Beobachtetes Signal · 15. März 2026 · Marketing Strategy · Quelle: Playable ApS News Monitor · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Q5-Marketing: Ungenutzte Potenziale in der Nachweihnachtszeit erschließen
Q5-Marketing bezeichnet die Phase vom 26. Dezember bis Anfang/Mitte Januar, in der das Konsumverhalten aktiv bleibt, während Wettbewerb und Werbekosten spürbar sinken. Eine Analyse von Playable zeigt einen Rückgang aktiver Kampagnen und Sessions nach dem 23. Dezember 2024, begleitet von drastischen CPM-Einbrüchen auf Facebook und Instagram. Laut Daten der National Retail Federation plant ein Großteil der Verbraucher in der Woche nach Weihnachten Einkäufe – angetrieben von Sonderangeboten, Geschenkkarten und Retouren. Der Artikel skizziert fünf Kernstrategien für Q5, darunter Neujahrspositionierung, Social-Media-Promotion, Gamification, das Recyceln von Weihnachtskampagnen sowie Automatisierung. Dabei wird betont, dass Marketer sorgfältig prüfen müssen, ob sinkende Mediakosten die möglicherweise geringere Nutzendengagement im frühen Januar kompensieren.
Liefert umsetzbare saisonale Marketingdaten und Taktiken wie sinkende Werbekosten und Nutzeraktivität, die für Marketer und MarTech-Anbieter relevant sind, jedoch keinen fundamentalen Branchenwandel darstellen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Als Q5-Marketing gilt die Zeit vom 26. Dezember bis in den frühen oder mittleren Januar.
- Playable verzeichnete einen Rückgang der aktiven Kampagnen um rund 25 Prozent nach dem 23. Dezember 2024 (von wöchentlich 1.484 auf 1.225 und in der Folgewoche auf 884).
- Die durchschnittlichen Sessions pro Kampagne sanken bei Playable in der Woche vom 23. bis 29. Dezember 2024 um etwa 9 Prozent auf 4.289.
- Der Facebook-CPM sank 2024 von Ende November (19,23 USD) bis nach Weihnachten um rund 29 Prozent auf 13,65 USD; der Instagram-CPM fiel um etwa 35 Prozent von 20,34 USD auf 13,24 USD am 30. Dezember 2024.
- Daten der National Retail Federation zufolge planten 71 Prozent der Verbraucher Käufe in der Woche nach dem 25. Dezember – 48 Prozent davon über Feiertagsverkäufe, 26 Prozent durch Geschenkkarten und 16 Prozent für Retouren beziehungsweise Umtausch.
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