MarTech Vendor · vs · Data Provider / Broker
Clay vs ZoomInfo
Strukturierter Technologie- und Marktvergleich · Stand 2026
Direkte Merkmalsgegenüberstellung
Clay · vs · ZoomInfoB2B-GTM-Orchestrierungssoftware für Daten, Datenanreicherung und Automatisierung.
B2B-Daten- und Go-to-Market-Softwareplattform für Revenue-Teams.
Alle Schnittmengen & Signale von Clay und ZoomInfo analysieren
Vergleiche gemeinsame Kunden, Monetarisierungsmodelle, Live-Marktsignale und Partnernetzwerke im interaktiven Knowledge Graph.
Vergleichsanalyse & Key Insights
Was ist der Hauptunterschied zwischen Clay und ZoomInfo?
Während ZoomInfo als etablierte Datenplattform mit einer eigenen, umfassenden Unternehmensdatenbank primär klassische Vertriebs- und Revenue-Teams unterstützt, positioniert sich Clay als agile Go-to-Market (GTM) Orchestrierungsschicht für moderne B2B-Organisationen. ZoomInfo fungiert als zentrale Instanz für proprietäre Marktintelligenz, wohingegen Clay als flexible Steuerungsebene dient, die Daten aus Hunderten von Drittquellen konsolidiert und komplexe Prospecting-Workflows automatisiert.
Wie unterscheiden sich die Produkte und Features von Clay und ZoomInfo?
ZoomInfo zeichnet sich durch erstklassige, hauseigene Kontaktdaten, Intent-Signale und direkt integrierte Sales-Execution-Tools aus. Clay setzt hingegen auf eine offene Architektur, die es Teams erlaubt, Daten zahlreicher Drittanbieter zu aggregieren, Verhaltenssignale flexibel zu verknüpfen und mehrstufige Enrichment-Logiken zu erstellen. Während ZoomInfo mit tiefen, exklusiven Datenbeständen punktet, bietet Clay maximale Flexibilität bei der Automatisierung komplexer Outbound-Workflows über fragmentierte Tech-Stacks hinweg.
Welche Alternativen gibt es zu Clay und ZoomInfo?
Bei der Evaluierung von Clay und ZoomInfo prüfen Enterprise-Entscheider häufig auch weitere Plattformen im Bereich Marketing Automation Platform, Social & Digital Platforms und B2B SaaS Provider. Die erweiterte Wettbewerbslandschaft und detaillierte Marktprofile findest du direkt auf Polaris7.
Echtzeit-Beobachtung
Aktuelle Marktsignale & News: Clay vs ZoomInfo
Öffentlich erfasste Marktbewegungen, Partnerschaften, Produkt-Updates und strategische Ankündigungen aus dem Knowledge-Graphen.
Clay
Letzte Aktivitäten
- ·techcrunchGTM Engineering
Kareem Amin von Clay über den Aufstieg des GTM Engineers
Clay-Mitbegründer und CEO Kareem Amin wird auf der TechCrunch Disrupt 2026 über die Entstehung der Rolle des 'GTM Engineers' sprechen. Diese neue Disziplin nutzt KI, Daten und Automatisierung, um wiederholbare Umsatzsysteme aufzubauen und manuelle Go-to-Market-Prozesse zu ersetzen. Clay prägte die Rolle 2023 und berichtet von etwa 100 Stellenausschreibungen für GTM Engineers pro Monat. Das Unternehmen verzeichnete ein schnelles Wachstum: Der ARR verdreifachte sich auf 100 Millionen US-Dollar, eine Series-D-Finanzierung in Höhe von 115 Millionen US-Dollar bewertete das Unternehmen mit 7,1 Milliarden US-Dollar, und ein Stipendienfonds von 1 Million US-Dollar soll GTM Engineers ausbilden. Amins Session wird untersuchen, wie KI Go-to-Market-Strategien verändert und was dies für das Unternehmenswachstum bedeutet.
- Clay prägte die Rolle des GTM Engineers im Jahr 2023.
- Monatlich erscheinen etwa 100 Stellenausschreibungen für GTM Engineers.
- Clay verdreifachte den jährlich wiederkehrenden Umsatz auf 100 Millionen US-Dollar.
