Beobachtetes Signal · 18. Feb. 2026 · Funding · Quelle: techcrunch · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Venice sichert sich 25 Millionen Dollar zur Herausforderung von CyberArk
Venice, ein israelisch-amerikanisches Startup für Identity Management mit rund 35 Mitarbeitern, ist nach einer Series-A-Finanzierungsrunde über 25 Millionen Dollar unter Leitung von IVP und mit Beteiligung von Index Ventures aus der Deckung getreten. Das Unternehmen wurde von Rotem Lurie (ehemalige Microsoft-PM) und CTO Or Vaknin gegründet. Venice bietet eine Plattform, die das Privileged Access Management für menschliche und nicht-menschliche Agenten über On-Premises-Server, SaaS- und Cloud-Infrastrukturen hinweg konsolidiert. Dank KI-gesteuerter Automatisierung verkürzt sich die Implementierungszeit in Unternehmen von Monaten oder Jahren auf rund anderthalb Wochen. Laut Angaben des Startups wurden bei Fortune-500- und Fortune-1000-Kunden bereits Altanbieter abgelöst. Zu den Investoren gehören neben IVP und Index Ventures auch prominente Branchenfiguren wie Assaf Rappaport und Raaz Herzberg. Branchenbeobachter diskutieren nun, ob Venice gegen etablierte Platzhirsche wie CyberArk und Okta skalieren kann.
Das Startup Venice adressiert mit einer frischen Series-A-Finanzierung von 25 Millionen Dollar den umkämpften Markt für Enterprise Privileged Access Management über hybride Umgebungen hinweg. Dies ist für IT- und Security-Entscheider hochrelevant, hat jedoch keine unmittelbaren Auswirkungen auf das operative AdTech- oder MarTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Venice hat in einer Series-A-Runde im Dezember 25 Millionen Dollar unter Führung von IVP und mit Beteiligung von Index Ventures eingeworben.
- Das israelisch-amerikanische Startup beschäftigt rund 35 Mitarbeiter und wurde vor etwa zwei Jahren gegründet.
- Mitgründerin und CEO Rotem Lurie war zuvor Produktmanagerin bei Microsoft und erster Produkt-Hire bei Axis Security.
- Die Plattform konsolidiert das Privileged Access Management für Menschen und KI-Agenten über On-Premises-, SaaS- und Cloud-Umgebungen hinweg.
- Zu den weiteren namhaften Unterstützern und Investoren gehören Or Vaknin als CTO sowie Assaf Rappaport und Raaz Herzberg.
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Venice AI erreicht Unicorn-Status durch 65-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde
Venice AI, eine datenschutzorientierte KI-Plattform mit Zugriff auf über 200 Modelle, hat in einer Series-A-Finanzierung 65 Millionen US-Dollar eingeworben und ist damit ein Einhorn mit einer Bewertung von 1 Milliarde US-Dollar geworden. Die von Dragonfly angeführte Runde ist die erste externe Finanzierung des Unternehmens. Laut CEO Erik Voorhees ist Venice AI bereits profitabel: Der annualisierte Umsatz liegt bei über 70 Millionen US-Dollar, bei mehr als 3 Millionen aktiven Nutzern, rund 1,7 Millionen API-Aufrufen täglich und 850.000 monatlichen Website-Besuchern. Die Plattform hostet Open-Source-Modelle in eigenen Rechenzentren und leitet Anfragen an geschlossene Modelle weiter. Dank clientseitiger Verschlüsselung und Proxy-Routing speichert Venice keine Nutzerdaten. Das frische Kapital soll in GPUs und den Aufbau eigener Rechenzentren fließen, um die Margen zu optimieren.
Oak sammelt 60 Millionen US-Dollar für Identitätsmanagement im KI-Zeitalter ein
Das israelische Startup Oak ist nach einer Seed-Finanzierung über 60 Millionen US-Dollar aus der Deckung getreten und hat ein marktreifes Identity Management-Produkt vorgestellt. Die von Shai Morag und Tal Marom gegründete Plattform bietet eine einheitliche Steuerungsebene sowie ein „AI Connector Framework“, das Zugriffsberechtigungen anhand der tatsächlichen App-Nutzung kartiert und überflüssige Rechte in Echtzeit entzieht. Oak positioniert sich als KI-nativer Ersatz für legacy IAM-Tools, da der Einsatz von KI-Agenten die Risiken beim Identity Management branchenweit verschärft. Die Finanzierungsrunde wurde gemeinsam von Accel, CRV und Greylock Partners angeführt, unterstützt durch AlphaDrive Ventures, Hetz Ventures sowie Angel-Investoren. Im Zuge der Stealth-Phase hat Oak bereits ein 50-köpfiges Team aufgebaut und setzt nun auf weiteres Wachstum, insbesondere auf dem US-Markt.
Risikokapitalgeber investieren massiv in KI-native Cybersecurity-Start-ups
Venture-Capital-Investoren finanzieren verstärkt KI-native Cybersecurity-Start-ups, die neue Risiken durch agentische KI adressieren. Unternehmen nutzen autonome KI-Agenten für kontinuierliche Penetrationstests, Schwachstellenanalysen, Governance und die Identitätsverifizierung von Agenten. Zu den jüngsten Finanzierungen gehören Xbow in Gesprächen über eine Bewertung von über 1 Milliarde US-Dollar, Cylake mit einer 45-Millionen-US-Dollar-Seed-Runde unter Leitung von Greylock sowie Cogent Security mit einer 42-Millionen-US-Dollar-Series-A von Bain Capital Ventures. Investoren sehen in der Identitätsprüfung für autonome Agenten und skalierten automatisierten Angriffen wesentliche Marktchancen. Anthrops Launch von Claude Code Security setzte etablierte Anbieter wie CrowdStrike und Zscaler kurzzeitig unter Druck, was das Disruptionrisiko unterstreicht. Branchenbeobachter erwarten, dass sich erfolgreiche Unternehmen im Zuge der Reifung der Enterprise-KI-Infrastruktur erst über mehrere Jahre hinweg etablieren werden.
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