Beobachtetes Signal · 19. März 2026 · Independent Study · Quelle: ExchangeWire · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Venatus und Lumen Research: „In the Zone“ steigert Video-Attention um das Fünffache
Venatus Media hat gemeinsam mit Lumen Research in einer unabhängigen Eye-Tracking-Studie nachgewiesen, dass die Aktivierung von Nutzern im Zustand hoher immersiver Fokussierung („In the Zone“) die Aufmerksamkeit für Video-Ads signifikant erhöht. Die Untersuchung zeigt, dass Zielgruppen in Gaming-, Sport- und Entertainment-Kontexten eine fast doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, eine Werbung zu betrachten. Im Vergleich zum Industriestandard von zwei Sekunden betrug die durchschnittliche Betrachtungszeit in diesen Premium-Umgebungen acht Sekunden. Dies führt zu einer bis zu fünfmal höheren Kennzahl für Attention Per 1,000 Impressions (APM) gegenüber standardisiertem digitalem Video. Die Ergebnisse unterstreichen, wie entscheidend der Nutzungskontext und der kognitive Zustand für die Werbewirkung und die Aufwertung von Impressionen in Connected TV und digitalen Medien sind.
Die unabhängigen Eye-Tracking-Messungen von Lumen liefern validierte Belege dafür, dass attention-basierte Zielgruppenaktivierung in Gaming- und Premium-Umfeldern die Performance-Metriken von Video-Ads maßgeblich steigert; ein wichtiger Ansatz für Werbetreibende, Publisher und Ad-Tech-Anbieter, die Attention als Leistungssignal nutzen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Venatus Media und Lumen Research veröffentlichten eine unabhängige Analyse von Video-Ad-Kampagnen zur Messung visueller Aufmerksamkeit.
- Lumen Research nutzte Eye-Tracking zur Bewertung der Attention und bestätigte stärkere Aufmerksamkeitswerte für Venatus-Formate.
- Als „In the Zone“ identifizierte Zielgruppen betrachten Werbung mit einer fast doppelt so hohen Wahrscheinlichkeit wie Standard-Instream-Formate.
- Die durchschnittliche Betrachtungszeit lag bei diesen Zielgruppen bei acht Sekunden im Vergleich zu einem Branchen-Benchmark von zwei Sekunden.
- Die Formate generierten bis zu fünfmal höhere Attention Per 1,000 Impressions (APM) als digitale Standard-Video-Benchmarks.
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IPA: Akzeptanz von ad-supported SVOD wird zunehmend unvermeidbar
Ein neuer Report des britischen Institute of Practitioners in Advertising (IPA) zeigt, dass werbefinanzierte SVOD-Dienste zu einem festen Standard in der Medienlandschaft werden. Gestützt auf die IPA TouchPoints-Datenbank nutzen mittlerweile 36 Prozent der britischen Erwachsenen wöchentlich ad-funded kommerzielle SVOD-Angebote – Tendenz steigend. Der Vormarsch von Social Media hat den Anteil von Premium Video an der kommerziellen Medienzeit von 46 Prozent im Jahr 2015 auf 37 Prozent im Jahr 2026 sinken lassen. In der Altersgruppe der 16- bis 34-Jährigen brach der Anteil des linearen Fernsehens drastisch auf 7 Prozent ein, während Social Media und Online Video zusammen auf 49 Prozent kommen. Zudem verzeichnet der Report einen Anstieg des isolierten Medienkonsumverhaltens, was Advertiser vor neue Herausforderungen bei der Erzielung von Shared Attention stellt.
Teads und V verlängern globale Smart-TV-HomeScreen-Partnerschaft bis 2028
Teads und der Smart-TV-Betriebssystemanbieter V (ehemals VIDAA) haben ihre strategische Partnerschaft bis 2028 verlängert. Teads bleibt damit der exklusive globale Vermarktungspartner für HomeScreen-Werbung auf V-betriebenen Smart-TVs. Die Vereinbarung ermöglicht präzises HomeScreen-Targeting basierend auf Hardware- und Setup-Signalen – darunter Bildschirmgrößen-Kategorien (einschließlich V's „Platinum“-Displays) sowie Raumkontexte (z. B. Wohn- oder Schlafzimmer) – in rund 30 Märkten in EMEA, APAC und Amerika. Rund um Black Friday und Cyber Monday sichert sich Teads zudem ein exklusives, weltweites zehntägiges HomeScreen-Takeover-Fenster als alleiniger Vermarktungspartner. Laut unabhängigen Tests des MediaMento Institute erzielten die HomeScreen-Video-Ads von Teads eine Attention Rate von 48 % (16 % höher als skippbare Formate), während interaktive 3D-Creatives die Aufmerksamkeit noch schneller banden.
Wall Street zeigt sich skeptisch bei AdTech-Quartalszahlen
Börsennotierte AdTech-Unternehmen legten durchwachsene Q2-Ergebnisse vor, wurden jedoch von Investoren hart abgestraft, was die anhaltende Skepsis der Wall Street gegenüber der Konkurrenzfähigkeit zu Big Tech verdeutlicht. AppLovin, The Trade Desk, Criteo, Taboola und Teads verzeichneten trotz teilweise steigender Umsätze deutliche Kursverluste, während PubMatic, Magnite und Zeta Global zulegen konnten. Analysten führen dies auf den wachsenden Werbeanteil von Meta, Amazon und Google, steigende Erwartungen an KI-gesteuerte Performance sowie die Präferenz von Vermarktern für Skalierung statt Best-of-Breed-Lösungen zurück. Zudem beschleunigte das Quartal die Marktkonsolidierung und Take-Private-Transaktionen, darunter die Übernahme von DoubleVerify durch Nielsen für 2,15 Milliarden US-Dollar sowie der Kauf von Integral Ad Science durch Novacap für 1,9 Milliarden US-Dollar. Branchenbeobachter betonen, dass sich Measurement-Anbieter stärker auf Multi-Signal-Aktivierung und Omnichannel-Messung ausrichten müssen, um ihre Attraktivität für Investoren zurückzugewinnen.
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