- ·techcrunchAI Deployment
AI-Einsatz-Erkenntnisse auf dem TechCrunch Disrupt 2026
Auf dem TechCrunch Disrupt 2026 diskutieren Führungskräfte von Anthropic, Gamma und Clay, was passiert, wenn Unternehmen KI tatsächlich einsetzen. Anthropics Head of Applied AI, Cat de Jong, wird Erkenntnisse aus Unternehmensimplementierungen von Claude teilen und erklären, warum manche Implementierungen erfolgreich sind und andere scheitern. Gammas CEO Grant Lee spricht über die Akzeptanz von KI-Produkten und verweist auf nahezu 100 Millionen Nutzer und die Expansion in Marketing-Assets. Clays CEO Kareem Amin bringt die Gründerperspektive zur Integration von KI in Arbeitsabläufe ein und erwähnt Clays Integration als Launch-App in Claude. Die Sitzung beleuchtet den Übergang von KI-Pilotprojekten zur Produktion, die Herausforderungen, KI zu einem festen Bestandteil der Arbeit zu machen, und was erfolgreiche Implementierungen von Experimenten unterscheidet. Die Veranstaltung findet vom 13. bis 15. Oktober im Moscone West in San Francisco statt.
- TechCrunch Disrupt 2026 wird eine Session zur KI-Einführung in Unternehmen mit Führungskräften von Anthropic, Gamma und Clay beinhalten.
- Anthropics Cat de Jong wird Muster in Unternehmensimplementierungen von Claude diskutieren.
- Gammas CEO Grant Lee spricht über die Akzeptanz von KI-Produkten; Gamma nähert sich 100 Millionen Nutzern.
- ·OpenAI BlogAI
OpenAI: KI-native Unternehmen transformieren Workflows in operative Leistungsfähigkeit
Aktuelle Daten der Enterprise Signals von OpenAI zeigen, dass sich Enterprise-KI von der bloßen Assistenz zur echten Ausführung wandelt. Die führenden zehn Prozent der KI-nutzenden Vorreiterunternehmen generieren inzwischen 8,3-mal mehr Output-Tokens pro aktivem Nutzer als typische Unternehmen – im Januar lag dieser Wert noch bei dem 2,6-Fachen. Der Bericht porträtiert drei Start-ups, die KI-Agenten in realen Workflows einsetzen: Basis (KI-Agenten für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften) verkürzte die Einarbeitung am ersten Tag mithilfe von OpenAI Codex von zwei Stunden auf 30 Minuten; Clay (eine Revenue Engine für Go-to-Market-Teams) nutzt persistente Arbeitsbereiche und Subagenten, um täglich etwa eine Stunde bei der Postfach-Triage einzusparen; und Exa Labs (Web-Suchinfrastruktur für KI-Agenten) automatisierte seinen Entwickler-Integrations-Workflow mit Codex. OpenAI skizziert sechs Schritte zur Skalierung dieser agentenbasierten Workflows, darunter die Definition messbarer Ergebnisse, das Verfassen von Stellenbeschreibungen für Agenten und den Aufbau menschlicher Aufsicht. Die Kernbotschaft lautet, dass führende Unternehmen Agenten mit Unternehmenskontext und Tools verknüpfen, um substantielle Arbeit durchgehend zu automatisieren.
- KI-Vorreiterunternehmen generieren 8,3-mal mehr Output-Tokens pro aktivem Nutzer als typische Firmen, nach dem 2,6-Fachen im Januar.
- Basis reduzierte die Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter am ersten Tag von zwei Stunden auf 30 Minuten mittels OpenAI Codex.
- Die persistenten Account-Arbeitsbereiche von Clay mit dedizierten Subagenten sparen nachts rund eine Stunde Postfach-Triage ein.
ZoomInfo
Letzte Aktivitäten
- ·https://martechseries.com/feed/Platform
ZoomInfo startet Agent Teams nach Übernahme von DoubleO.ai
ZoomInfo, eine All-in-One-AI-GTM-Plattform, hat die Einführung von Agent Teams angekündigt, einer neuen Funktion, die es Revenue-Teams ermöglicht, KI-Agenten einzusetzen, die vollständige Go-to-Market-Abläufe ausführen. Agent Teams basiert auf der Orchestrierungsarchitektur von DoubleO.ai, das ZoomInfo übernommen hat. Die Funktion koordiniert Teams von Agenten über die Systeme, Signale und Intelligenz von ZoomInfo, um komplexe GTM-Motionen zu automatisieren, von der Verfolgung von Champions bis zur Suche nach Lookalikes von Closed-Won-Opportunities und der Kontaktaufnahme mit maßgeschneiderten Nachrichten. Agent Teams ist jetzt in GTM Studio verfügbar, ohne neues SKU oder Vertrag. Die Plattform bietet integrierte Governance und nutzt die verantwortungsvoll beschafften Daten und Sicherheitszertifizierungen (SOC 2, ISO 27001, ISO 27701). Das Produkt zielt darauf ab, die Fragmentierung und Unzuverlässigkeit bestehender KI-Agenten in Revenue-Workflows zu beheben und eine zuverlässigere und skalierbarere Lösung zu bieten.
