Beobachtetes Signal · 4. Aug. 2023 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
X verbessert Konditionen für Creator-Abos und erhöht Umsatzbeteiligung
X hat die Bedingungen für Creator Subscriptions aktualisiert und bietet nun eine attraktivere Umsatzbeteiligung sowie neue Schwellenwerte. Nach Angaben von CTO Elon Musk behält X nach zwölf Monaten künftig nur noch 10 Prozent der Einnahmen ein, sofern die Auszahlung eines Creators 100.000 US-Dollar übersteigt; die ersten zwölf Monate bleiben gebührenfrei. Im Zuge eines Relaunchs können Creator monatliche Abo-Preise von 2,99, 4,99 oder 9,99 US-Dollar festlegen. Die Teilnahmevoraussetzungen umfassen ein Mindestalter von 18 Jahren, mindestens 10.000 Follower, mindestens 25 Posts in den vergangenen 30 Tagen sowie keine früheren Verstöße gegen Werberichtlinien. Zum Vergleich: Apple und Google erheben üblicherweise 30 Prozent Provision auf In-App-Abo-Umsätze, wobei Musk plant, dies mit Apple-Chef Tim Cook zu besprechen. Der breitere Kontext verweist auf Metas bisherige Monetarisierungsbemühungen und Musks Ambition, Top-Creator anzuziehen und X als globalen Marktplatz zu etablieren.
Politik-Update zur Monetarisierung von Creator Subscriptions auf X mit moderaten Auswirkungen auf Content Creator und die Plattformökonomie.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- X hat die Bedingungen für Creator Subscriptions angepasst und eine Umsatzbeteiligung mit einer Schwelle von 100.000 US-Dollar nach 12 Monaten eingeführt.
- Die ersten 12 Monate von Creator Subscriptions bleiben für alle Creator gebührenfrei.
- Creator können monatliche Abo-Preise von 2,99, 4,99 oder 9,99 US-Dollar festlegen.
- Zu den Voraussetzungen gehören Volljährigkeit, mindestens 10.000 Follower, 25 Posts in den letzten 30 Tagen und keine Verstöße gegen Werberichtlinien.
- Elon Musk plant Gespräche mit Apple-CEO Tim Cook über bessere Konditionen, während Apple und Google weiterhin 30 Prozent der In-App-Abo-Umsätze einbehalten.
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X überarbeitet Creator Subscriptions mit neuen Monetarisierungstools
X hat eine umfassende Überarbeitung seines Creator Subscriptions-Produkts angekündigt und neue Funktionen wie exklusive Threads, eine aktualisierte Paywall, eine teilbare Abokarte sowie ein neues Creator Dashboard für Einnahmen und Analytics eingeführt. Das Update hebt zudem das kürzlich eingeführte Paid Partnership-Label für gesponserte Beiträge sowie ein vereinfachtes Onboarding mit zweistufigem Setup und beschleunigten Antragsprüfungen hervor. Laut X hat das Creator Revenue Sharing-Programm bislang über 45 Millionen US-Dollar an Creator ausgezahlt, wobei der Einnahmenpool für 2026 durch das Wachstum von Premium-Abos mehr als verdoppelt wurde. Die Änderungen erfolgen zeitgleich mit weiteren Initiativen wie Betatests für XChat und X Money sowie verschärften Content-Moderationsregeln für nicht gekennzeichnete KI-Videos über bewaffnete Konflikte.
Threads testet Gems und zeichnet täglich wertvolle Beiträge aus
Threads testet die neue Funktion Gems, die täglich bis zu 25 herausragende Unterhaltungen mit einem sichtbaren Diamant-Badge auszeichnet. Die Auswahl erfolgt algorithmenbasiert und berücksichtigt Originalität, Aktualität und authentische Diskussionen – unabhängig von der Followerzahl. Qualifiziert sind eigene Posts oder direkte Antworten, jedoch keine Reposts oder von Instagram übernommene Inhalte. Die Funktion ist vorerst auf öffentliche US-Accounts von Nutzern ab 18 Jahren beschränkt, die Auszeichnungen sind aber weltweit sichtbar, auch in Deutschland. Ausgezeichnete erhalten eine Benachrichtigung und können das Badge teilen. Nutzer können das Label auch ausblenden. Erste Hinweise gab es bereits im August durch App-Forscher Alessandro Paluzzi. Threads möchte so originelle und ansprechende Inhalte fördern; Nicht-Ausgezeichnete müssen keine negativen Auswirkungen auf die Reichweite befürchten.
Meta sperrt TikTok-Werbung auf Facebook und Instagram
Meta hat damit begonnen, Anzeigen und bezahlte Marketingbotschaften von TikTok-Mutterkonzern ByteDance auf seinen Plattformen in den USA, Kanada, Ägypten, Indonesien, Japan, Thailand und Vietnam zu sperren, mit Wirkung zum 8. Oktober 2026. Das Verbot gilt auch für Kampagnen Dritter, die auf TikTok oder andere ByteDance-Angebote in diesen Ländern verweisen. Meta-Sprecher Chris Sgro begründete den Schritt als übliche Praxis, um einen Konkurrenten nicht zu unterstützen, der Nutzer abwerben will. Diese Entscheidung verschärft die Rivalität zwischen den beiden Social-Media-Unternehmen und wirft Fragen zu den Regeln digitaler Plattformmärkte auf, insbesondere da beide als Gatekeeper unter dem EU-Digital Markets Act gelten. Das Verbot betrifft derzeit keine EU-Länder, könnte aber weitreichende Folgen für Werbetreibende und Agenturen haben, die plattformübergreifende Kampagnen planen.
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