Apple-Sperren treiben Identity-Resolution auf die Server-Seite
Die jüngsten Beschränkungen von Apple gegen Identity-Resolution-Infrastruktur in der Browser-Engine WebKit zwingen Adtech-Anbieter zu Anpassungen. Das britische Unternehmen ID5 verlagert Teile seiner Identity-Funktionen auf die Server-Seite, um direkte Blockierungen durch den Browser zu umgehen. Publisher rücken zudem wieder stärker serverbasierte Modelle wie das Trusted Server Framework des IAB Tech Lab in den Fokus. Eine Studie von NJIT, Adalytics und Deepsee.io zeigt, dass im Mai 2025 83,76 Prozent der untersuchten Websites eine Extended ID (EID) übermittelten, wobei Bedenken bezüglich der Einwilligungskonformität bestehen. Diese Verlagerung löst das grundsätzliche Spannungsfeld mit Apples Haltung zum Cross-Site-Tracking jedoch nicht auf.
