seit Jahresbeginn summiert sich der Stellenabbau im Tech-Sektor auf über 52.000 Positionen, wovon 18.720 auf den vergangenen Monat entfielen – maßgeblich getrieben durch Restrukturierungen bei Dell sowie Kürzungen bei Meta und Oracle. Eine begleitend zitierte MIT-Studie aus dem Sommer 2025 zeigt, dass 95 Prozent der Unternehmen trotz massiver KI-Investitionen bislang kaum messbare Erträge verzeichnen. Während Branchenvertreter wie OpenAI-CEO Sam Altman die direkte Kausalität der Zahlen hinterfragen, fordert die Beratungsgesellschaft forcierte Investitionen in Reskilling und Upskilling, um den strukturellen Wandel im Arbeitsmarkt abzufedern.
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