Beobachtetes Signal · 8. Aug. 2026 · Earnings Report · Quelle: Retail-News · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ

Under Armour senkt Umsatzausblick trotz stabiler Gewinnziele

Zusammenfassung des Signals

Under Armour hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatzrückgang von 3 Prozent im Jahresvergleich auf 1,1 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Aufgrund schwächerer Nachfrage, insbesondere in Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum, wurde der Ganzjahresausblick für den Umsatz auf ein Minus im mittleren einstelligen Bereich gesenkt. Während der Umsatz in Nordamerika um 9 Prozent auf 610 Millionen US-Dollar sank, stieg der internationale Umsatz um 5 Prozent auf 490 Millionen US-Dollar (EMEA +12 Prozent). Die Bruttomarge verbesserte sich um 5,9 Prozentpunkte auf 54,1 Prozent. Das operative Ergebnis lag bei 47 Millionen US-Dollar, der Nettogewinn bei 1 Million US-Dollar. Restrukturierungskosten beliefen sich auf 6 Millionen US-Dollar (kumuliert 266 Millionen US-Dollar). Das Unternehmen bestätigte seine Ziele für das operative Ergebnis sowie das bereinigte Ergebnis je Aktie und betont strikte Kostendisziplin sowie eine konsequente Premium-Strategie.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Under Armour verzeichnet im Q1 Fiskaljahr 2027 einen Umsatzrückgang von 3 % auf 1,1 Milliarden US-Dollar.
  • Nordamerika-Umsatz sinkt um 9 % auf 610 Millionen US-Dollar; internationaler Umsatz steigt um 5 % auf 490 Millionen US-Dollar.
  • Bruttomarge steigt um 5,9 Prozentpunkte auf 54,1 %; operatives Ergebnis liegt bei 47 Millionen US-Dollar.
  • Jahresumsatzprognose auf mittleren einstelligen Rückgang gesenkt, aber Gewinnziele bestätigt.
  • Restrukturierungsprogramm mit Gesamtkosten von rund 305 Millionen US-Dollar verläuft planmäßig bis Ende Dezember 2026.

Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Retail-News•Veröffentlicht: 8. Aug. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Under Armour senkt Umsatzausblick trotz stabilem Gewinnziel”

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Retail Media6. Nov. 2026

Under Armour verkauft mehr Vollpreis-Produkte in Outlets

Under Armour überarbeitet seine Ladestrategie im Rahmen eines breiteren Turnarounds angesichts anhaltender Umsatzrückgänge. Die Sportmarke plant, in ihren Outlet-Standorten mehr Vollpreis-Produkte anzubieten, Showrooms in Großstädten für Flaggschiff-Produkte zu schaffen und das Performance-Sortiment in Vollpreisgeschäften zu verfeinern. Zudem verlagert das Unternehmen seine Youth-Sports-Kategorie in ein Lizenzmodell, das Centric Brands bis Herbst 2027 betreiben wird, um Kosten zu senken und sich auf Marke und Marketing zu konzentrieren. Im Q2 fiel der Umsatz um 7% auf 1,2 Mrd. US-Dollar, mit Rückgängen in DTC, Großhandel und allen Produktkategorien außer Lateinamerika. Under Armour plant, die SKUs um weitere 25% zu reduzieren und weniger, aber größere Marketingkampagnen zu starten, darunter eine globale Plattform namens 'this is your armour'. Analysten bleiben zurückhaltend und verweisen auf anhaltende Probleme mit der Markenrelevanz.

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Operations26. Mai 2026

Under Armour erreicht Ziel einer Reduzierung des SKU-Portfolios um 25%

Under Armour hat im Rahmen einer disziplinierten Bestandsmanagement-Initiative innerhalb der letzten zwei Jahre 25 % seiner SKUs eliminiert, wie CEO Kevin Plank am 12. Mai in einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen mitteilte. Das Unternehmen plant weitere Reduzierungen, um sich auf „weniger, bessere Produkte“ zu konzentrieren und die Supply Chain zu vereinfachen. EVP und CFO Reza Taleghani gab an, dass das Geschäftsjahr mit einem Lagerbestand von 915 Millionen US-Dollar endete – ein Rückgang von 3 % im Jahresvergleich. Verantwortlich dafür seien präzisere Einkäufe und ein fokussiertes Sortiment. Die Maßnahme fügt sich in einen breiteren Retail-Trend zur SKU-Rationalisierung ein, den unter anderem auch Dollar General, Bath & Body Works und Lowe’s verfolgen.

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Financials31. Juli 2026

PUMA verzeichnet im Q2 2026 Umsatzrückgang bei verbesserter Marge und starkem Cashflow

PUMA hat im zweiten Quartal 2026 einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 9,4 Prozent auf 1,69 Milliarden Euro verzeichnet, angetrieben durch strategische Neuausrichtungen und eine schwächere Verbrauchernachfrage in Kernmärkten. Das Unternehmen reduzierte gezielt Umsätze im weniger profitablen Wholesale, während das Direct-to-Consumer-Geschäft stabil blieb. Trotz des Umsatzrückgangs verbesserte sich die Bruttomarge auf 48,0 Prozent und der Betriebsverlust verringerte sich auf 53,1 Millionen Euro. Der Free Cashflow stieg durch ein verbessertes Working Capital Management und Lagerabbau stark auf 328,8 Millionen Euro an. PUMA bestätigte den Ausblick für das Gesamtjahr 2026 und rechnet mit einer schrittweisen Erholung im zweiten Halbjahr, während Retail- und Brand-Advertiser die Entwicklung aufmerksam beobachten.

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