Beobachtetes Signal · 30. Okt. 2023 · Brand Rebranding · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Victoria's Secret Rebrand: Lehren aus einem Milliardenverlust
CMSWire analysiert die inklusive Rebranding-Initiative von Victoria's Secret, die für 2023 zu einem prognostizierten Umsatz von 6,2 Milliarden US-Dollar führte – ein Rückgang von über 1 Milliarde US-Dollar im Vergleich zu 2020. Der Artikel untersucht die Fehltritte hinter dem gescheiterten Rebrand, darunter mangelnde Authentizität, schlechtes Timing und die Entfremdung der Kernzielgruppe. Er verweist auf die Einführung des VS Collective und eines neuen Executive Teams im Jahr 2021 als zentrale Veränderungen, während die Umsätze dennoch weiter sanken. Die Marketingexperten Alan Tyldesley und Harriet Wright erläutern, warum der Rebrand performativ wirkte, und bieten Marketern Lehren zur Wahrung der Brand Identity bei gleichzeitiger Anpassung an kulturelle Wandel. Das Unternehmen plant die Expansion in neue Kategorien und die Eröffnung von 400 neuen Stores außerhalb Nordamerikas.
Fallstudie zum Rebranding-Fehlschlag einer großen Marke, die für Marketer relevant ist, jedoch kein branchenveränderndes Ereignis darstellt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Victoria's Secret prognostizierte für 2023 einen Umsatz von 6,2 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von über 1 Milliarde US-Dollar gegenüber 2020 entspricht.
- Im Jahr 2021 führte das Unternehmen das VS Collective sowie ein neues Executive Team mit einer mehrheitlich weiblichen Geschäftsführung ein.
- Zwei von drei US-Amerikanern gaben an, dass ihre sozialen Werte im Jahr 2021 ihre Kaufentscheidungen prägten.
- CEO Martin Waters räumte ein, dass das Rebrand allein nicht ausgereicht hat, um den Erfolg zu sichern.
- Das Unternehmen plant die Expansion in den Bereich Activewear, die Modernisierung von über 1.000 Stores und die Eröffnung von 400 neuen Standorten außerhalb Nordamerikas.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“customers turning to other popular lingerie brands like Savage X Fenty and Thirdlove...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Ulta Beauty: KI-gestütztes Loyalty-Programm generiert 95 % des Gesamtumsatzes
Laut Kelly Mahoney, Chief Marketing Officer bei Ulta Beauty, treibt die KI-gestützte Personalisierung innerhalb des Treueprogramms 'Ulta Rewards' inzwischen rund 95 % des Gesamtumsatzes des Beauty-Retailers. Ulta verfügt über 46,7 Millionen Loyalty-Mitglieder, deren First-Party Data das Unternehmen gezielt für personalisierte E-Mails, In-App-Angebote und zielgerichtete Digital Ads mit Markenpartnern wie Fenty nutzt. Mahoney, die seit 2015 bei Ulta tätig ist, verantwortet eine mehrjährige Investitionsstrategie in Shopper-Daten und Personalisierungs-Infrastruktur. Die Aussagen aus einem aktuellen Profil unterstreichen Ulta Beautys strategischen Ansatz, First-Party Data und KI zur hochgradig skalierbaren Personalisierung einzusetzen, um konkrete Commerce-Outcomes im Omnichannel-Handel maßgeblich zu beeinflussen.
Mammut startet Kampagne 'Unwellness Retreat'
Die Schweizer Bergsportmarke Mammut hat eine neue Kampagne mit dem Titel 'Unwellness Retreat' gestartet, die den gängigen Wellness- und Komfortzonen-Trend herausfordert. Die Kampagne zeigt drei amerikanische Wellness-Creator – Jonah, Anabelle und Mahina –, die klassische Retreat-Rituale gegen extreme Bergerlebnisse wie Highline-Gehen, Eisklettern und Schneebäder eintauschen, begleitet vom Bergführer Spencer Harkins. Der Hero-Film ist Teil einer breiteren Markenstrategie, um die DNA von Mammut zu stärken und neue Zielgruppen zu erreichen, nachdem die Marke im Juli von der chinesischen Investmentgesellschaft CPE übernommen wurde. Entwickelt wurde die Kampagne mit der Lead-Agentur Small Giants und umfasst einen 60-Sekünder, mehrere YouTube-Episoden, Social-Media sowie echte Retreats, darunter eines am Verzasca-Staudamm im Tessin, bei dem die Teilnehmer in Portaledges 200 Meter über dem Fluss übernachten. Die Marke will kulturell relevant bleiben und Menschen dazu begeistern, die Berge selbst zu erleben.
Revlon erneuert Image durch Rückbesinnung auf Heritage
Auf der Advertising Week 2026 erläuterten Führungskräfte von Revlon die Strategie, das Markenimage zu modernisieren und gleichzeitig das Erbe zu betonen. Die Marke ernannte die Musikerinnen Teyana Taylor und Megan Moroney zu Gesichtern der Kampagne 'Be Unforgettable', einer Aktualisierung einer Kampagne aus den 1980er/90er Jahren. Dana Medema, Präsidentin für Nordamerika, betonte die Zielgruppe 'e-glam' über alle Altersgruppen hinweg. Der Slogan wurde auf 'Revlon: Be unforgettable' gekürzt, um modernen Werbeformaten zu entsprechen. Revlon, das 2023 nach Insolvenz unter neuer Eigentümerschaft neu startete, will im wettbewerbsintensiven Beauty-Markt relevant bleiben. Die Kampagne stammt von der Agentur DonerColle Partners, deren CEO Jessica Henrichs Änderungen wie den Verzicht auf männliche Voice-over hervorhob.
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