Beobachtetes Signal · 23. Sept. 2026 · Product Launch · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
WEMF-Medienforschungstag: Schweizer Werbemarktforscher erfasst KI-Nutzung und modularisiert Studien
Auf dem Schweizer Medienforschungstag 2026 präsentierte die WEMF neue Erhebungsdaten, die einen Anstieg der gelegentlichen Nutzung von KI-Anwendungen um 79 Prozent zwischen 2025 und 2026 belegen. Vor diesem Hintergrund erweitert die WEMF ihre Markt-Media-Studie MACH Strategy um KI-Anwendungsfelder, um eine systematische Analyse und Integration in die Mediaplanung zu ermöglichen. Parallel dazu wird das MACH-Forschungssystem modularisiert: Neben dem in diesem Jahr gestarteten Modul Sports & Culture wird MACH Values bis Herbst 2027 als eigenständiges Modul ausgegliedert. Eine neue API-Schnittstelle soll zudem den Datenzugriff beschleunigen. Zur Stärkung der Glaubwürdigkeit von Medienmarken führte die WEMF zudem ein Responsible-AI-Audit ein. Branchenvertreter betonten auf der Konferenz, dass im KI-Zeitalter Vertrauen gegenüber reiner Aufmerksamkeit zum entscheidenden Geschäftsmodell avanciert.
Relevantes Update für die Schweizer Mediaplanung durch die Integration von KI-Nutzungsdaten in etablierte Reichweitenwährungen, wenngleich mit regional begrenztem Marktfokus.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- WEMF-Daten zeigen einen Anstieg der gelegentlichen KI-Nutzung um 79 % im Jahresvergleich 2025 zu 2026.
- Die MACH-Strategy-Studie wird um KI-Anwendungen für systematische Analysen und Mediaplanung erweitert.
- Modularisierung des MACH-Systems: Start des Moduls Sports & Culture sowie Ausgliederung von MACH Values bis Herbst 2027.
- Einführung einer neuen API-Datenschnittstelle für den schnelleren Zugriff auf MACH-Forschungsdaten.
- Lancierung eines Responsible-AI-Audits zur Sicherung und Stärkung der Glaubwürdigkeit von Medienmarken.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Chiara Rusch von Ringier Advertising zeigte am Beispiel des Ski-Weltcups in Adelboden, wie sich die Daten mit der Mediennutzung verknüpfen l...”
“Marco Rose von der Agentur Mediatonic sprach über Chancen und Grenzen von KI in der Mediaplanung ......”
Ontologie & Marktkonzepte
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KI in Werbung und Medien: Wichtige Updates zu Tools, Workflows und Regulierung
Eine MEEDIA-Zusammenfassung fasst zentrale Entwicklungen an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz, Werbung und Medien zusammen. Im Fokus stehen Plattformreaktionen auf KI-Missbrauch bei YouTube, X und Facebook, neue Produktlaunches wie Metas Bildgenerator Muse sowie Brumentests von Havas Media und Sistrix. Weitere Themen sind der Durchbruch des Start-ups Moonshot AI mit Kimi K3, neue AdTech- und Connected-TV-Angebote wie Everscreen.AI von Alchemist Media Labs sowie der Mindset Agent von GumGum in Partnerschaft mit The Trade Desk. Der Beitrag beleuchtet zudem regulatorische Fragen zum EU AI Act, Crawler-Zugriffe, Agenturinitiativen von Plan.Net, Mediaplus und BCN sowie Risiken durch KI-gestützten Ad-Fraud. Die Übersicht verdeutlicht, wie Künstliche Intelligenz kreative Workflows, Targeting, Messung und Monetarisierung bei Publishern, Agenturen, Plattformen und Werbetreibenden nachhaltig verändert.
Wie KI, Standards und Tools die Mediaplanung grundlegend transformieren
Die Score Media Group und Mediaservice Wasmuth analysieren die Transformation der Mediaplanung durch KI, Standardisierung und Tooling. Durch die wachsende Bedeutung von Kanälen wie Retail Media und E-Paper steigt die Komplexität im Media Buying; Standardisierung, Transparenz und maschinenlesbare Daten sind daher zwingende Voraussetzungen für automatisierte Planungsprozesse. Mediaservice Wasmuth verweist hierbei auf das Planungstool regio.planbasix und ein neues E-Paper-Modul, das großen Agenturnetzwerken bereits zur Verfügung steht. Beide Unternehmen forcieren das Digital Booking Communication Format (DBCFM) als Industriestandard, um Buchungsdaten zu digitalisieren, Workflows zu beschleunigen und Schnittstellen KI-fähig zu machen. Trotz zunehmender Automatisierung operativer Prozesse bleiben hochwertige, standardisierte First-Party Data sowie menschliche, strategische Beratung unverzichtbar.
Metricool-Studie 2026: Breiter KI-Einsatz im Social-Media-Bereich, kaum Erfolgsmessung
Laut dem Report „State of AI in Social Media 2026“ von Metricool, für den über 700 globale Social-Media-Professionals befragt wurden, ist der KI-Einsatz allgegenwärtig, wird jedoch selten systematisch gemessen. 95 % der Befragten nutzen KI für ihre Arbeit, 75 % sogar täglich. Die Haupteinsatzbereiche sind Text- und Caption-Erstellung (86 %) sowie Ideenfindung (84 %), während strategische und analytische Anwendungsfälle im Jahresvergleich deutlich zunahmen. Dennoch messen nur 6 % die Qualität der KI-Inhalte und lediglich 4 % die Performance einzelner Posts. Auch Governance-Strukturen weisen Defizite auf: Nur 12 % verfügen über klare Richtlinien am Arbeitsplatz und nur 10 % kennzeichnen KI-Inhalte durchgängig. Metricool betont, dass KI kein Alleinstellungsmerkmal mehr darstellt; strategische Verankerung und menschliche Urteilskraft bleiben entscheidend.
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