Beobachtetes Signal · 7. Apr. 2026 · Market Research / Report · Quelle: VideoWeek · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Woche in Zahlen: Golf-Werbeausgaben im Risiko und sinkendes Online-Vertrauen
Der Marktüberblick von VideoWeek fasst aktuelle Studien und Marktbewegungen zusammen: WARC prognostiziert, dass die Golf-Krise das globale Werbebudget-Wachstum in den nächsten zwei Jahren in pessimistischen Szenarien um bis zu 94 Milliarden US-Dollar mindern könnte. Laut Ofcom glauben nur noch 59 Prozent der erwachsenen Onliner in UK, dass die Vorteile des Internets die Risiken überwiegen (zuvor 72 Prozent). Omnicom Media und Showheroes verzeichnen hohe Anteile reiner FAST-Zuschauer in Frankreich (56 Prozent) und den Niederlanden (54 Prozent). Hub Entertainment Research zeigt zudem eine geringe Auffindbarkeit von Streaming-Originals. Der Bericht beleuchtet außerdem Aktienbewegungen von S4 Capital, Roku, Future und Google und liefert wichtige Einblicke für Werbetreibende, Publisher und Streaming-Plattformen.
Aggregierte Branchenstudien verdeutlichen potenzielle Einbußen bei den Werbeausgaben durch die Golf-Krise, sinkendes Online-Vertrauen sowie verändertes Nutzerverhalten bei FAST und Streaming, welche Targeting, Inventarplanung und Kreativstrategien direkt beeinflussen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- WARC prognostiziert, dass die Golf-Krise das globale Wachstum der Werbeausgaben in den kommenden zwei Jahren um bis zu 94 Milliarden US-Dollar reduzieren könnte.
- Laut Ofcom-Studie sagen nur noch 59 Prozent der Onliner in UK, dass die Online-Vorteile die Risiken überwiegen (Vorjahr: 72 %); 60 Prozent meldeten mindestens eine negative Online-Erfahrung.
- Untersuchungen von Omnicom Media und Showheroes zeigen, dass 56 Prozent der FAST-Zuschauer in Frankreich und 54 Prozent in den Niederlanden keine Subscription-AVOD-Dienste nutzen.
- Hub Entertainment Research zeigte, dass nur 11 Prozent der US-Verbraucher den korrekten Streaming-Dienst für bestimmte Originals identifizieren konnten.
- Unternehmens- und Börsen-Updates: S4 Capital-Aktien stiegen nach Margenprognosen, Roku legte vor einem Home Screen-Refresh zu, Future verlor nach sinkendem Google-Search-Traffic, und Google stieg nach Wells-Fargo-Prognosen.
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8 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
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Week in Charts: CTV-Wachstum, Werbevertrauen und Streaming-Trends
Der wöchentliche Marktüberblick von VideoWeek liefert zentrale Branchendaten: Laut dem Barb Establishment Survey stieg die Zahl der britischen Haushalte mit Netflix-Werbe-Abo im vierten Quartal 2025 um 13,11 % gegenüber dem Vorquartal, maßgeblich getrieben durch das 'Stranger Things'-Finale. Disney+ verzeichnete ein Werbe-Abo-Wachstum von rund 13 %, während Amazon Prime Video stagnierte. Eine Credos-Studie belegt zudem wachsendes Vertrauen in Werbung im UK: Das Vertrauen in TV-Werbung stieg von 33 % (2021) auf 46 % (2025), während Influencer mit 25 % das Schlusslicht bilden. Laut Oliver & Ohlbaum schätzen Connected TV-Zuschauer vor allem Komfortfunktionen wie den Neustart von Sendungen (77 %) oder 'Watch Next'-Optionen (76 %). Zudem zeigt eine IPPR-Studie die Unterrepräsentanz von BBC News in ChatGPT-Antworten. Parallel standen AdTech- und Agenturaktien unter Druck, während Amazon nach Ankündigung massiver Investitionsausgaben (Capex) um 14 % nachgab.
Woche in Zahlen: YouTube-Werbeformate, Netflix und Sport-Umsätze
Der aktuelle Branchenüberblick von VideoWeek fasst zentrale Medien- und Marketingdaten zusammen: Laut Tinuiti entfielen im ersten Quartal 2026 rund 63 Prozent der YouTube-Video-Ad-Spendings auf überspringbare In-Stream-Ads, während YouTube Shorts einen Anteil von 18 Prozent erreichten. Deloitte prognostiziert für den globalen Spitzensport der Frauen im Jahr 2026 Umsätze von über 3 Milliarden US-Dollar, getrieben durch Sponsoring, Ticketing und Broadcast-Deals. Eine YouGov-Umfrage belegt zudem breite europäische Unterstützung für Social-Media-Verbote für unter 16-Jährige, angeführt von Frankreich mit 79 Prozent. Gleichzeitig zeigt eine Supermetrics-Befragung, dass 55 Prozent der Marketer Budgetkürzungen befürchten, wobei 46 Prozent Personaleinsparungen und rund 37 Prozent Kürzungen bei Agenturhonoraren und Paid Media in Betracht ziehen.
Week in Charts: CTV-Anteile, Retail-Media-Verschiebung und KI in der Werbung
Der VideoWeek-Branchenüberblick fasst aktuelle Marktdaten und Trends zusammen: Laut Pixalate-Daten sicherte sich Samsung im ersten Quartal 2026 mit 31 Prozent den größten Anteil an programmatischen Open-Market-CTV-Impressions in UK, während Roku den US-Markt mit 36 Prozent anführte; Amazon Fire TV belegte in beiden Märkten den zweiten Platz. Prognosen von eMarketer zeigen, dass Chinas Anteil an den globalen Retail-Media-Werbeausgaben bis 2029 von 44 (2026) auf 42 Prozent sinken wird, während das übrige Ausland von 20 auf 22 Prozent zulegt und die USA stabil bei rund 36 Prozent verharren. Eine IAB-UK/MTM-Studie ergab, dass rund die Hälfte der britischen Verbraucher KI-generierte Hintergründe akzeptiert, die Mehrheit jedoch vollständig KI-generierte Personen in der Werbung ablehnt. TiVo-Untersuchungen verdeutlichen zudem, dass In-Car-Video vor allem zur Kinderunterhaltung dient und im geparkten Zustand (41,8 Prozent) häufiger genutzt wird als während der Fahrt (31,7 Prozent).
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