Beobachtetes Signal · 28. Mai 2026 · Survey · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Zapier-Studie: 63 Prozent der Ops-Profis beklagen Umsatzverluste durch interne Reibungsverluste
Zapier hat den „Cost of Disconnected Work Report“ veröffentlicht, für den rund 800 Projektmanager und Operations-Profis befragt wurden. Die Studie zeigt, dass interne Reibungsverluste bei Anfragen massiven wirtschaftlichen Schaden verursachen: 63 Prozent der Befragten berichten von verzögerten oder verlorenen Umsätzen, und 93 Prozent geben an, dass Anforderungen regelmäßig unvollständig eintreffen – am häufigsten fehlt eine klare Beschreibung. Die Mehrheit (54 Prozent) koordiniert Anfragen über drei bis vier Kanäle, während Teams mit nur ein bis zwei Plattformen eine um 81 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben, Anfragen in unter fünf Minuten zu bearbeiten. Zudem verdeutlichen die Ergebnisse den enormen Aufwand bei der Triage: 42 Prozent der Befragten benötigen sechs bis 15 Minuten, 32 Prozent sogar über 15 Minuten, um eine einzelne, quellübergreifende Anfrage zu organisieren. Die Untersuchung plädiert dafür, die Eingangsebene (Intake Layer) zu optimieren, statt das Problem rein durch Neueinstellungen zu lösen.
Die Studie beziffert die operationelle Reibung, die zu messbaren Umsatzeinbußen und Produktivitätsverlusten führt; die Erkenntnisse sind vor allem für MarTech- und Workflow-Automatisierungsanbieter von Relevanz, verändern jedoch nicht die grundlegenden Branchenstrukturen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Zapier hat den „Cost of Disconnected Work Report“ veröffentlicht.
- Die Umfrage basiert auf den Antworten von rund 800 Projektmanagern und Operations-Profis.
- 63 Prozent der Ops-Profis verzeichnen verzögerte oder verlorene Umsätze durch mangelhafte interne Anfragen.
- 93 Prozent der Befragten erhalten Anfragen routinemäßig mit fehlenden Informationen, wobei eine klare Beschreibung am häufigsten vermisst wird.
- Teams mit ein bis zwei Request-Plattformen bearbeiten Anfragen 81 Prozent schneller als Teams mit drei oder mehr Systemen.
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Zapier-Studie: 74 % der Unternehmen drohen Störungen durch KI-Anbieterwechsel
Eine von Zapier veröffentlichte Umfrage unter 542 US-Führungskräften offenbart eine massive Abhängigkeit von primären KI-Anbietern: 74 % geben an, dass der Verlust ihres Hauptanbieters den täglichen Geschäftsbetrieb stören oder lahmlegen würde. Zwar glauben 89 % der Entscheidungsträger, sie könnten innerhalb eines Monats den Anbieter wechseln, doch bei Unternehmen mit tatsächlicher Migrationserfahrung scheiterten 58 % der Versuche oder erforderten deutlich mehr Aufwand als erwartet. Lediglich 6 % könnten ihren primären KI-Anbieter ohne Störungen ablösen. Zu den Hauptrisiken zählen Herausforderungen bei der Datenmigration und Überabhängigkeit. Unternehmen reagieren darauf mit eigenen Vendor-Management-Teams, dem Einsatz mehrerer Anbieter, datenportablen Architekturen und Open-Source-Alternativen. Zapier betont, wie wichtig Flexibilität und die Trennung von Workflow-Logik und Modellimplementierung zur Senkung des Lock-in-Risikos sind.
Martech-Fragmentierung erhöht Verwaltungsaufwand laut Pipedrive-Studie
Der CRM-Trends-Report 2026 von Pipedrive, der auf einer Befragung von 1.000 Vertriebs- und Marketingexperten basiert, offenbart eine weitverbreitete Fragmentierung des Martech-Stacks, die den manuellen Arbeitsaufwand drastisch erhöht. Lediglich 21 % der Befragten können Kundendaten über ein einziges System einsehen; fast drei Viertel benötigen mindestens zwei Plattformen. Isolierte Tools führen bei 62 % der Teilnehmer mindestens wöchentlich zu verpassten Aktionen oder vertanen Chancen. Zudem verbringt mehr als die Hälfte mindestens sechs Stunden pro Woche mit manueller Dateneingabe und Systemupdates. Der Report verzeichnet zugleich eine frühe KI-Adoption im CRM-Bereich bei Aufgaben wie Terminplanung und Dateneingabe, wobei 45 % der Anwender eine spürbare Zeitersparnis feststellen. Zur Senkung des administrativen Aufwands empfiehlt der Artikel eine stärkere Fokussierung auf nahtlose Integrationen, optimierte Workflows und eine konsistente Datenarchitektur im gesamten Martech-Ökosystem.
Hidden Cost of Employees Asking "What Next"
A Dev.to post (published 2026-06-18) argues that repeated employee questions about next steps create substantial, often-overlooked productivity losses. The author estimates a 20-person team, each interrupted four times daily for five minutes, wastes 400 minutes (≈6.5 hours) per day answering repetitive process questions. Rather than longer SOPs, high-performing teams convert ambiguous processes into simple, decision-driven interactive flows that guide employees through stepwise questions and outcomes. The author — Saifuddin Tipu — describes building PathPilot, a visual workflow builder intended to turn SOPs into actionable decision flows so that employees can self-serve answers. The post recommends starting small (one repeat process), measuring question volume reduction, then scaling the approach.
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