Beobachtetes Signal · 4. März 2021 · Hiring · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Was junge Talente fordern: So optimieren Unternehmen ihr Recruiting
Studierende zeigen sich unzufrieden mit den Recruiting-Prozessen vieler Unternehmen, weshalb sich Organisationen an die Bedürfnisse der neuen Generation anpassen müssen. Ein JobTeaser-Bericht verdeutlicht, dass trotz pandemiebedingter HR-Budgetkürzungen bei 55 Prozent der befragten Unternehmen die Mehrheit (95 Prozent) ihre HR-Aktivitäten fortführte. Der Beitrag unterstreicht die fundamentale Bedeutung von digitalem Recruiting und Employer Branding in erholenden Märkten. Laut Umfrage bemängeln 59 Prozent unklare Stellenanzeigen, während 31 Prozent die Prozesse als zu lang und 24 Prozent als intransparent empfinden. Praxisnahe Learnings umfassen zeitnahe Reaktionen auf Bewerbungen, transparente Absagen, klar definierte Prozessschritte sowie feste Meilensteine. Junge Talente legen besonderen Wert auf Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance. Ergänzende Strategien wie Hochschulkooperationen, frнняя Praktika und internes Upskilling unterstützen die Talentgewinnung. HR-Teams zeigen eine hohe Lernbereitschaft und suchen verstärkt nach interaktiven Formaten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ein JobTeaser-Bericht zeigt, dass 95 Prozent der Unternehmen von der Krise betroffen waren, während 95 Prozent ihre HR-Aktivitäten mindestens teilweise fortsetzten und 55 Prozent Budgetkürzungen verzeichneten.
- 59 Prozent der Studierenden finden Stellenanzeigen unklar oder schwer verständlich.
- 31 Prozent der befragten Studierenden bemängeln zu lange Recruiting-Prozesse; 24 Prozent kritisieren intransparente Abläufe.
- 57 Prozent der Befragten priorisieren Arbeitsbedingungen, 55 Prozent die Work-Life-Balance und 40 Prozent faire Bezahlung.
- 32 Prozent der HR-Abteilungen wünschen sich mehr Unterstützung, während 29 Prozent Inspiration durch Live-Formate suchen.
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Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
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