- ZoomInfo übernimmt DoubleO.ai, gegründet von Derek Osgood und Karthik Suresh.
- ZoomInfo startet Agent Teams, unterstützt von der Orchestrierungsarchitektur von DoubleO.ai.
- Agent Teams ist in GTM Studio verfügbar, ohne neues SKU oder Vertrag.
- ·https://martechseries.com/feed/AI & Data Integration
ZoomInfo startet Superhuman-Go-Connector-Integration
ZoomInfo, die KI-gestützte Go-to-Market-Plattform, hat einen Connector für Superhuman Go, den KI-Assistenten von Superhuman, eingeführt. Diese Integration ermöglicht es gemeinsamen Kunden, auf die verifizierten GTM-Intelligence-Daten von ZoomInfo direkt in der Workflow-Umgebung von Superhuman Go zuzugreifen. Der Connector nutzt dieselbe API- und Model-Context-Protocol-Schnittstelle (MCP) wie andere ZoomInfo-Integrationen und liest aus der GTM.AI-Kontextebene, die über 100 Millionen Unternehmen und 500 Millionen Kontakte abdeckt. Nutzer können Zielkonten suchen, verifizierte Kontakte abrufen und Intent-Signale aufdecken, ohne ihre aktuellen Anwendungen zu verlassen. Die Integration wird durch bestehende ZoomInfo- und Superhuman-Berechtigungen gesteuert und gewährleistet Datenherkunft und Audit-Logging. Dieser Start ist Teil der breiteren Strategie von ZoomInfo, seine Daten in verschiedene KI-Assistenten und Plattformen einzubetten und so die Effizienz von Vertriebsteams zu steigern.
- ZoomInfo hat einen Connector für Superhuman Go, einen KI-Assistenten, eingeführt, um GTM-Kontextdaten in Kundenworkflows zu bringen.
- Die Integration nutzt das Model Context Protocol (MCP) und liest aus der GTM.AI-Kontextebene von ZoomInfo.
- Der GTM Context Graph von ZoomInfo umfasst 100 Millionen Unternehmen, 500 Millionen Kontakte und Milliarden von Kaufsignalen.
- ·SEC APIfinancials
ZoomInfo: 650-Millionen-Dollar-Abschreibung, Stellenabbau und Schwenk zum Verbrauchsmodell
ZoomInfo verzeichnete im zweiten Quartal 2026 ein verhaltenes Umsatzwachstum bei gleichzeitig massiven bilanziellen Belastungen. Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich um 1,2 % auf 310,4 Millionen US-Dollar, getragen von der Expansion im gehobenen Enterprise-Segment. Eine nicht zahlungswirksame Firmenwertabschreibung (Goodwill Impairment) von 650,5 Millionen US-Dollar – ausgelöst durch Kursverluste und gesenkte Umsatzprognosen – führte jedoch zu einem GAAP-Nettoverlust von 643,7 Millionen US-Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis lag bei 110,0 Millionen US-Dollar (35 % Marge), das bereinigte EBITDA bei 119,1 Millionen US-Dollar. Operativ leitete ZoomInfo ein umfassendes Restrukturierungsprogramm ein, das einen Abbau von rund 20 % der weltweiten Belegschaft (ca. 600 Stellen) vorsieht und im Quartal mit 21,6 Millionen US-Dollar zu Buche schlug. Strategisch vollzieht das Unternehmen ab Q3 2026 den Übergang von rein sitzplatzbasierten SaaS-Abonnements zu einem hybriden Daten-Credit-Verbrauchsmodell, was kurzfristig Gegenwind für das Umsatzwachstum bedeuten kann, langfristig jedoch die Net Retention Rate stärken soll.
- Q2-2026-Umsatz stieg um 1,2 % YoY auf 310,4 Mio. USD; Subskriptionserlöse machten 304,7 Mio. USD aus.
- Nicht zahlungswirksame Firmenwertabschreibung von 650,5 Mio. USD führte zu einem GAAP-Nettoverlust von 643,7 Mio. USD (Q2 2025: 24,0 Mio. USD Nettogewinn).
- Restrukturierungsprogramm 2026 sieht weltweiten Personalabbau um ~20 % (~600 Stellen) vor; 21,6 Mio. USD Restrukturierungskosten in Q2 verbucht.
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