Beobachtetes Signal · 9. Sept. 2026 · Technical Release · Quelle: Virtual Minds News Monitor · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Virtual Minds: Aufbau eines interoperablen Betriebsmodells für Total Video
Virtual Minds plädiert für eine interoperable Konvergenzschicht zwischen linearem TV und Connected TV (CTV), anstatt bestehende Systeme vollständig zu ersetzen. Managing Director Ricarda Jebsen und Business Development Manager Max Deyerl betonen, dass die Mediennutzung zwar nahtlos erfolge, Planung und Messung jedoch fragmentiert blieben. Als Referenz dient Österreich, wo Broadcaster der JIC AGTT über den Virtual Minds Media Manager bereits digitale Einkaufslogiken, TKPs und HbbTV-Echtzeitsignale (Teletest 2.0) für lineares TV nutzen. Ziel ist es, diesen Ansatz auf sämtliche Kanäle wie Mobile und DOOH auszuweiten. Künstliche Intelligenz könne Workflows erst dann optimieren, wenn bestehende Datensilos aufgelöst sind. Virtual Minds wirbt für branchenweite Standards zur Vermeidung weiterer Fragmentierung und positioniert die eigene Infrastruktur als Basis für ein konvergentes Total-Video-Betriebsmodell.
Der Beitrag liefert strategische Einblicke in die Konvergenz von linearem TV und CTV, fungiert jedoch primär als Thought-Leadership-Positionierung statt als operative Eilmeldung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Virtual Minds propagiert eine interoperable Konvergenzschicht zur Integration von linearem TV und CTV unter Wahrung der jeweiligen Kanalspezifika.
- Seit 2024 nutzen AGTT/Teletest-Mitglieder in Österreich den Virtual Minds Media Manager für dynamische TV-Optimierung via TKP und HbbTV-Echtzeitdaten.
- Ricarda Jebsen agiert als Managing Director von Virtual Minds und d-force, Max Deyerl als Manager Business Development.
- Der Fachartikel wurde am 9. September 2026 veröffentlicht.
- Virtual Minds plant die Erweiterung auf Mobile und DOOH und warnt, dass KI ohne integrierte Datensilos лишь Fehler skaliert.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“In diesem Artikel erörtert Ricarda Jebsen als Geschäftsführerin von Virtual Minds, was zur Umsetzung der Vision von Total Video erforderlich...”
“Ricarda Jebsen ist Geschäftsführerin von Virtual Minds, dem zu ProSiebenSat.1 Media SE gehörenden AdTech-Spezialisten.”
“Sie ist zudem Geschäftsführerin von d-force, dem Joint Venture zwischen ProSiebenSat.1 und RTL Deutschland.”
“Sie ist zudem Geschäftsführerin von d-force, dem Joint Venture zwischen ProSiebenSat.1 und RTL Deutschland.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Total TV braucht interoperable Infrastruktur, so Virtual Minds
Virtual Minds, ein AdTech-Unternehmen, veröffentlichte einen Thought-Leadership-Artikel, in dem argumentiert wird, dass die Vision von Total TV – die Integration von linearem Fernsehen, Connected TV und Streaming in ein gemeinsames Werbeökosystem – mehr erfordert als nur strategische Einigkeit; sie erfordert eine gemeinsame technologische Infrastruktur. Max Deyerl, Business Development Manager, betont, dass die Herausforderung operativer Natur ist: der Aufbau einer interoperablen „Konvergenzschicht“, die bestehende lineare und digitale Systeme verbindet, ohne sie zu standardisieren. Er verweist auf das österreichische Beispiel, wo Sender innerhalb der AGTT seit 2024 den Virtual Minds Media Manager nutzen, um dynamische TV-Load-Optimierung auf Basis von Echtzeit-Teletest-2.0-Daten zu ermöglichen. Der Artikel plädiert für skalierbare, interoperable Infrastruktur, um europäischen Sendern zu helfen, mit globalen Streaming-Plattformen zu konkurrieren. Er positioniert den Virtual Minds Media Manager als Lösung für kanalübergreifendes Kampagnenmanagement und betont, dass KI und datengetriebene Automatisierung integrierte Systeme erfordern.
Broadcaster müssen Inventar vereinheitlichen, um Werbebudgets zurückzugewinnen
Ein Interview mit Dirk von Borstel, Managing Director bei Virtual Minds, verdeutlicht, dass Broadcaster ihr lineares TV- und Connected TV-Inventar (CTV) sowie ihre Vermarktungsansätze bündeln müssen, um abwandernde Werbebudgets zurückzugewinnen. Obwohl CTV neue Chancen eröffnet, fehlt ihm isoliert die nötige Reichweite, um mit großen Plattformen zu konkurrieren. Praxisbeispiele aus Deutschland und Österreich zeigen, dass die effektive Kombination aus linearer und CTV-Vermarktung die Wettbewerbsfähigkeit um Werbebudgets deutlich steigert. Zudem wird betont, dass Technologieunternehmen eine wesentliche Rolle bei der Konsolidierung der Reichweiten über verschiedene Broadcaster hinweg spielen können, was die Notwendigkeit eines integrierten Ad-Tech-Stacks unterstreicht. Das auf der TV Rise 2025 in Lissabon geführte Interview bewertet eine kanalübergreifende Strategie als zentralen Treiber für die Monetarisierung von Broadcastern in einem konvergierenden Video-Ökosystem.
Konvergentes TV scheitert an Vernachlässigung von Linear-TV
In einem Interview mit VideoWeek argumentiert Hossein Houssaini, Executive Strategic Advisor bei Virtual Minds, dass die TV-Branche keinen wirklich konvergenten Werbemarkt für lineares Fernsehen und Streaming aufbaut. Er kritisiert, dass Broadcaster getrennte lineare und digitale Teams unterhalten, die oft gegeneinander arbeiten, anstatt auf ein gemeinsames Ziel hinzuwirken. Houssaini schlägt vor, dass Vergütungsmodelle auf Basis eines einzigen Gesamtziels beiden Medien zum Erfolg verhelfen würden. Das Interview, gefilmt auf der TV Rise 2026 in Sevilla, thematisiert die Herausforderungen im konvergenten TV, wie Broadcaster ihr Angebot weiterentwickeln und wie sich die Buy-Side an diese Veränderungen anpassen muss. Houssaini betont, dass die Vernachlässigung von linearem TV die Konvergenz behindert, da die Branche dazu neigt, sich auf Neues zu konzentrieren und Altes zu verdrängen, wodurch Fehler der Vergangenheit wiederholt werden.
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